Rechtsprechung
| BGH, 01.03.1962 - II ZR 18/60 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Gesetzlicher Vertreter einer Aktiengesellschaft (AG) - Vertretung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) im Anfechtungsprozess - Umwandlung einer AG in eine GmbH - Ersatzansprüche gegen den Aufsichtsrat - Rechtsfolgen der Entlastung des Aufsichtsrates einer ...
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Papierfundstellen
- WM 1962, 456
- DB 1962, 502
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (6)
- RG, 22.01.1935 - II 198/34
1. Unter welchen Voraussetzungen gelten die Stimmrechtsverbote in § 252 Abs. 3, § …
Auszug aus BGH, 01.03.1962 - II ZR 18/60
Diese Tatsachen reichen zu der vom Berufungsgericht getroffenen Feststellung aus, Dr. S. habe die S. GmbH beherrscht (RGZ 146, 385; vgl. auch RGZ 143, 429, 431).Der Kläger hat das Anfechtungsrecht nicht ausgeübt, um der Beklagten selbstsüchtig und erpresserisch seinen Willen aufzuzwingen und hierdurch unberechtigte Vorteile zu erzielen (RGZ 146, 385, 395 bis 397).
- BGH, 23.11.1961 - II ZR 4/60
Auskunftsrecht des Aktionärs
Auszug aus BGH, 01.03.1962 - II ZR 18/60
Dem Kläger kann bei dieser Sachlage kein Vorwurf gemacht werden, daß er seine Interessen in der unterstellten Weise vertrat (vgl. auch BGH WM 1961, 1324, 1328). - RG, 23.02.1934 - II 284/33
Zur Frage der Anfechtung von Willenserklärungen wegen Irrtums über …
Auszug aus BGH, 01.03.1962 - II ZR 18/60
Diese Tatsachen reichen zu der vom Berufungsgericht getroffenen Feststellung aus, Dr. S. habe die S. GmbH beherrscht (RGZ 146, 385; vgl. auch RGZ 143, 429, 431).
- BGH, 14.12.1961 - II ZR 97/59
Auflösungsbeschluß einer GmbH
Auszug aus BGH, 01.03.1962 - II ZR 18/60
Diese Regelung gilt aber, wie der erkennende Senat bereits entschieden hat (II ZR 97/59, Urteil vom 14. Dezember 1961), nicht für die Gesellschaft mit beschränkter Haftung. - RG, 04.12.1934 - II 62/34
Kann für Aktien, welche einer offenen Handelsgesellschaft gehören, das Stimmrecht …
Auszug aus BGH, 01.03.1962 - II ZR 18/60
Da Dr. S. mit den Aktien, die der von ihm beherrschten S. GmbH gehörten, nicht abstimmen durfte, konnte er das Stimmrecht auch nicht durch einen Bevollmächtigten oder Legitimationsaktionär ausüben lassen (RGZ 146, 71, 78;… Baumbach/Hueck 8. Aufl. § 114 Anm, 7; Boesebeck NJW 1955, 1657;… Godin/Wilhelmi, Aktiengesetz 2. Aufl. § 114 Anm. 18;… Wo Schmidt/Meyer-Landrut in Großkomm. AktG 2. Aufl. § 114 Anm. 34 a und 40). - RG, 12.06.1941 - II 122/40
1. Wieweit geht das Auskunftsrecht des Aktionärs und wie ist in der …
Auszug aus BGH, 01.03.1962 - II ZR 18/60
Die Entlastung bringt vielmehr im wesentlichen nichts anderes zum Ausdruck als die Billigung der Tätigkeit des Aufsichtsrats und das Vertrauen der Aktionäre in ihn (RGZ 167, 151, 166).
- BGH, 22.05.1989 - II ZR 206/88
Zustellung der Anfechtungsklage gegen eine Aktiengesellschaft; Anforderungen an …
Der Anfechtungskläger wird sich dabei im allgemeinen von der Vorstellung leiten lassen, die verklagte Gesellschaft werde die Leistung erbringen, weil sie hoffe, daß der Eintritt anfechtungsbedingter Nachteile und Schäden dadurch vermieden oder zumindest gering gehalten werden könne (vgl. Sen.Urt. v. 1. März 1962 - II ZR 18/60, WM 1962, 456, 457; BGHZ 36, 121, 135 f. [BGH 23.11.1961 - II ZR 4/60];… Zöllner aaO § 245 Rdnrn. 79-81;… Hüffer aaO § 245 Rdnrn. 51-53;… Baumbach/Hueck aaO § 243 Rdnr. 6;… Lutter in "FS 40 Jahre Der Betrieb" aaO S. 194 ff., 208 f.; auch Timm, OLG Köln EWiR § 243 AktG 1/88, 1049 m. w. Nachw.).Die Geltendmachung einer ungerechtfertigten Forderung "in strafrechtlich erheblicher Weise, also im Wege der Nötigung oder Erpressung", wie das Berufungsgericht in Anlehnung an eine Entscheidung des Reichsgerichts meint (RGZ 146, 385, 395 f.; vgl. auch Sen.Urt. v. 1. März 1962 aaO), ist nicht zwingende Voraussetzung der Erhebung des Rechtsmißbrauchseinwandes.
- KG, 29.10.2010 - 14 U 96/09
Aktiengesellschaft: Rechtsmissbräuchliches Verhalten eines Aktionärs; Folgen von …
Rn. 20 c) In den vor allem heranzuziehenden Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, in denen ein Rechtsmissbrauch bejaht wurde, wurde stets deutlich, dass der Kläger einen ihm nicht gebührenden Sondervorteil anstrebte (BGH, Urteil vom 21.5. 2007 - II ZR 266/04, NJW-RR 2007, 1409 [1411] "Vattenfall": ein Beratungsmandat; BGH, Urteil vom 14.10.1991 - II ZR 249/90, NJW 1992, 569: ein Beratervertrag; BGH, Urteil vom 14.5.1992 - II ZR 299/90, DStR 1992, 1212 [1213]: hohe Geldsumme; BGH, Urteil vom 22.5.1989 - II ZR 206/88, NJW 1989, 2689 "Kochs-Adler": ein vom Kläger angestrebtes Gespräch zum "Interessensausgleich"; BGH, Urteil vom 1.3.1962 - II ZR 18/60, WM 1962, 456: höhere Dividende und höherer Kaufpreis).
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