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Rechtsprechung
   BGH, 23.01.1961 - II ZR 204/59   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,7876
BGH, 23.01.1961 - II ZR 204/59 (https://dejure.org/1961,7876)
BGH, Entscheidung vom 23.01.1961 - II ZR 204/59 (https://dejure.org/1961,7876)
BGH, Entscheidung vom 23. Januar 1961 - II ZR 204/59 (https://dejure.org/1961,7876)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Ausgestaltung der zivilprozessualen Diffenrenzierung zwischen Prozessführungsbefugnis und Sachlegitimation - Sachlegitimation einer juristischen Person mit Sitz im Ausland nach einer Konfiskation fast sämtlicher Anteilsrechte durch einen ausländischen Staat zur ...

Papierfundstellen

  • WM 1961, 347
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 11.07.1957 - VII ZR 226/56

    Enteignung und Überleitungsvertrag

    Auszug aus BGH, 23.01.1961 - II ZR 204/59
    Für die Frage der Legitimation des gesetzlichen Vertreters kommt es nicht darauf an, ob die Bestellung der Stichting Beheer, die durch das Nederlandes Beh.institut gemäß Art. 99 der niederländischen Verordnung zur Wiederherstellung des Rechtsverkehrs vom 17. September 1944 vorgenommen worden ist (vgl. BGH WM 1957, 1047, 1048 zu A), mittelbar auf eine von der deutschen Rechtsordnung nicht anzuerkennende Konfiskationsmaßnahme zurückzuführen ist.

    Sie ist auch nicht durch Maßnahmen der Besatzungsmächte (etwa KRG Nr. 5 oder AHKG Nr. 63) oder durch den Überleitungsvertrag geschaffen worden (BGHZ 25, 127; 131; 25, 134, 141).

  • BGH, 05.05.1960 - VII ZR 92/58

    Spaltungstheorie bei Konfiskationen

    Auszug aus BGH, 23.01.1961 - II ZR 204/59
    Die Befugnis der nach niederländischem Recht wirksam bestellten St. Beh., die Klägerin in dem über diese Frage zu führenden Rechtsstreit vor deutschen Gerichten zu vertreten, kann nicht in Zweifel gezogen werden (BGHZ 32, 256, 258 = WM 1960, 717 zu I).

    Die Frage der Reichweite der Konfiskation in dem Falle, daß der ausländische Staat nicht das Vermögen einer juristischen Person, sondern die Mitgliedschaftsrechte an ihr enteignet hat, ist vom VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes in seinem Urteil vom 5. Mai 1960 - VII ZR 92/58 - (BGHZ 32, 256 = NJW 1960, 1569 = MDR 1960, 664 " WM 1960, 717;… vgl. auch Urt. v. 6. Oktober 1960 - VII ZR 136/59, BGHZ 33, 195 = NJW 1961, 22 = WM 1960, 1272) dahin beurteilt worden, daß mit Rücksicht auf das Territorialitätsprinzip das inländische Vermögen einer ausländischen juristischen Person nicht von der vom ausländischen Staat vorgenommenen Konfiskation aller oder fast aller Mitgliedschaftsrechte erfaßt werde und daher von der auf diesem Wege praktisch verstaatlichten juristischen Person nicht in Anspruch genommen werden könne.

  • BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55

    Tschechoslowakische Enteignungsmaßnahmen (Genossenschaften)

    Auszug aus BGH, 23.01.1961 - II ZR 204/59
    Dieser Auffassung schließt sich der erkennende Senat an (vgl. bereits BGHZ 25, 134).
  • BGH, 06.10.1960 - VII ZR 136/59

    Rechtswirkungen der Handlungen eines vom Vormundschaftsgericht rechtswidrig …

    Auszug aus BGH, 23.01.1961 - II ZR 204/59
    Die Frage der Reichweite der Konfiskation in dem Falle, daß der ausländische Staat nicht das Vermögen einer juristischen Person, sondern die Mitgliedschaftsrechte an ihr enteignet hat, ist vom VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes in seinem Urteil vom 5. Mai 1960 - VII ZR 92/58 - (BGHZ 32, 256 = NJW 1960, 1569 = MDR 1960, 664 " WM 1960, 717; vgl. auch Urt. v. 6. Oktober 1960 - VII ZR 136/59, BGHZ 33, 195 = NJW 1961, 22 = WM 1960, 1272) dahin beurteilt worden, daß mit Rücksicht auf das Territorialitätsprinzip das inländische Vermögen einer ausländischen juristischen Person nicht von der vom ausländischen Staat vorgenommenen Konfiskation aller oder fast aller Mitgliedschaftsrechte erfaßt werde und daher von der auf diesem Wege praktisch verstaatlichten juristischen Person nicht in Anspruch genommen werden könne.
  • BVerfG, 09.12.1970 - 1 BvL 7/66

    Deutsch-Niederländischer Finanzvertrag

    Es hat seinerseits nur zwei Entscheidungen vom 5. Mai 1960 (BGHZ 32, 256) und vom 23. Januar 1961 (WM 1961, S. 347) genannt.
  • BGH, 21.05.1974 - GSZ 2/72

    Unwirksame Auslandskonfiskation

    Der Große Senat verneint die Frage und hält damit an der bisherigen - ursprünglich auch vom vorlegenden II. Zivilsenat geteilten - Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fest (BGHZ 25, 127, 130 f; 25, 134, 140 f; 32, 256, 259 f; 33, 195, 197; BGH Urteil vom 23. Januar 1961 - II ZR 204/59 - = WM 1961, 347; Beschluß vom 31. Oktober 1962 - II ARZ 2/61 - = WM 1963, 81, 84/85).

    Was damals über die Entstehungsgeschichte bekannt war, hat auch den Bundesgerichtshof nicht veranlaßt anzunehmen, der alliierte Gesetzgeber habe durch die in Art. 1 1 (a) AHKG 63 getroffene Regelung das Territorialitätsprinzip durchbrechen und die Konfiskation der Mitgliedschaftsrechte einer in deutscher Hand befindlichen ausländischen Gesellschaft ganz allgemein auf deren in Deutschland belegenes Vermögen erstrecken wollen (BGHZ 25, 127, 130 f; 25, 134, 140 f; 32, 256, 259 f; 33, 195, 197; BGH Urteil vom 23. Januar 1961 - II ZR 204/59 - = WM 1961, 347; Beschluß vom 31. Oktober 1962 - II ARZ 2/61 - = WM 1963, 81, 84/85).

  • BGH, 31.01.1972 - II ZR 22/71

    Voraussetzungen für die Vorlage einer Rechtssache vor den Großen Senat für …

    Nur insoweit hat er eine auch für das Inland wirksame Enteignung angenommen, als die Besatzungsbehörden als damalige Träger hoheitlicher Gewalt in Deutschland das dortige Vermögen seinem Inhaber tatsächlich ("effektiv") entzogen hatten (BGHZ 25, 127, 130 ff [BGH 11.07.1957 - VII ZR 226/56]; 25, 134, 140 ff [BGH 11.07.1957 - II ZR 318/55]; 32, 256, 264 [BGH 05.05.1960 - VII ZR 92/58]/5; WM 1961, 347; 1963, 81, 84/5 m. Anm. Feaux de la Croix; teilweise anders noch NJW 1957, 217).
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