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   BFH, 20.12.2017 - III R 23/15   

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https://dejure.org/2017,58322
BFH, 20.12.2017 - III R 23/15 (https://dejure.org/2017,58322)
BFH, Entscheidung vom 20.12.2017 - III R 23/15 (https://dejure.org/2017,58322)
BFH, Entscheidung vom 20. Dezember 2017 - III R 23/15 (https://dejure.org/2017,58322)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • IWW
  • Bundesfinanzhof

    Abzug der Aufwendungen eines nebenberuflich als Sporttrainer tätigen Übungsleiters

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 3 Nr 26 EStG 2009, § 3c EStG 2009, EStG VZ 2012
    Abzug der Aufwendungen eines nebenberuflich als Sporttrainer tätigen Übungsleiters

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der nebenberufliche Sporttrainer - und seine Aufwendungen

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Abzug von Aufwendungen eines nebenberuflich tätigen Übungsleiters

  • wittich-hamburg.de (Kurzinformation)

    Übungsleiter-Freibetrag: Ausgaben lassen sich besser absetzen

In Nachschlagewerken

Sonstiges (3)

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 3 Nr 26, EStG § 3c
    Übungsleiter, Steuerfreiheit, Verlust

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Bedeutung des § 3 Nr. 26 Satz 2 EStG im Verhältnis zu § 3c Abs. 1 EStG" von Dr. Matthias Heffinger, original erschienen in: DStZ 2018, 433 - 436.

  • juris(Abodienst) (Verfahrensmitteilung)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 260, 271
  • NJW 2018, 1630
  • BB 2018, 853
  • DB 2018, 867
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • BFH, 20.11.2018 - VIII R 17/16

    BFH stärkt Ehrenamt: Verluste aus nebenberuflicher Tätigkeit als Übungsleiter

    Erzielt ein Übungsleiter steuerfreie Einnahmen unterhalb des sog. Übungsleiterfreibetrags nach § 3 Nr. 26 EStG, kann er die damit zusammenhängenden Aufwendungen insoweit abziehen, als sie die Einnahmen übersteigen , wenn hinsichtlich der Tätigkeit eine Einkünfteerzielungsabsicht vorliegt (Anschluss an BFH-Urteil vom 20. Dezember 2017 III R 23/15, BFHE 260, 271).

    Die Vorschrift enthalte ein Aufteilungsgebot dem Grunde nach; die gegenteilige Auffassung des Bundesfinanzhofs --BFH-- (Urteil vom 20. Dezember 2017 III R 23/15, BFHE 260, 271) teile das BMF nicht, weil Aufwendungen, die mit steuerfreien Einnahmen zusammenhingen, nicht anders zu behandeln seien als Aufwendungen, die mit nicht steuerbaren Einnahmen zusammenhingen.

    Wie der BFH bereits mit Urteil in BFHE 260, 271 entschieden hat, kann ein Sporttrainer, der mit Einkünfteerzielungsabsicht tätig ist und steuerfreie Einnahmen unterhalb des Übungsleiterfreibetrags nach § 3 Nr. 26 EStG erzielt, die damit zusammenhängenden Aufwendungen insoweit abziehen, als sie die Einnahmen übersteigen.

    Die Vorschrift des § 3c Abs. 1 EStG steht einem Abzug nicht entgegen (ebenso schon BFH-Urteil in BFHE 260, 271).

    Die Abzugsbeschränkung kann deshalb nicht dazu führen, dass die im Rahmen einer Einkunftsart angefallenen Aufwendungen, die mit steuerfreien Einnahmen in unmittelbarem wirtschaftlichen Zusammenhang stehen, auch insoweit nicht abgezogen werden können, als sie die Einnahmen übersteigen (so schon BFH-Urteil in BFHE 260, 271).

  • LSG Hessen, 05.02.2020 - L 6 AS 292/18

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

    Noch weitergehend weist der Bundesfinanzhof - auch nach Auffassung des Senats zutreffend - darauf hin, dass die Anwendung von § 3 Nr. 26 EStG regelmäßig gerade voraussetzt, dass die Tätigkeit mit Gewinnererzielungsabsicht, also der Absicht, einen Totalgewinn oder Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben zu erzielen, und nicht aus bloßer „Liebhaberei“ (mit der Folge, dass die Einnahmen hieraus von vornherein nicht steuerbar und die mit ihr verbundenen Ausgaben nicht absetzbar wären) ausgeübt wird (vgl. BFH, Urteil vom 20. Dezember 2017 - III R 23/15 -, BFHE 260, 271 = juris, Rn. 10; BFH, Urteil vom 20. November 2018 - VIII R 17/16 -, BFHE 263, 185 = juris, Rn. 16 ff.).
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