Rechtsprechung
| BVerwG, 20.04.1966 - III B 15.66 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- VG Frankfurt/Main, 19.11.1965 - V/1-535/64
- BVerwG, 20.04.1966 - III B 15.66
- BVerwG, 25.01.1967 - III B 15.66
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Rechtsprechung
| BVerwG, 25.01.1967 - III B 15.66 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Geschädigteneigenschaft bei Todesfällen im Vertreibungsgebiet vor dem 1. April 1952 - Verlust der Verfügungsmacht über Betriebsvermögen vor dem Erbfall - Vertriebene Erben als unmittelbar Geschädigte - Vertretungszwang ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Frankfurt/Main, 19.11.1965 - V/1-535/64
- BVerwG, 20.04.1966 - III B 15.66
- BVerwG, 25.01.1967 - III B 15.66
Papierfundstellen
- JR 1967, 351
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 28.01.1965 - III C 92.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 25.01.1967 - III B 15.66
Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, die der Senat in seinem Urteil vom 28. Januar 1965 - BVerwG III C 92.63 - (MDR 1965, 604 = ZLA 1965, 117) zu der Frage der Geschädigteneigenschaft bei Todesfällen im Vertreibungsgebiet vor dem 1. April 1952 zusammengefaßt hat, kann ein Vertriebener, der während oder nach der Besetzung des Vertreibungsgebietes durch fremde Truppen, aber vor seiner eigenen Vertreibung Rechtsnachfolger eines im Vertreibungsgebiet Verstorbenen im Wege des Erbgangs geworden ist, einen Vertreibungsschaden als unmittelbar Geschädigter geltend machen. - BVerwG, 16.03.1965 - III C 87.64
Auszug aus BVerwG, 25.01.1967 - III B 15.66
Der Senat hat ferner in seinem Urteil vom 16. März 1965 - BVerwG III C 87.64 - (MDR 1965, 604 = ZLA 1965, 181 = DVBl. 1965, 660) einen Vertreibungsschaden darin gesehen, daß der Vertriebene infolge der Vertreibungsmaßnahmen nicht mehr wie ein Eigentümer über sein Eigentum verfügen konnte. - BVerwG, 16.03.1965 - III C 89.64
Feststellung von Vertreibungsschaden an Grundstücken des unmittelbar Geschädigten …
Auszug aus BVerwG, 25.01.1967 - III B 15.66
Diese Rechtsfolge tritt auch dann ein, wenn der Verlust der Verfügungsmacht vor dem Erbfall geschehen ist, denn auch in diesem Fall beruht die unmöglich gewordene Besitzergreifung der Erben auf Gewaltakten, die als Teil der allgemeinen Vertreibungsmaßnahmen anzusehen, sind und deswegen von dem deutschen Lastenausgleichsrecht nicht anerkannt werden können, wie der Senat bereits entschieden hat (vgl. außer dem vorerwähnten Urteil auch das Urteil vom 16. März 1965 - BVerwG III C 89.64 - [RLA 1965, 215 = ZLA 19.65, 182 = IFLA 1965, 191]).
- BVerwG, 05.12.1968 - III C 93.67
Schadensfeststellung an privatrechtlichen geldwerten Ansprüchen - Tod des …
Der im Vertreibungsgebiet noch ansässige Erbe schließt auch dann die Anwendbarkeit des § 12 Abs. 7 Satz 1 LAG aus, wenn der Erblasser vor seinem Tod die Verfügungsmacht über das verlorene Wirtschaftsgut durch eine Besitzentziehung oder sonstige Beeinträchtigung der tatsächlichen Vermögensherrschaft eingebüßt hatte (Beschluß vom 25. Januar 1967 - BVerwG III B 15.66 - mit Nachweisen). - BVerwG, 02.05.1968 - III C 106.67
Geltendmachung des geerbten Vermögens als eigenen Vertreibungsschaden - Erleiden …
Das Urteil bezieht sich, ebenso wie die dort in Bezug genommenen weiteren Urteile und insbesondere der Beschluß vom 13. Februar 1963 (…Buchholz a.a.O., § 12 LAG Nr. 59), auf Fälle, in denen der Erblasser "im Vertreibungsgebiet gestorben" war, mithin selbst kein eigenes Vertreibungsschicksal erlitten hat (vgl. ferner: Beschluß des Senats vom 25. Januar 1967 - BVerwG III B 15.66 - sowie die Urteile vom 14. Dezember 1967 - BVerwG III C 168.66 - und vom 25. April 1968 - BVerwG III C 87.66 -). - BVerwG, 20.02.1968 - III B 169.67
Feststellungsfähigkeit eines Vertreibungsschadens an einem schuldrechtlich …
In den Urteilen vom 16. März 1965 - BVerwG III C 87.64 - (MDR 1965, 604 = ZLA 1965, 181 = DVBl. 1965, 660) und - BVerwG III C 89.64 - (RLA 1965, 215 = ZLA 1965, 182 = IFLA 1965, 191; vgl. auch Beschluß vom 25. Januar 1967 - BVerwG III B 15.66 - [JR 1967, 351 = ZLA 1967, 117]) hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, daß fehlende Förmlichkeiten bei einem Rechtserwerb, insbesondere Eintragungen in öffentliche Register, dann nicht einer Schadensfeststellung im Wege stehen, wenn sie auf vertreibungsbedingte Umstände zurückzuführen sind.
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