Rechtsprechung
| BVerwG, 04.05.1957 - III B 37.57 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (4)
- BVerwG, 09.11.1957 - III B 48.57
Rechtsmittel
(EbensoBeschluß vom 4. Mai 1957 - BVerwG III B 37.57 -).Die von der Klägerin für grundsätzlich gehaltene Frage, ob die ausschließliche Zulassung des Urkundenbeweises im Währungsausgleichsverfahren mit dem Grundgesetz, insbesondere mit dem Gleichheitssatz in Einklang steht, ist durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dahin geklärt worden, daß das Währungsausgleichsgesetz eng auszulegen und zum Beweise des Kontostandes nur die im Gesetz vorgesehenen Urkunden zugelassen seien, diese Bestimmung auch nicht grundgesetzwidrig sei (vgl. unter anderem das Urteil des beschließenden Senatsvom 6. Juli 1956 - BVerwG III C 146.54 - RLA 1956 S. 303 - und die Ausführungenim Beschluß vom 4. Mai 1957 - BVerwG III B 37.57 -:.
- BVerwG, 28.11.1962 - V C 11.62
Anspruch auf Entschädigung nach dem Gesetz über einen Währungsausgleich für …
Daß diese Beschränkung der Beweismittel auf einen strengen Urkundenbeweis nicht gegen das Grundgesetz verstößt, hat das Bundesverwaltungsgericht bereits wiederholt entschieden (Beschluß vom 4. Mai 1957 - BVerwG III B 37.57 - [Buchholz BVerwG 427.4 § 8 WAG Nr. 11]; Beschluß vom 27. April 1959 - BVerwG IV B 59.58 - [Buchholz BVerwG 427.4 § 8 WAG Nr. 22]). - BVerwG, 09.01.1963 - V C 79.62
Entschädigung im Währungsausgleich nach dem Gesetz über einen Währungsausgleich …
Die Beschränkung der Beweismittel auf einen ganz bestimmten, fest umrissenen Kreis von Urkunden verstößt auch nicht gegen das Grundgesetz, insbesondere nicht gegen den Gleichheitssatz (Beschluß vom 4. Mai 1957 - BVerwG III B 37.57 - [Wertpap. Mtlg. 1957, 818]; Beschluß vom 9. November 1957 - BVerwG III B 48.57 - [MDR 1958, 60 (Leitsatz)]; Beschluß vom 27. April 1959 - BVerwG IV B 59.58 - [Buchholz BVerwG 427.4 § 8 WAG Nr. 22]; Beschluß vom 20. August 1958 - BVerwG IV C 198.55 - [RLA 1958, 304]). - BVerwG, 20.08.1958 - IV C 198.55
Rechtsmittel
Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits (vgl. Beschluß vom 4. Mai 1957 - BVerwG III B 37.57 - und Urteil vom 21. Januar 1955 - BVerwG IV C 81.54 -) ausgesprochen, daß die Beschränkung der Beweismittel auf die zugelassenen Urkunden nach Maßgabe des § 8 WAG nicht gegen das Grundgesetz verstößt.
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