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Rechtsprechung
   BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,1130
BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69 (https://dejure.org/1971,1130)
BVerwG, Entscheidung vom 26.05.1971 - III C 101.69 (https://dejure.org/1971,1130)
BVerwG, Entscheidung vom 26. Mai 1971 - III C 101.69 (https://dejure.org/1971,1130)
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (19)

  • BVerwG, 24.10.1968 - III C 121.67

    Verfolgungsschäden in Vertreibungsgebieten - Bekenntnis zum deutschen Volkstum - …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69
    Wenn in dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Oktober 1968 - BVerwG III C 121.67 - (ZLA 1969, 94) habe zum Ausdruck gebracht werden sollen, daß Sachverhalte, die Bestätigungsmerkmale im Sinne des § 6 BVFG darstellten, auch ein Bekenntnis enthalten könnten, so könne dem nicht gefolgt werden.

    Die Anknüpfung an das Bekenntnis, das ein vornehmlich geeigneter Abgrenzungsmaßstab war (BVerwGE 30, 305 [308]), nach dem sich in den Vielvölkerstaaten die Zurechnung der Staatsbürger zu den einzelnen Volksgruppen gerichtet hat (BVerwGE 26, 344 [348 f.]), ist danach unbedenklich.

    Das "Bekenntnis" erfordert lediglich, daß jemand in einem Vielvölkerstaat durch sein Verhalten das Bewußtsein und den Willen, Deutscher zu sein und keiner anderen Volksgruppe anzugehören, für Dritte wahrnehmbar verbindlich kundgetan hat; irgendwelche nationalpolitischen Anforderungen werden damit nicht gestellt, vielmehr die lastenausgleichsrechtlichen Folgerungen aus der Vertreibung gezogen, die sich gegen "Deutsche" unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit richtete (vgl. statt vieler BVerwGE 26, 344 [349]; BVerwGE 30, 305 [308]).

  • BVerwG, 26.04.1967 - VIII C 30.64

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69
    Denn der Begriff Volkstum ist keine nationalsozialistische Prägung, sondern war schon im 19. Jahrhundert gebräuchlich, wie im Urteil vom 26. April 1967 - BVerwG VIII C 30.64 - (BVerwGE 26, 344 [348]) mit Einzelnachweisen dargelegt ist.

    Die Anknüpfung an das Bekenntnis, das ein vornehmlich geeigneter Abgrenzungsmaßstab war (BVerwGE 30, 305 [308]), nach dem sich in den Vielvölkerstaaten die Zurechnung der Staatsbürger zu den einzelnen Volksgruppen gerichtet hat (BVerwGE 26, 344 [348 f.]), ist danach unbedenklich.

    Das "Bekenntnis" erfordert lediglich, daß jemand in einem Vielvölkerstaat durch sein Verhalten das Bewußtsein und den Willen, Deutscher zu sein und keiner anderen Volksgruppe anzugehören, für Dritte wahrnehmbar verbindlich kundgetan hat; irgendwelche nationalpolitischen Anforderungen werden damit nicht gestellt, vielmehr die lastenausgleichsrechtlichen Folgerungen aus der Vertreibung gezogen, die sich gegen "Deutsche" unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit richtete (vgl. statt vieler BVerwGE 26, 344 [349]; BVerwGE 30, 305 [308]).

  • BVerwG, 10.12.1970 - III C 63.69

    Ermittlung der deutschen Volkszugehörigkeit im Zusammenhang mit dem …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69
    Auch für ein Gesamtverhalten, aus dem ein Bekenntnis durch schlüssiges Verhalten gefolgert werden kann (vgl. Urteil vom 9. Dezember 1970 - BVerwG III C 159.69 - [ZLA 1971, 48] und Urteil vom 10. Dezember 1970 - BVerwG III C 63.69 - [ZLA 1971, 49]), geben die Feststellungen des Verwaltungsgerichts nichts her.

    III C 63.69 - und Urteil vom 14. Januar 1971 - BVerwG III C 152.69 - [ZLA 1971, 108]).

  • BVerwG, 16.10.1969 - I C 20.66
    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69
    Es hat nämlich ausdrücklich geprüft, ob der Beschwerdeführer jenes Verfahrens deutscher Volkszugehöriger gemäß Art. 116 Abs. 1 GG in Verbindung mit §§ 1, 6 BVFG sei und dazu Beweis darüber erhoben, ob er sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt habe (vgl. auch Urteil vom 16. Oktober 1969 - BVerwG I C 20.66 - [BVerwGE 34, 90 = Buchholz 132.0 § 6 des 1. StARegG Nr. 1 = NJW 1970, 162] und Urteil vom 25. Juni 1970 - BVerwG I C 10.69 - [BVerwGE 35, 316 = DÖV 1970, 712]; sowie das Urteil des erkennenden Senats vom 1. September 1970 - BVerwG III C 157.68 - [ZLA 1971, 15 = RzW 1971, 143]).
  • BVerwG, 25.06.1970 - I C 10.69

    Erlangung der deutschen Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung - Voraussetzungen …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69
    Es hat nämlich ausdrücklich geprüft, ob der Beschwerdeführer jenes Verfahrens deutscher Volkszugehöriger gemäß Art. 116 Abs. 1 GG in Verbindung mit §§ 1, 6 BVFG sei und dazu Beweis darüber erhoben, ob er sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt habe (vgl. auch Urteil vom 16. Oktober 1969 - BVerwG I C 20.66 - [BVerwGE 34, 90 = Buchholz 132.0 § 6 des 1. StARegG Nr. 1 = NJW 1970, 162] und Urteil vom 25. Juni 1970 - BVerwG I C 10.69 - [BVerwGE 35, 316 = DÖV 1970, 712]; sowie das Urteil des erkennenden Senats vom 1. September 1970 - BVerwG III C 157.68 - [ZLA 1971, 15 = RzW 1971, 143]).
  • BVerwG, 10.09.1970 - III C 140.69

    Beurteilung des Begriffs der deutschen Volkszugehörigkeit i.S.d. § 5 Abs. 1 7. …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69
    Diese Regelung ist rechtsgültig, wie der Senat in Zusammenfassung seiner bisherigen Rechtsprechung insbesondere in seinem Urteil vom 10. September 1970 - BVerwG III C 140.69 - (BVerwGE 36, 95 [BVerwG 10.09.1970 - III C 140/69] = ZLA 1970, 241) dargelegt hat.
  • BVerfG, 12.02.1964 - 1 BvR 253/63

    Vertriebenenbegriff

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69
    Davon ist auch das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluß vom 12. Februar 1964 - 1 BvR 253/63 - (BVerfGE 17, 224) ausgegangen.
  • BVerwG, 20.01.1970 - III B 113.69

    Strenge Unterscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zwischen dem Bekenntnis zum …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69
    Für sich genügen die Merkmale dagegen nicht, das Bekenntnis zu ersetzen (Beschluß vom 20. Januar 1970 - BVerwG III B 113.69 - [ZLA 1970, 89 = Buchholz 427.207 § 5 der 7. FeststellungsDV Nr. 17]; Beschluß vom 7. August 1970 - BVerwG III B 7.70 - [ZLA 1970, 221 = Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 45]; Beschluß vom 7. August 1970 - BVerwG III B 26.70 - [ZLA 1970, 220]; Urteil vom 10. Dezember 1970 - BVerwG.
  • BVerwG, 27.05.1970 - VIII C 51.68

    Begriff des "deutschen Volkszugehörigen" - Bekenntnis zur deutschen Sprache - …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69
    Revisionsrechtlich ist auch nicht zu beanstanden, daß das Verwaltungsgericht darin, daß der Kläger auch deutsch gesprochen und deutsche Bücher und Zeitungen gelesen hat sowie einen deutschen Hauslehrer und deutschsprechende Bekannte gehabt haben will, nur eine Zuwendung des Klägers zum deutschen Sprach- und Kulturkreis erblickt hat; denn diesen Tatsachen allein kann kein Erklärungswert im Sinne eines Bekenntnisses zum deutschen Volkstum beigemessen werden (vgl. Urteile vom 27. Mai 1970 - BVerwG VIII C 51.68 - und vom 1. Oktober 1970 - BVerwG III C 105.69 -).
  • BVerwG, 26.05.1971 - III C 66.69

    Bekenntnis zum deutschen Volkstum - Persönlicher und gesellschaftlicher Verkehr …

    Auszug aus BVerwG, 26.05.1971 - III C 101.69
    Sonst nötigt sich dem Gericht eine weitere Aufklärung grundsätzlich nicht auf (vgl. Beschluß vom 27. Juni 1961 - BVerwG VIII B 167.60 - Beschluß vom 18. September 1970 - BVerwG I B 38.69 - Beschluß vom 22. Januar 1971 - BVerwG TV B 144.70 - Beschluß vom 12. Mai 1971 - BVerwG III C 66.69 -).
  • BVerwG, 07.08.1970 - III B 7.70

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung

  • BVerwG, 09.12.1970 - III C 159.69

    Lastenausgleichsrechtliche Feststellung entzogener Vermögensgegenstände als …

  • BVerwG, 01.09.1970 - III C 157.68

    Feststellung eines Schadens wegen Verlustes von Wirtschaftsgütern - Erteilung …

  • BVerwG, 01.10.1970 - III C 105.69

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 07.08.1970 - III B 26.70

    Unterscheidung zwischen dem Bekenntnis zum deutschen Volkstum und den …

  • BVerwG, 18.09.1970 - I B 38.69

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 27.06.1961 - VIII B 167.60

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 03.08.1970 - III ER 203.70
  • BVerwG, 14.01.1971 - III C 152.69

    Lastenausgleichsrechtliche Feststellung von Entziehungsschäden als …

  • BVerwG, 13.10.1975 - III B 12.73

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Feststellung des Verlustes …

    Entscheidend ist, ob sich die betreffende Person in ihrer Heimat durch ihr Verhalten als Angehöriger des deutschen Volkes als einer national geprägten Kulturgemeinschaft zu erkennen gegeben hat (vgl. die Urteile vom 10. September 1970 - BVerwG III C 140.69 - [BVerwGE 36, 95 [BVerwG 10.09.1970 - III C 140/69] = Buchholz 427.207 § 5 Nr. 24 = ZLA 1970, 241], vom 10. Dezember 1970 - BVerwG III C 63.69 - [BVerwGE 37, 38 = Buchholz 427.207 § 5 Nr. 27 = ZLA 1971, 49] und vom 26. Mai 1971 - BVerwG III C 101.69 - [ZLA 1971, 209]).
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