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| BVerwG, 11.07.1957 - III C 114.56 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LVG Hannover, 20.01.1956 - AH II 60/55
- BVerwG, 11.07.1957 - III C 114.56
Papierfundstellen
- NJW 1957, 1613
- DVBl 1957, 645
- DÖV 1957, 782
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 08.05.1956 - IV C 306.55
Auszug aus BVerwG, 11.07.1957 - III C 114.56
MitUrteil vom 8. Mai 1956 (BVerwG IV C 306.55) habe das Bundesverwaltungsgericht ausgesprochen, daß dieses Formblatt "eine durchaus zutreffende Fassung aufweist".Das ist von den mit Lastenausgleichssachen befaßten Senaten in den Urteilenvom 8. Mai 1956 - BVerwG IV C 306.55 - (BVerwGE 3, 273) undvom 3. Juli 1956 - BVerwG III C 148.55 - (LA 1956 S. 316) unter anderem für die Fälle ausgesprochen worden, daß nach der Rechtsmittelbelehrung die Klage beim Beschwerdeausschuß eingelegt werden solle, zur Fristwahrung aber auch unmittelbare Einreichung beim Verwaltungsgericht genüge, die gesetzliche Regel also zur Ausnahme verkehrt wurde (vgl. § 53 MRVO Nr. 165), und daß die Klage zu begründen sei , während nach § 54 Abs. 1 MRVO Nr. 165 bzw. § 44 VGG die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel nur angegeben werden sollen .
Urteil des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichtsvom 8. Mai 1956 - BVerwG IV C 306.55 - inhaltlich gebilligt worden.
- BVerwG, 03.07.1956 - III C 148.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.07.1957 - III C 114.56
Das ist von den mit Lastenausgleichssachen befaßten Senaten in den Urteilenvom 8. Mai 1956 - BVerwG IV C 306.55 - (BVerwGE 3, 273) undvom 3. Juli 1956 - BVerwG III C 148.55 - (LA 1956 S. 316) unter anderem für die Fälle ausgesprochen worden, daß nach der Rechtsmittelbelehrung die Klage beim Beschwerdeausschuß eingelegt werden solle, zur Fristwahrung aber auch unmittelbare Einreichung beim Verwaltungsgericht genüge, die gesetzliche Regel also zur Ausnahme verkehrt wurde (vgl. § 53 MRVO Nr. 165), und daß die Klage zu begründen sei , während nach § 54 Abs. 1 MRVO Nr. 165 bzw. § 44 VGG die zur Begründung dienenden Tatsachen und Beweismittel nur angegeben werden sollen . - OVG Nordrhein-Westfalen, 19.01.1955 - IV B 1099/54
Auszug aus BVerwG, 11.07.1957 - III C 114.56
(Vgl. im übrigen den Beschluß des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 19. Januar 1955 - NJW 1955 S. 726 -, das im gleichen Sinne bereits im Beschluß vom 30. Juli 1954 - ZMR 1955 S. 62 - entschieden hat.).
- BVerwG, 28.08.1958 - III C 256.57
Rechtsmittel
Die Ersetzung einer Soll-Vorschrift durch eine Muß-Vorschrift hat der erkennende Senatim Urteil vom 3. Juli 1956 - BVerwG III C 148.55 - (LA 1956 S. 316) bei der Forderung, die Klage sei zu begründen, für schädlich angesehen und das gleiche auchim Urteil vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 114.56 - für die Rechtsmittelbelehrung, daß Klage und weitere Schriftsätze in dreifacher Ausfertigung einzureichen seien, ausgesprochen.Der erkennende Senat hält vielmehr an der schon in seinemUrteil vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 114.56 - geäußerten Ansicht fest, daß es für jeden Rechtsschutzsuchenden, der nicht über eine Schreibkraft verfügt oder eine Schreibmaschine zur Verfügung hat und diese sicher beherrscht, eine Erschwerung bedeutet, Schriftstücke in mehrfacher Ausfertigung anzufertigen und einzureichen.
- BVerwG, 02.05.1958 - I C 115.56
Rechtsmittel
Zwar hat der III. Senat des Bundesverwaltungsgerichtsim Urteil vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 114.56 - (NJW 1957 S. 1613) ausgesprochen, daß die Klagefrist nicht durch eine Rechtsmittelbelehrung in Lauf gesetzt werde, die im Gesetz nicht zwingend vorgesehene, erschwerende Formvorschriften enthalte, so den Zusatz, die Klage und weitere Schriftsätze nebst Anlagen seien in dreifacher Ausfertigung einzureichen. - BVerwG, 17.07.1958 - III C 283.57
Rechtsmittel
Dem hat sich der erkennende Senat angeschlossen und damit an seinerim Urteil vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 114.56 (DVBl. 1957 S. 645 = NJW 1957 S. 613) - zum Ausdruck gekommenen Auffassung nicht festgehalten.
- BVerwG, 23.12.1958 - V B 74.58
Rechtsmittel
Der III. Senat hat inzwischen erklärt, daß er an seiner abweichenden Auffassung, wie sie in der im Urteil des Landesverwaltungsgerichts angegebenen Entscheidung BVerwG III C 114.56 dargelegt ist, nicht weiter festhalte. - BVerwG, 25.09.1961 - VIII B 69.61
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher …
Zu Unrecht macht der Kläger geltend, das Berufungsurteil beruhe auf Abweichung von den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Mai 1956 - BVerwG IV C 306.55 -, BVerwGE 3, 273, und vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 114.56 -, NJW 1957 S. 1613 = DÖV 1957 S. 782 = DVBl. 1957 S. 645. - BVerwG, 06.10.1959 - V C 393.57
Rechtsmittel
Zwar hat der III. Senat des Bundesverwaltungsgerichts zu der Frage der Erweiterung einer Rechtsmittelbelehrung in den Urteilenvom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 114.56 - (DÖV 1957 S. 782) undvom 28. August 1958 - BVerwG III C 256.57 - (DVBl. 1959 S. 31) eine andere Auffassung vertreten. - BVerwG, 19.09.1958 - V B 73.58
Rechtsmittel
Dieser Zusatz macht jedoch die Rechtsmittelbelehrung nicht fehlerhaft, wie das Bundesverwaltungsgericht neuerdings entschieden hat (vgl. Urteile vom. 18. Dezember 1957 [BVerwGE 6, 66] und vom 2. Mai 1958 - BVerwG I C 115.56 [DÖV 1958 S. 502; JR 1958 S. 311] unter Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung in BVerwG III C 114.56 [DVBl. 1957 S. 645; NJW 1957 S. 1613]). - LG Stuttgart, 12.12.1967 - II VGR 17/00
Entschädigungsansprüche wegen Verfolgungsmaßnahmen; Wiedereinsetzung in den …
So hat der III. Senat des Bundesverwaltungsgerichtes die Meinung vertreten, dass eine Rechtsmittelbelehrung, die eine nicht zwingende im Gesetz vorgesehene, erschwerende Formvorschrift enthalte, nämlich den Zusatz, die Klage und weitere Schriftsätze seien in dreifacher Ausfertigung einzureichen, unrichtig sei und die Klagefrist nicht im Lauf setze (NJW 57, 1613).
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