Rechtsprechung
| BVerwG, 03.07.1956 - III C 130.56 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Hamburg, 18.08.1954 - VIIIa VGL 394/54
- BVerwG, 02.06.1956 - III C 130.56
- BVerwG, 03.07.1956 - III C 130.56
Papierfundstellen
- NJW 1957, 154
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 27.01.1956 - IV C 120.55
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Auszug aus BVerwG, 03.07.1956 - III C 130.56
Zum Begriff der zusammengesetzten Existenzgrundlage: Setzte sich eine verlorene Existenzgrundlage aus mehreren Einnahmequellen zusammen, so wird, auch wenn die erhalten gebliebene Einnahmequelle größer ist als die verlorengegangene, in der Regel zu prüfen sein, ob "die Lebenshaltung auf die Summe der verschiedenen Einkünfte derart gegründet war, daß der Wegfall der Nebenquelle sie nachhaltig beeinflussen mußte" (vgl. BVerwG IV C 120.55 Urteil vom 27. Januar 1956).Der Senat folgt in der Beurteilung dieser Frage der Rechtsprechung des IV. (Lastenausgleichs-)Senats, der sich mehrfach, u.a. in dem grundsätzlichenUrteil vom 27. Januar 1956 - BVerwG IV C 120.55 -, mit dem Begriff der zusammengefaßten Existenzgrundlage auseinandergesetzt hat.
- BVerwG, 12.02.1969 - V C 78.66
Beihilfe zum Lebensunterhalt aus dem Härtefonds nach einer Flucht aus der …
Es kommt vielmehr darauf an, ob die verlorene Existenzgrundlage auch insoweit wiederhergestellt ist, als sie außer der Berufstätigkeit weitere reale Grundlagen gehabt hat (Urteil vom 13. Februar 1958 - BVerwG III C 367.56 - [NJW 1958, 1508]), deren Einnahmequellen die Lebenshaltung des Geschädigten nachhaltig beeinflußten (Urteil vom 3. Juli 1956 - BVerwG III C 130.56). - BVerwG, 23.04.1959 - III C 97.57
Vorliegen eines zur Gewährung von Kriegsschadenrente führenden …
Vielmehr hätte Art und Umfang der von der Schwester der Klägerin laufend gewährten Zuwendungen ermittelt und ihre Höhe dann mit den Geschäftseinkünften der Klägerin im gesetzlichen Stichzeitraum verglichen werden müssen, um aus dem sich hierbei ergebenden Verhältnis der beiden Einnahmequellen zueinander die erforderlichen Schlüsse auf den Verlust der Existenzgrundlage zu ziehen (vgl. Urteil vom 3. Juli 1956 - BVerwG III C 130.56 -[NJW 1957 S. 154]). - BVerwG, 28.11.1957 - III C 145.56
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Das Landesverwaltungsgericht wird zu prüfen haben, ob neben der Pension, die der Vater der Klägerin bezogen hat, die Einkünfte aus der Gastwirtschaft und den Sparkonten eine nennenswerte Rolle spielten, und dabei die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts über die zusammengesetzte Existenzgrundlage beachten müssen (vgl.Urteile vom 20. September 1956 - BVerwG III C 143.55 - [ZLA 1956 S. 363 = JR 1957 S. 76 = LA 1956 S. 346] undvom 27. Januar 1956 - BVerwG IV C 120.55 - [IFLA 1956 S. 147 = Mtbl.BAA 1956 S. 353 = RLA 1956 S. 237]).
- BVerwG, 30.05.1963 - III C 260.60
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Kommt das Verwaltungsgericht hingegen bei der erneuten Verhandlung zu dem Ergebnis, daß der Kläger seinen Aufenthalt in Saaz nicht infolge von Kriegseinwirkungen genommen hat, so bedarf es der nochmaligen Überprüfung, ob Saaz für den Kläger unter Berücksichtigung seiner Angaben im Antrag auf Feststellung von Kriegssachschäden vom 3. November 1952 (Akten des Ausgleichsamtes - Schadensfeststellung -, Bl. 2 a ff.), nach denen Berlin "Hauptwohnsitz" und Saaz "Ausweichwohnsitz" gewesen ist, der bestimmende Wohnsitz war und bejahendenfalls, ob sich der Kläger u.a. wegen seiner Beteiligung an der A. (vgl. Urteile vom 3. Juli 1956 - BVerwG III C 130.56 -, vom 20. September 1956 - BVerwG III C 143.55 -, vom 27. Januar 1956 - BVerwG IV C 120.55 -, vom 12. April 1957 - BVerwG IV C 69.56 - und vom 10. Mai 1957 - BVerwG IV C 160.55 -, veröffentlicht in Buchholz BVerwG 427.3, § 239 LAG Nrn. 10, 12, 18, 31 und 32) auf die widerlegbare Vermutung des § 239 Abs. 2 Satz 3 LAG (vgl. Urteile vom 31. März 1955 - BVerwG III C 22.54 -, vom 31. Januar 1957 - BVerwG III C 105.54 - …und vom 1. Oktober 1958 - BVerwG IV C 240.56 -, veröffentlicht in Buchholz a.a.O. Nrn. 2, 15 und 40) mit Erfolg berufen kann. - BVerwG, 09.09.1970 - V C 76.67
Gewährung von Unterhaltshilfe auf Lebenszeit - Kriegsschadenrente bei Verlust …
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts kommt es, wenn sich die Existenzgrundlage aus mehreren Quellen zusammensetzt, für die Frage des Existenzverlustes darauf an, ob die frühere Lebenshaltung derart auf die Summe der verschiedenen Einkünfte gegründet war, daß der Wegfall einer oder mehrerer Nebenquellen sie nachhaltig beeinflussen mußte (Urteile vom 27. Januar 1956 - BVerwG IV C 120.55 -, 12. April 1957 - BVerwG IV C 69.56 -, 3. Juli 1956 - BVerwG III C 130.56 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 13 LAG Nr. 12] …und vom 20. September 1956 - BVerwG III C 143.55 - [Buchholz a.a.O. Nr. 13]). - BVerwG, 10.05.1957 - IV C 160.55
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Bei der auf Grund der Zulassung der Revision statthaften Gesamtüberprüfung des rechtlichen Streitstoffes war von den Grundsätzen auszugehen, die der erkennende Senat - nach Erlaß des erstinstanzlichen Urteils - erstmalig in seinem Urteil vom 20./ 27. Januar 1956 (BVerwG IV C 120.55) vertreten hat und die alsdann beide mit Lastenausgleichssachen befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts in ständiger Rechtsprechung zur Frage der zusammengesetzten Existenzgrundlage entwickelt haben (vgl. insbesonders die Urteile vom 3. Juli 1956 - BVerwG III C 130.56 - und vom 20. September 1956 - BVerwG III C 143.55 -). - BVerwG, 12.04.1957 - IV C 69.56
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Für die Beurteilung des vorliegenden Rechtsstreits sind die Grundsätze maßgeblich, die die beiden mit Lastenausgleichssachen befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts zur Frage der zusammengesetzten Existenzgrundlage entwickelt haben (vgl. insbesondere Urteil vom 27. Januar 1956 - IV C 120.55 - Urteil vom 3. Juli 1956 - III C 130.56 - Urteil vom 20. September 1956 - III C 143.55 -). - BVerwG, 16.11.1956 - IV C 71.55
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Die Gewährung von Unterhaltshilfe wegen Wegfalls dieser Einnahmen muß nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts jedoch daran scheitern, daß der Verlust gemäß § 239 Abs. 2 Satz 2 LAG nicht feststellbar ist (vgl. insbesondere BVerwG IV C 14.53 vom 4. Juni 1954 [Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Bd. I S. 152], ferner BVerwG IV C 120.55vom 27. Januar 1956 und BVerwG III C 130.56 vom 5. Juli 1956). - BVerwG, 24.01.1958 - IV C 405.57
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Das Einkommen der Klägerin beruhte auf einer sogenannten zusammengesetzten Existenzgrundlage, wie sie das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung anerkennt (vgl. BVerwG III C 130.56 in RLA 1956 S. 332 und BVerwG IV C 120.55 in RLA 1956 S. 237). - BVerwG, 30.08.1957 - IV C 317.56
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Wie das Bundesverwaltungsgericht insbesondere in seinenEntscheidungen vom 27. Januar 1956 (BVerwG IV C 120.55 ), vom 3. Juli 1956 (BVerwG III C 130.56) undvom 20. September 1956 (BVerwG III C 143.55) entschieden hat, kommt es darauf an, ob die Lebenshaltung derart auf die Summe der verschiedenen Einkünfte gegründet war, daß der Wegfall der einen oder anderen Quelle die Lebenshaltung nachhaltig beeinflussen mußte, wobei eine Einkünfte abwerfende Quelle, die die Mindestgrenze von monatlich 35 RM nicht überstieg, als unerheblich auszuscheiden hat. - BVerwG, 20.09.1956 - III C 143.55
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- BVerwG, 18.11.1969 - V B 57.69
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Gewährung einer …
- BVerwG, 19.09.1960 - IV B 246.58
Anspruch auf Unterhaltshilfe auf Lebenszeit wegen Existenzverlustes - …
- BVerwG, 09.12.1957 - IV B 40.56
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