Rechtsprechung
| BVerwG, 05.05.1966 - III C 132.64 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Feststellung eines Vertreibungsschadens - Verlust des Pensionsanspruchs - Verlust privatrechtlicher Anwartschaften
Verfahrensgang
- VG Hannover, 29.10.1963 - III A 123.62
- BVerwG, 05.05.1966 - III C 132.64
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 19.12.1962 - IV C 328.60
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 05.05.1966 - III C 132.64
Der Hilfsantrag sei jedoch begründet, weil eine Pensionsanwartschaft bestanden habe und der Verlust derartiger Anwartschaften nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 19. Dezember 1962 - BVerwG IV C 328.60 - mit zwei Dritteln des für den Zeitpunkt der Schädigung zu errechnenden Kapitalbetrages feststellbar sei.Der erkennende Senat hat nämlich in Abweichung von der vom Verwaltungsgericht genanntenEntscheidung vom 19. Dezember 1962 - BVerwG IV C 328.60 - entschieden, daß der Verlust privatrechtlicher Anwartschaften nicht feststellbar ist und daß ein Versorgungsversprechen keinen Anspruch auf Feststellung eines Vertreibungsschadens begründet, wenn der Versorgungsanspruch im Zeitpunkt der Vertreibung noch nicht entstanden war (BVerwGE 20, 284).
- BVerwG, 11.05.1965 - III C 135.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 05.05.1966 - III C 132.64
Bestätigung von BVerwG III C 135.63, Urteil vom 11. Mai 1965 und von BVerwG III C 30.64, Urteil vom 23. September 1965.Sie steht im Einklang mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats zu § 12 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. d LAG, nach dem ein Arbeitsverhältnis, das durch vertreibungsbedingte Maßnahmen tatsächlich beendet wurde, auch als rechtlich beendet anzusehen ist(Urteil vom 11. Mai 1965 - BVerwG III C 135.63 - [ZLA 1965, 244] undUrteil vom 23. September 1965 - BVerwG III C 30.64 - [Wertp.Mitt. 1966, 329 = ZLA 1966, 20 = RLA 1965, 346]).
- BVerwG, 23.09.1965 - III C 30.64
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 05.05.1966 - III C 132.64
Bestätigung von BVerwG III C 135.63, Urteil vom 11. Mai 1965 und von BVerwG III C 30.64, Urteil vom 23. September 1965.Sie steht im Einklang mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats zu § 12 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. d LAG, nach dem ein Arbeitsverhältnis, das durch vertreibungsbedingte Maßnahmen tatsächlich beendet wurde, auch als rechtlich beendet anzusehen ist(Urteil vom 11. Mai 1965 - BVerwG III C 135.63 - [ZLA 1965, 244] undUrteil vom 23. September 1965 - BVerwG III C 30.64 - [Wertp.Mitt. 1966, 329 = ZLA 1966, 20 = RLA 1965, 346]).
- BVerwG, 25.02.1965 - III C 78.63
Auszug aus BVerwG, 05.05.1966 - III C 132.64
Der erkennende Senat hat nämlich in Abweichung von der vom Verwaltungsgericht genanntenEntscheidung vom 19. Dezember 1962 - BVerwG IV C 328.60 - entschieden, daß der Verlust privatrechtlicher Anwartschaften nicht feststellbar ist und daß ein Versorgungsversprechen keinen Anspruch auf Feststellung eines Vertreibungsschadens begründet, wenn der Versorgungsanspruch im Zeitpunkt der Vertreibung noch nicht entstanden war (BVerwGE 20, 284). - BVerwG, 27.01.1966 - III C 179.64
Abhängigkeit des Anspruch eines Vertriebenen auf die Gewährung von Deputatkohle …
Auszug aus BVerwG, 05.05.1966 - III C 132.64
Ob solche Ansprüche bestehen, hat das Verwaltungsgericht nicht entschieden; deshalb können sie auch nicht in das Revisionsverfahren einbezogen werden (vgl.Urteile vom 27. Januar 1966 - BVerwG III C 146.63 - und - BVerwG III C 179.64 -). - BVerwG, 27.01.1966 - III C 146.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 05.05.1966 - III C 132.64
Ob solche Ansprüche bestehen, hat das Verwaltungsgericht nicht entschieden; deshalb können sie auch nicht in das Revisionsverfahren einbezogen werden (vgl.Urteile vom 27. Januar 1966 - BVerwG III C 146.63 - und - BVerwG III C 179.64 -).
- BVerwG, 25.01.1973 - III C 46.71
Feststellung von Vertreibungsschäden - Vertreibungsbedingte Kündigung von …
Grundlage dieses Anspruchs ist der - wie zwischen den Beteiligten jetzt mit Recht unstreitig - privatrechtliche Anstellungsvertrag des Klägers mit der Deutschen Handelskammer in K. der spätestens mit der Einstellung der Tätigkeit der Handelskammer am 16. Juni 1945 sein faktisches und damit lastenausgleichsrechtlich auch rechtliches Ende gefunden hat (vgl. Urteile vom 11. Mai 1965 - BVerwG III C 135.63 - [ZLA 1965, 244] und von 5. Mai 1966 - BVerwG III C 132.64 - [ZLA 1966, 247]).Sollte hiernach schon mit der vereinbarten langen Kündigungsfrist eine Sonderabrede im Falle des Klägers vorliegen, wäre ein unbedingter "Abfindungsanspruch" auf die volle vom Kläger beanspruchte Summe nicht erst mit der Einstellung der Tätigkeit der Handelskammer (…vgl. Urteile vom 11. Mai 1965 - BVerwG III C 135.63 - a.a.O. und vom 5. Mai 1966 - BVerwG III C 132.64 - a.a.O.), sondern bereits mit der vom Präsidium der Handelskammer Anfang April 1945 angeblich beschlossenen Kündigung aller ihrer Angestellten entstanden, die der Kläger am 10. April 1945 im Lazarett in K. durch den damaligen Präsidenten der Handelskammer D. mitgeteilt erhalten haben will.
- BVerwG, 06.01.1972 - III C 125.70
Feststellung eines Vertreibungsschadens an einer Werksrente - Kündigung eines …
Bestätigung der Rechtsprechung in BVerwG III C 132.64 (ZLA 1966, 247), BVerwG III C 30.64 sowie BVerwGE 20, 284.Wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 5. Mai 1966 - BVerwG III C 132.64 - (ZLA 1966, 247 = RLA 1967, 33) entschieden hat, ist in lastenausgleichsrechtlicher Sicht ein Arbeitsverhältnis auch rechtlich erloschen, wenn der Arbeitnehmer tatsächlich seinen Arbeitsplatz hat aufgeben müssen; die Macht der Verhältnisse wirkt sich auf die Beurteilung der Rechtslage aus.
- BVerwG, 26.10.1970 - III B 66.69
Rechtsmittel
BAA 1967, 33]; Urteil vom 5. Mai 1966 - BVerwG III C 132.64 - [ZLA 1966, 247]; Beschluß vom 27. Februar 1970 - BVerwG III B 67.69 - [ZLA 1970, 119]) in einem künftigen Revisionsverfahren geklärt werden kann, unter welchen Voraussetzungen ein auf privatrechtlicher Vereinbarung beruhender Anspruch auf Zahlung eines Ruhegehalts mit dem vertreibungsbedingten Verlust des Arbeitsplatzes entstanden und verlorengegangen ist. - BVerwG, 27.02.1970 - III B 67.69
Anspruch auf Feststellung eines Vertreibungsschadens wegen Verlustes eines …
Urteil vom 5. Mai 1966 - BVerwG III C 132.64 - [ZLA 1966, 247]),. - BVerwG, 06.11.1969 - III C 78.68
Rechtsmittel
Selbst wenn der Verlust nämlich kraft der durch die Besatzungsmacht geschaffenen Verhältnisse (vgl. das Urteil vom 5. Mai 1966 - BVerwG III C 132.64 -) bereits, vor dem Tod der Grundstückseigentümerin eingetreten wäre, hätte er nicht lediglich Anwartschaftsrechte und damit Wirtschaftsgüter betroffen, die nach §§ 4, 8 BeWG nicht bewertbar gewesen wären, sondern bereits entstandene Hypothekenforderungen.
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