Rechtsprechung
| BVerwG, 07.04.1964 - III C 152.62 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Entschädigung für den Verlust einer Hypothek auf ein Grundstück - Bevorrechtigte Umstellung einer Forderung aus einer Auseinandersetzung zwischen Miterben
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Berlin, 03.05.1962 - XVI A 45.62
- BVerwG, 25.09.1962 - III B 72.62
- BVerwG, 07.04.1964 - III C 152.62
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (2)
- BGH, 30.05.1951 - II ZR 36/50
Umstellung von Ausstattungsforderungen
Auszug aus BVerwG, 07.04.1964 - III C 152.62
Zwar ist nach der von der Revision zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (NJW 1951, 648 [BGH 30.05.1951 - II ZR 36/50] und NJW 1952, 63 [BGH 21.09.1951 - IV ZB 45/51]) eine Erbauseinandersetzung auch dann die Grundlage einer Forderung, wenn ein Schuldnerwechsel bestanden hat. - BGH, 21.09.1951 - IV ZB 45/51
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.04.1964 - III C 152.62
Zwar ist nach der von der Revision zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (NJW 1951, 648 [BGH 30.05.1951 - II ZR 36/50] und NJW 1952, 63 [BGH 21.09.1951 - IV ZB 45/51]) eine Erbauseinandersetzung auch dann die Grundlage einer Forderung, wenn ein Schuldnerwechsel bestanden hat.
- BVerwG, 01.07.1968 - III B 71.67
Vertreibungsschäden an privatrechtlichen, geldwerten Ansprüchen - Grundschuld als …
Durch späteren Wechsel in der Person des Gläubigers oder des Schuldners geht das Umstellungsprivileg in der Regel nicht verloren (BGHZ 2, 229; 15, 230 [BGH 23.11.1954 - I ZR 78/53]; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. November 1962 - BVerwG IV C 18.62 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 245 LAG Nr. 3], vom 23. Januar 1963 - BVerwG IV C 265.61 - [ZLA 1963, 135], vom 7. April 1964 - BVerwG III C 152.62 - [ZLA 1964, 218] und vom 15. Juni 1967 - BVerwG III C 32.65 - ferner Beschluß vom 20. Dezember 1966 - BVerwG III B 100.66 -).Wenn die Erblasserin diese Ausgestaltung anordnete, weil sie die Zuwendung für den Fall einer Wiederverheiratung der - wie festgestellt - verwitweten Tochter sichern wollte, oder wenn die Tochter dies wollte, kann eine - vorweggenommene - Übertragung des Anspruchs vorliegen; sie hat - wie im Urteil des Senats vom 7. April 1964 - BVerwG III C 152.62 - dargelegt - den Charakter einer Auseinandersetzungsforderung nicht begründet.
- BVerwG, 20.12.1966 - III B 100.66
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Umstellung einer …
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu § 18 UmstG, der sich die mit Lastenausgleich befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts insoweit angeschlossen haben, kommt es für die Frage, ob eine Forderung der bevorzugten Umstellung unterliegt, auf ihre Entstehung an (vgl. BGHZ 15, 230 [255];Urteile vom 23. November 1962 - BVerwG IV C 18.62 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 245 LAG Nr. 3];vom 23. Januar 1963 - BVerwG IV C 265.61 - [ZLA 1963, 135]; undvom 7. April 1964 - BVerwG III C 152.62 - [ZLA 1964, 218]).Der Senat hat weiter in Übereinstimmung mit dem Bundesgerichtshof entschieden, daß eine solche Forderung ihren Umstellungsvorzug auch dadurch nicht verliert, daß der Schuldner gewechselt hat (vgl. BGHZ 15, 230 [235];Urteil vom 7. April 1964 - BVerwG III C 152.62 -).
- BVerwG, 25.05.1965 - III CB 32.65
Rechtsmittel
Die Revision war nach § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO zuzulassen, da das Urteil des Verwaltungsgerichts von den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Januar 1963 - BVerwG IV C 265.61 - (ZLA 1963, 135) und vom 7. April 1964 - BVerwG III C 152.62 - (ZLA 1964, 218) abweicht.
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