Rechtsprechung
| BVerwG, 16.03.1965 - III C 155.64 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Ermittlung des Ersatzeinheitswertes von Betriebsvermögen - Feststellung von Kriegssachschäden an Betriebsvermögen bei Erwerb von Gesellschaftsanteilen durch einen Mitgesellschafter vor Schadenseintritt - Nachholung eines Antrags auf Feststellung eines Kriegssachschadens ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Berlin, 27.01.1964 - XVI A 162.63
- BVerwG, 16.03.1965 - III C 155.64
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 19.12.1963 - III C 45.62
Feststellung eines Kriegssachschadens an Betriebsvermögen - Umwandlung einer …
Auszug aus BVerwG, 16.03.1965 - III C 155.64
Bestätigung der bisherigen Rechtsprechung zur Feststellung von Kriegssachschäden an Betriebsvermögen bei Erwerb von Gesellschaftsanteilen durch einen Mitgesellschafter vor Schadenseintritt (BVerwGE 17, 328).Denn diese Vorschrift erfaßt nur die Fälle, in denen ein Gesellschafter zu Beginn des Vergleichszeitraumes noch nicht an der Gesellschaft beteiligt war; sie bezieht sich, wie durch die ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt ist, nur auf den Neuerwerb eines Anteils an dem Gesellschaftsvermögen, nicht aber auf den Erwerb eines weiteren Geschäftsanteils durch die bisherigen Gesellschafter (Urteile vom 16. Februar 1961 - BVerwG III C ???34.59 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 359 LAG Nr. 11 = IFLA 1961, ???36], vom 4. Juli 1961 - BVerwG III C 362.59 - [Buchholz BVerwG ???27.2, § 13 FG Nr. 40 a] und vom 19. Dezember 1963 - BVerwG III C 45.62 - [BVerwGE 17, 328 = Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 52 = ZLA 1964, 346]).
Daß der § 13 Abs. 5 Nr. 4 FG auch in Fällender vorliegenden Art, in denen im Vergleichszeitraum eine Personengesellschaft in einen Einzelbetrieb umgewandelt worden ist, anwendbar sein kann, hat der Senat wiederholt entschieden (Urteile vom 4. Juli 1961 - BVerwG III C 362.59 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 40 a] und vom 19. Dezember 1963 - BVerwG III C 45.62 - [BVerwGE 17, 328]).
- BVerwG, 04.07.1961 - III C 362.59
Auszug aus BVerwG, 16.03.1965 - III C 155.64
Denn diese Vorschrift erfaßt nur die Fälle, in denen ein Gesellschafter zu Beginn des Vergleichszeitraumes noch nicht an der Gesellschaft beteiligt war; sie bezieht sich, wie durch die ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt ist, nur auf den Neuerwerb eines Anteils an dem Gesellschaftsvermögen, nicht aber auf den Erwerb eines weiteren Geschäftsanteils durch die bisherigen Gesellschafter (Urteile vom 16. Februar 1961 - BVerwG III C ???34.59 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 359 LAG Nr. 11 = IFLA 1961, ???36], vom 4. Juli 1961 - BVerwG III C 362.59 - [Buchholz BVerwG ???27.2, § 13 FG Nr. 40 a] und vom 19. Dezember 1963 - BVerwG III C 45.62 - [BVerwGE 17, 328 = Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 52 = ZLA 1964, 346]).Daß der § 13 Abs. 5 Nr. 4 FG auch in Fällender vorliegenden Art, in denen im Vergleichszeitraum eine Personengesellschaft in einen Einzelbetrieb umgewandelt worden ist, anwendbar sein kann, hat der Senat wiederholt entschieden (Urteile vom 4. Juli 1961 - BVerwG III C 362.59 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 40 a] und vom 19. Dezember 1963 - BVerwG III C 45.62 - [BVerwGE 17, 328]).
- BVerwG, 24.10.1962 - IV C 88.60
Lastenausgleichsrechtliche Gleichstellung von Wohnschiffen mit Grundvermögen - …
Auszug aus BVerwG, 16.03.1965 - III C 155.64
Dem Antragserfordernis im Sinne dieser Vorschrift genügt es, wenn sich aus den Umständen - insbesondere dem Vortrag des Geschädigten -, ergibt, daß die Voraussetzungen des § 13 Abs. 5 FG vorliegen; notfalls kann er vor dem Verwaltungsgericht nachgeholt werden (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Oktober 1962 - BVerwG IV C 88.60 -).
- BVerwG, 26.01.1967 - III C 61.64
Rechtsmittel
Wenn der Kläger des weiteren vorträgt, daß die Gesellschaft vor Schadenseintritt aufgelöst worden sei, so ergibt sich daraus noch nicht, daß ihm der Einheitswertanteil des ausgeschiedenen Gesellschafters ohne weiteres zuzurechnen wäre (vgl. Urteile vom 16. Februar 1961 - BVerwG III C 134.59 - [IFLA 1961, 136 = Buchholz BVerwG 427.3, § 359 LAG Nr. 11] , vom 4. Juli 1961 - BVerwG III C 362.59 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 40 a], vom 19. Dezember 1963 [BVerwGE 17, 328 = ZLA 1964, 346 = Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 52] , vom 14. September 1964 - BVerwG III C 94.63 - [ZLA 1964, 349] und vom 16. März 1965 - BVerwG III C 155.64 - [ZLA 1965, 183 = Wertpap.Mitt.Indessen ergibt sich nach der Rechtsprechung des Senats die Möglichkeit, daß bei Erwerb eines Gesellschaftsanteils mit betriebsfremden Mitteln der Tatbestand des § 13 Abs. 5 Nr. 4 FG erfüllt wird und daß der hierfür erforderliche Antrag, sofern er sich nicht bereits aus den Umständen ergibt, auch noch vor dem Verwaltungsgericht nachgeholt werden kann (vgl. die Urteile vom 19. Dezember 1963 [BVerwGE 17, 328] , vom 14. September 1964 - BVerwG III C 94.63 - und vom 16. März 1965 - BVerwG III C 155.64 -).
- BVerwG, 08.07.1965 - III C 8.64
Rechtsmittel
Bestätigung von BVerwG IV C 88.60, BVerwG III C 45.62 und BVerwG III C 155.64.Diese Rechtsprechung hat der Senat in seinem Urteil vom 16. März 1965 - BVerwG III C 155.64 - (ZLA 1965 S. 183) bestätigt.
- BVerwG, 16.12.1965 - III C 96.64
Anfangsvergleichswert als Schadenshöchstbetrag - Relevanz des Teilwerts der …
Der Senat hat seit demUrteil vom 19. Dezember 1963 - BVerwG III C 45.62 - (BVerwGE 17, 328) in ständiger Rechtsprechung entschieden (vgl.Urteile vom 16. März 1965 - BVerwG III C 155.64 - undvom 8. Juli 1965 - BVerwG III C 8.64 -), daß eine Sacheinlage auch dann vorliegen kann, wenn der Geschädigte mit Mitteln, die deutlich als privat gekennzeichnet sind, einen Sachwert erworben und diesen sodann dem Betrieb gewidmet hat; dabei ist es ohne Bedeutung, ob die Geldmittel zur Anschaffung des Sachwertes sich bereits am 1. Januar 1940 im sonstigen Vermögen des Betriebsinhabers befunden haben.
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