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Rechtsprechung
   BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1962,976
BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60 (https://dejure.org/1962,976)
BVerwG, Entscheidung vom 17.04.1962 - III C 246.60 (https://dejure.org/1962,976)
BVerwG, Entscheidung vom 17. April 1962 - III C 246.60 (https://dejure.org/1962,976)
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (6)

  • BVerwG, 11.07.1957 - III C 6.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Insbesondere ist der erkennende Senat stets von dem einheitlichen Begriff der Wartung und Pflege ausgegangen, ohne Zweifel an dem Sinn der gesetzlichen Regelung zum Ausdruck zu bringen (…vgl. Urteil vom 31. Januar 1957 - BVerwG III C 170.56 - [= Buchholz a.a.O., Nr. 9]; Urteil vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 6.56 - [BVerwGE 5, 204]; Beschluß vom 14. Dezember 1959 - BVerwG III B 274.57/III C 251.57 -).

    Die von dem Vertreter der Interessen des Ausgleichsfonds erwähnte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 6.56 - [BVerwGE 5, S. 204] besagt nichts anderes, als daß Gebrechlichkeit "bereits dann" vorliegen kann, wenn die Verrichtungen des tätlichen Lebens nicht nur gelegentlich, sondern in aller Regel zu einem Teil von dritten Personen übernommen werden müssen, ohne deren Wartung und Pflege der Gebrechliche nicht bestehen kann; das beruht auf den in der Entscheidung dargelegten Besonderheiten des Sachverhalts, rechtfertigt aber nicht den Schluß, daß jemand, der, wie der Kläger, diese Verrichtungen unter Anleitung und Aufsicht selbst auszuführen vermag, deswegen nicht etwa auch hilflos sein kann.

  • BVerwG, 25.07.1958 - IV B 135.58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Die Hilfeleistung müsse, wie aus der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. Juli 1958 - BVerwG IV B 135.58 - hervorgehe, an der Person des Gebrechlichen notwendig sein; eine Hilfeleistung, die bloß für ihn geleistet werde, genüge nicht.

    Aus dem Beschluß des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts, den das Verwaltungsgericht wiederholt zur Stützung seiner Rechtsansicht glaubt heranziehen zu können (BVerwG IV B 135.58 - [ZLA 1958 S. 348 und S. 381]), läßt sich eine abweichende Auffassung nicht entnehmen.

  • BVerwG, 23.05.1958 - IV C 350.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Daß der Beigeladene mit einem geistigen Gebrechen behaftet ist, hat das Verwaltungsgericht mit Recht bejaht (vgl. Urteil vom 23. Mai 1958 - BVerwG IV C 350.56 - [= Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts 427.3 zu § 267 LAG Nr. 31]).
  • BVerwG, 26.06.1958 - III C 382.56
    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Aus dem Beschluß des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts, den das Verwaltungsgericht wiederholt zur Stützung seiner Rechtsansicht glaubt heranziehen zu können (BVerwG IV B 135.58 - [ZLA 1958 S. 348 und S. 381]), läßt sich eine abweichende Auffassung nicht entnehmen.
  • BVerwG, 31.01.1957 - III C 170.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Insbesondere ist der erkennende Senat stets von dem einheitlichen Begriff der Wartung und Pflege ausgegangen, ohne Zweifel an dem Sinn der gesetzlichen Regelung zum Ausdruck zu bringen (vgl. Urteil vom 31. Januar 1957 - BVerwG III C 170.56 - [= Buchholz a.a.O., Nr. 9]; Urteil vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 6.56 - [BVerwGE 5, 204]; Beschluß vom 14. Dezember 1959 - BVerwG III B 274.57/III C 251.57 -).
  • BVerwG, 14.12.1959 - III B 274.57

    Anspruch auf Gewährung von Kriegsschadenrente nach dem Lastenausgleichsgesetz …

    Auszug aus BVerwG, 17.04.1962 - III C 246.60
    Insbesondere ist der erkennende Senat stets von dem einheitlichen Begriff der Wartung und Pflege ausgegangen, ohne Zweifel an dem Sinn der gesetzlichen Regelung zum Ausdruck zu bringen (…vgl. Urteil vom 31. Januar 1957 - BVerwG III C 170.56 - [= Buchholz a.a.O., Nr. 9]; Urteil vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 6.56 - [BVerwGE 5, 204]; Beschluß vom 14. Dezember 1959 - BVerwG III B 274.57/III C 251.57 -).
  • BVerwG, 17.04.1986 - 3 C 24.85

    Ausweitung des Begriffs der "Wartung und Pflege" auf Hilfeleistungen für eine …

    Aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. April 1962 - BVerwG 3 C 246.60 - (ZLA 1962, 317) sei vielmehr zu entnehmen, daß Gebrechlichkeit auch angenommen werden könne, wenn die Verrichtungen des täglichen Lebens nicht nur gelegentlich, sondern in aller Regel zu einem Teil von dritten Personen übernommen werden müßten, ohne deren Wartung und Pflege der Gebrechliche nicht bestehen könne, mithin kein menschenwürdiges Dasein zu führen vermöge.

    Nach dem Urteil vom 17. April 1962 - BVerwG 3 C 246.60 - (ZLA 1962, 317) wohnt dem Begriff "Wartung und Pflege" ein einheitlicher Sinngehalt inne.

    Auf diese Rechtsprechung stützt sich die seither überwiegend vertretene Auffassung, daß "Wartung und Pflege" nicht nur Hilfeleistungen an einer Person einschließt, sondern auch Hilfeleistungen für eine Person umfaßt (vgl. dazu BVerwG 3 C 246.60 ; BVerwG 5 C 104.68 ).

  • BVerwG, 13.12.1962 - III C 101.61

    Rechtsmittel

    Fortführung von BVerwG III C 246.60.

    Wie der erkennende Senat in seinem Urteil vom 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 - (ZLA 1962 S. 317 = RLA 1962 S. 348) ausgeführt hat, ist die Frage, ob die infolge eines Gebrechens bestehende Hilflosigkeit bedingt, daß der Empfänger der Unterhaltshilfe nicht ohne fremde Wartung und Pflege bestehen kann, nach dem einheitlichen Begriff von Wartung und Pflege zu beurteilen.

  • BVerwG, 06.07.1966 - V C 195.65

    Anforderungen an die Bewilligung von Unterhaltshilfe auf Lebenszeit wegen …

    Bei der Prüfung dieser Frage ist das Verwaltungsgericht zwar zutreffend davon ausgegangen, daß Pflegebedürftigkeit im Sinne des § 267 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c LAG dann vorliegt, wenn die Verrichtungen des täglichen Lebens nicht nur gelegentlich, sondern in aller Regel zu einem wesentlichen Teil von dritten Personen übernommen werden müssen, ohne deren Wartung und Pflege der Gebrechliche nicht bestehen könnte (vgl. die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Juli 1957 [BVerwGE 5, 204]; ferner die Entscheidungen vom 28. April 1958 - BVerwG III C 332.56 - und vom 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 - [ZLA 1962, 317 = RLA 1962, 348]).
  • BVerwG, 08.10.1969 - V C 104.68

    Unterhaltshilfe nach dem Lastenausgleichsgesetz (LAG) - Gewährung einer …

    Sie ist gegeben, wenn der Betroffene den Anforderungen des täglichen Lebens auf die Dauer so hilflos gegenübersteht, daß er, auf sich selbst gestellt, verkommen müßte (vgl.Urteil vom 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 - [ZLA 1962, 317]).
  • BVerwG, 25.07.1969 - V B 74.68

    Gewährung von Pflegezulage bei Pflege durch die Eltern - Sinn und Zweck der …

    Entgegen der Ansicht der Klägerin weicht das angefochtene Urteil auch nicht von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts von 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 - (ZLA 1962, 317) ab.
  • BVerwG, 28.09.1964 - IV B 103.64

    Erhalt einer Unterhaltshilfe nach dem Lastenausgleichsgesetz (LAG) - Antrag auf …

    Nach dem von der Beschwerde genannten Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 17. April 1962 - BVerwG III C 246.60 (ZLA 1962 S. 317) - kann Hilflosigkeit zwar auch dann vorliegen, wenn jemand die Verrichtungen des täglichen Lebens unter fremder Anleitung und Aufsicht noch selbst ausführen kann.
  • BVerwG, 27.05.1964 - III CB 112.63

    Rechtsmittel

    Die Revision kann bei der Frage, ob die psychasthenische Klägerin (vgl. II 12; IV 48) der Wartung und Pflege im Sinne von § 267 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. c LAG bedarf, zu einer rechtsgrundsätzlichen Entscheidung führen; sie ist daher nach § 190 Abs. 1 Nr. 1 VwGO in Verbindung mit § 339 Abs. 1 LAG und § 190 Abs. 2 VwGO in Verbindung mit § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zugelassen worden (vgl. die Entscheidungen des Senatsvom 14.7.1960 - BVerwG III C 156.58 - [RLA 1960 S. 298 = ZLA 1960 S. 350 = IFLA 1960 S. 216], vom 17.4.1962 - BVerwG III C 246.60 - [ZLA 1962 S. 317 = RLA 1962 S. 348] undvom 13.12.1962 - BVerwG III C 101.61 - [ZLA 1963 S. 155] sowie die Entscheidung des BGH vom 23.10.1962 - I StR 391.62 - [JR 1963 S. 145]).
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