Rechtsprechung
| BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Vernichtung der Existenzgrundlage durch Verlust der Girokontos - Anerkennung einer dauernden Vernichtung der Existenzgrundlage auf Grund eines Vermögensschadens bei einem Grundbetrag von 5.600 DM - Nutzung eines Kapitals durch dessen Verbrauch - Wegfall einer ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LVG Minden, 30.06.1958 - 3 KL 104/58
- BVerwG, 16.01.1959 - III C 266.58
- BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58
Papierfundstellen
- WM 1959, 1225
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (8)
- BVerwG, 11.07.1957 - III C 172.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58
Sie weist darauf hin, daß nach dem Urteil des erkennenden Senats vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 172.56 -, unabhängig von dem Grundbetrag, eine individuelle Prüfung, ob die Existenzgrundlage vernichtet sei, geboten sei.Mit Recht hat nämlich das angefochtene Urteil in Übereinstimmung mit dem Urteil des erkennenden Senats vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 172.56 - (BVerwGE 5, 210 [BVerwG 11.07.1957 - III C 172/56]) angenommen, daß eine dauernde Vernichtung der Existenzgrundlage auf Grund eines Vermögensschadens nicht nur dann anerkannt werden könne, wenn der nach § 266 LAG sich ergebende Grundbetrag 5.600 DM erreicht.
Der erkennende Senat hat bereits in seinem Urteil vom 11. Juli 1957 (BVerwGE 5, 210 [BVerwG 11.07.1957 - III C 172/56]) ausgesprochen, daß die Nutzung eines Kapitals auch in dessen Verbrauch liegen kann.
- BVerwG, 14.03.1958 - III B 105.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58
Zwar hält der Senat es gleichfalls für erforderlich, daß die für den Verlust der - wenn auch zusammengesetzten - Existenzgrundlage erheblichen Einkünfte im Monat 35 RM ausgemacht haben (Beschluß vom 14. März 1958 - BVerwG III B 105.56 - mit Hinweis auf das Urteil vom 8. Juli 1957 - BVerwG III C 85.55 [ZLA 1957 S. 349 = NJW 1957 S. 1688]).Letzteres gilt grundsätzlich auch für ein Sparkapital (vgl. den o.a. Beschluß vom 14. März 1958 - BVerwG III B 105.56 -).
- BVerwG, 28.11.1957 - III C 145.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58
Die Angriffe, die gegen diese vom erkennenden Senat inzwischen in seinem Urteil vom 28. November 1957 - BVerwG III C 145.56 - (BVerwGE 6, 36) bestätigte Rechtsprechung von der Revision vorgebracht werden, können den Senat nicht überzeugen.
- BVerwG, 21.09.1956 - IV C 6.56
Auszug aus BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58
Diese Auffassung entspricht dem Urteil des IV. Senats vom 21. September 1956 - BVerwG IV C 6.56 (BVerwGE 4, 71 [BVerwG 21.09.1956 - IV C 6/56] ) -, nach dem eine Sachgesamtheit (hier eine Kunstsammlung) in der Weise wirtschaftliche Grundlage der Existenz sein kann, daß die einzelnen Gegenstände durch ihre Veräußerung laufend Einkommen gewähren. - BVerwG, 18.09.1958 - III C 269.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58
Dieses hat der erkennende Senat in seinem Urteil vom 18. September 1958 - BVerwG III C 269.57 [ZLA 1959 S. 90] - entschieden. - BVerwG, 08.07.1957 - III C 85.55
Auszug aus BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58
Zwar hält der Senat es gleichfalls für erforderlich, daß die für den Verlust der - wenn auch zusammengesetzten - Existenzgrundlage erheblichen Einkünfte im Monat 35 RM ausgemacht haben (Beschluß vom 14. März 1958 - BVerwG III B 105.56 - mit Hinweis auf das Urteil vom 8. Juli 1957 - BVerwG III C 85.55 [ZLA 1957 S. 349 = NJW 1957 S. 1688]). - BVerwG, 27.04.1957 - III B 164.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58
Daß dies nicht zulässig ist, ergibt sich aus dem Beschluß des erkennenden Senats vom 27. April 1957 - BVerwG III B 164.55 (Wertpapier-Mtlg. 1957 S. 818) -. - BVerwG, 22.03.1957 - IV C 9.56
Auszug aus BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58
Er befindet sich dabei auch nicht in Widerspruch zu der von der Revision zitierten Entscheidung des IV. Senats vom 22. März 1957 - BVerwG IV C 9.56 [ZLA 1957 S. 254 = RLA 1957 S. 251] -, nach der jedenfalls bei einer unerheblichen Unterschreitung des Grundbetrages im Einzelfalle der Nachweis einer dauernden Vernichtung der Existenzgrundlage möglich ist.
- BVerwG, 02.06.1960 - III C 176.59
Rechtsmittel
Bestätigung von BVerwG III C 172.56 (BVerwGE 5, 210 [BVerwG 11.07.1957 - III C 172/56]), BVerwG III C 266.58 (Wertp.Mitt. 1959 S. 1225) und BVerwG IV C 374.57 (MDR 1960 S. 342).Der IV. Senat hat sich denn auch in seinem Urteil vom 27. November 1959 - BVerwG IV C 374.57 - (MDR 1960 S. 342) der Rechtsprechung des III. Senats, die inzwischen noch durch Urteil vom 25. Juni 1959 - BVerwG III C 266.58 - (Wertpapiermitteilungen 1959 S. 1225) bestätigt worden ist, ausdrücklich angeschlossen.
Auf dieser Rechtsprechung bauen die Urteile vom 25. Juni 1959 - BVerwG III C 266.58 - und vom 27. November 1959 - BVerwG IV C 374.57 - auf, von denen abzuweichen der Senat keine Veranlassung sieht.
- BVerwG, 27.11.1959 - IV C 374.57
Rechtsmittel
Fortsetzung der Rechtsprechung in BVerwGE 4, 71 [BVerwG 21.09.1956 - IV C 6/56] und Anlehnung an III C 266.58.In diesen Fällen kann auch bei einem geringeren Sparkapital, als zur Erreichung des Grundbetrages von 5.600 DM erforderlich ist, die Existenzgrundlage zum wesentlichen Teil auf diesem Kapital beruht haben (vgl. auch Urteil vom 25. Juni 1959 - III C 266.58 - [Wertpap.Mtlg.
- BVerwG, 13.10.1961 - IV C 254.60
Bestimmung der mittleren Lebenserwartung nach § 16 Abs. 2 Bewertungsgesetz (BewG) …
daß Unterhaltshilfe auf Lebenszeit nach § 272 Abs. 1 LAG auch dann gewährt werden kann, wenn der sich nach § 266 LAG ergebende Grundbetrag nicht erreicht ist (BVerwG III C 172.56, BVerwGE 5, 210; BVerwG III C 266.58).Der Rechtsansicht des VIA, daß nicht Unterhaltshilfe auf Lebenszeit, sondern nur Unterhaltshilfe auf Zeit zu gewähren sei, wenn, wie hier, bei Sparerschäden der in § 266 LAG genannte Grundbetrag von 5.600 DM nicht ganz erreicht sei, sind die Lastenausgleichssenate des Bundesverwaltungsgerichts in ständiger Rechtsprechung übereinstimmend entgegengetreten (vgl. BVerwG III C 172.56 in BVerwGE 5, 210 [BVerwG 11.07.1957 - III C 172/56] und BVerwG III C 266.58).
- BVerwG, 09.09.1970 - V C 76.67
Gewährung von Unterhaltshilfe auf Lebenszeit - Kriegsschadenrente bei Verlust …
Hierbei ist nicht unbeachtlich, daß in Ausnahmefällen der Bezug von Kriegsschadenrente bei Sparerschäden ohne Erreichung des Grundbetrages gerechtfertigt sein kann, weil die Nichterreichung des Grundbetrages die Annahme eines dauernden Existenzverlustes nicht ausschließt (Urteile vom 25. Juni 1959 - BVerwG III C 266.58 - und vom 27. November 1959 - BVerwG IV C 374.57 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 272 LAG Nr. 32 und 33]). - BVerwG, 23.03.1964 - III C 115.61
Rechtsmittel
Das gilt, wie beide mit Lastenausgleichssachen befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts in nunmehr ständiger Rechtsprechung ausgesprochen haben, auch dann, wenn Einkünfte aus Sparanlagen mit solchen aus anderen Einkunftsquellen zusammentreffen, sofern die Gesamtsumme der verlorenen Einkünfte die in § 239 Abs. 2 LAG genannte Mindestgrenze von 35 RM monatlich erreicht (vgl. Urteile vom 8. Juli 1957 - BVerwG III C 85.55 - [IFLA 1958 S. 39 = NJW 1957 S. 1688] , vom 28. November 1957 - BVerwG III C 145.56 - [BVerwGE 6, 36 = ZLA 1958 S. 75] und vom 25. Juni 1959 - BVerwG III C 266.58 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 272 LAG Nr. 32] , Beschluß vom 19. September 1960 - BVerwG IV B 246.58/IV C 402.58 - [Wertpapier-Mtlg. - BVerwG, 10.07.1962 - III C 58.59
Rechtsmittel
Nach diesem Urteil, das der Senat später wiederholt bestätigt hat, (Urteil vom 25. Juni 1959 - BVerwG III C 266.58 - [Buchholz, BVerwG 427.3 zu § 272 LAG Nr. 32]), ist auch bei Nichterreichung des Grenzbetrages die Unterhaltshilfe auf Lebenszeit zu gewähren, wenn sich ergibt, daß der Vermögensverlust die Existenzgrundlage des Geschädigten auf die Dauer vernichtet hat. - BVerwG, 19.09.1960 - IV B 246.58
Anspruch auf Unterhaltshilfe auf Lebenszeit wegen Existenzverlustes - …
Es bedarf dies dann der Prüfung in Einzelfall (vgl. Urteile vom 25. Juni 1959 - BVerwG III C 266.58 - Wertpapiermitteilung 1959, 1225 und vom 13. November 1959 - BVerwG IV C 374.57 - Wertpapiermitteilung 1960, 151; ZLA 1960, 73; NJW 1960, 785).
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- BVerwG, 16.01.1959 - III C 266.58
- BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58
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