Rechtsprechung
| BVerwG, 03.07.1961 - III C 272.58 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Feststellung des Verlustes von zum Betriebsvermögen gehörenden Gegenständen - Erforderlichkeit der verlorenen Gegenstände für die Berufsausübung oder die wissenschaftliche Forschung - Nutzung der verlorenen Gegenstände im unselbstständigen Hauptberuf oder aus Anlass ...
Verfahrensgang
- LVG Hamburg, 23.07.1958 - VIIIb VGL Nr. 236/58
- BVerwG, 03.07.1961 - III C 272.58
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (8)
- BVerwG, 05.11.1959 - III C 80.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 03.07.1961 - III C 272.58
Dagegen ist im Urteil des Senats vom 5. November 1959 - BVerwG III C 80.58 - [BVerwGE 9, 296 = NJW 1960 S. 497 = MDR 1960 S. 160 = JR 1960 S. 151]) ausdrücklich dahingestellt geblieben, ob es genügt, wenn der verlorengegangene Gegenstand für die Berufsausübung (nur) förderlich gewesen oder genutzt worden ist.Nach feststehender Rechtsprechung des Senats sind jedenfalls solche Gegenstände als erforderlich im Sinne des Gesetzes anzusehen, deren Fehlen eine gedeihliche und erfolgreiche Berufsausübung nicht mehr oder nur unter unzumutbaren Erschwerungen zuläßt (Urteile vom 5. November 1959 - BVerwG III C 80.58 - [BVerwGE 9, 296 und die obengenannten Fundstellen], vom 19. November 1959 - BVerwG III C 31.58 -[BVerwGE 9, 330 = Buchholz BVerwG 427.3 § 13 LAG Nr. 56 = ZLA 1960 S. 151] und vom 12. Mai 1960 - BVerwG III C 165.57 -).
- BVerwG, 08.11.1957 - IV C 311.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 03.07.1961 - III C 272.58
In anderen Entscheidungen hat der IV. Senat solche Sachen als für die Berufsausübung "erforderlich" angesehen, die der beruflich Unselbständige entweder in seiner abhängigen Tätigkeit verwendete, mit deren Hilfe er außerhalb seiner Haupttätigkeit einen Nebenverdienst erzielte, oder solche, die er nach den Erfahrungen des täglichen Lebens und den Erfordernissen seiner Arbeit zu seinem beruflichen Fortkommen benötigte (so Urteile vom 8. November 1957 - BVerwG IV C 311.56 - [RLA 1958 S. 167 = ZLA 1958 S. 149] und vom 21. November 1958 - BVerwG IV C 92.58 - [RLA 1959 S. 106]).Die Auffassung des Landesverwaltungsgerichts, daß nur solche Gegenstände als erforderlich angesehen werden könnten, ohne die die Berufsausübung "nicht möglich" sei, erweist sich hiernach - ohne daß es einer Stellungnahme zu seiner Kritik an dem Urteil des IV. Senats vom 8. November 1957 - BVerwG IV C 311.56 - bedarf, als zu eng.
- BVerwG, 19.11.1959 - III C 31.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 03.07.1961 - III C 272.58
Nach feststehender Rechtsprechung des Senats sind jedenfalls solche Gegenstände als erforderlich im Sinne des Gesetzes anzusehen, deren Fehlen eine gedeihliche und erfolgreiche Berufsausübung nicht mehr oder nur unter unzumutbaren Erschwerungen zuläßt (Urteile vom 5. November 1959 - BVerwG III C 80.58 - [BVerwGE 9, 296 und die obengenannten Fundstellen], vom 19. November 1959 - BVerwG III C 31.58 -[BVerwGE 9, 330 = Buchholz BVerwG 427.3 § 13 LAG Nr. 56 = ZLA 1960 S. 151] und vom 12. Mai 1960 - BVerwG III C 165.57 -).
- BVerwG, 11.03.1959 - IV C 138.58
Auszug aus BVerwG, 03.07.1961 - III C 272.58
Der Begriff "erforderlich" ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts gelegentlich im Sinne von "förderlich" aufgefaßt worden (so Urteil vom 11. März 1959 - BVerwG IV C 138.58 - und Beschluß vom 22. Mai 1959 - BVerwG III B 89.59/III C 100.59 - [Buchholz BVerwG 427.3 § 13 LAG Nr. 48]). - BVerwG, 21.11.1958 - IV C 129.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 03.07.1961 - III C 272.58
In anderen Entscheidungen hat der IV. Senat solche Sachen als für die Berufsausübung "erforderlich" angesehen, die der beruflich Unselbständige entweder in seiner abhängigen Tätigkeit verwendete, mit deren Hilfe er außerhalb seiner Haupttätigkeit einen Nebenverdienst erzielte, oder solche, die er nach den Erfahrungen des täglichen Lebens und den Erfordernissen seiner Arbeit zu seinem beruflichen Fortkommen benötigte (so Urteile vom 8. November 1957 - BVerwG IV C 311.56 - [RLA 1958 S. 167 = ZLA 1958 S. 149] und vom 21. November 1958 - BVerwG IV C 92.58 - [RLA 1959 S. 106]). - BVerwG, 26.11.1959 - III C 204.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 03.07.1961 - III C 272.58
Dies hat der Senat in seinem Urteil vom 26. November 1959 - BVerwG III C 204.58 -(NJW 1960 S. 645) im Hinblick darauf ausgesprochen, daß die Sicherung eines pünktlichen, ungehinderten und den Arbeitseinsatz im Beruf nicht belastenden Zugangs zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zur Ausübung des Berufes gehört. - BVerwG, 22.05.1959 - III B 89.59
Kriterien zur Bewertung der Erforderlichkeit verlorener Gegenstände für die …
Auszug aus BVerwG, 03.07.1961 - III C 272.58
Der Begriff "erforderlich" ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts gelegentlich im Sinne von "förderlich" aufgefaßt worden (so Urteil vom 11. März 1959 - BVerwG IV C 138.58 - und Beschluß vom 22. Mai 1959 - BVerwG III B 89.59/III C 100.59 - [Buchholz BVerwG 427.3 § 13 LAG Nr. 48]). - BVerwG, 12.05.1960 - III C 165.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 03.07.1961 - III C 272.58
Nach feststehender Rechtsprechung des Senats sind jedenfalls solche Gegenstände als erforderlich im Sinne des Gesetzes anzusehen, deren Fehlen eine gedeihliche und erfolgreiche Berufsausübung nicht mehr oder nur unter unzumutbaren Erschwerungen zuläßt (Urteile vom 5. November 1959 - BVerwG III C 80.58 - [BVerwGE 9, 296 und die obengenannten Fundstellen], vom 19. November 1959 - BVerwG III C 31.58 -[BVerwGE 9, 330 = Buchholz BVerwG 427.3 § 13 LAG Nr. 56 = ZLA 1960 S. 151] und vom 12. Mai 1960 - BVerwG III C 165.57 -).
- BVerwG, 17.09.1964 - III C 95.62
Schadensfeststellung an Wirtschaftsgütern (Großvieh und Kleinvieh) - Abgrenzung …
Hatte der Vertriebene hingegen einen selbständigen Beruf ausgeübt, so ist die Feststellung des Verlustes von Gegenständen, die zur Ausübung dieses Berufes erforderlich waren, nur dann zulässig, wenn es sich um einen rein künstlerischen oder wissenschaftlichen Beruf gehandelt hat (vgl.Urteile vom 21. Februar 1958 - BVerwG IV C 30.56 -, vom 3. Juli 1961 - BVerwG III C 272.58 - undBeschlüsse vom 9. März 1961 - BVerwG IV B 30.60 - undvom 25. März 1963 - BVerwG III B 100.62 -).Anerkannt ist darüber hinaus in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß unter "Berufsausübung" im Sinne der §§ 12 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a und 13 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a LAG sowie des § 15 FG auch die zusätzlich zum Hauptberuf ausgeübte Nebentätigkeit angesehen werden kann (vgl.Urteile vom 3. Juli 1961 - BVerwG III C 272.58 - undvom 27. Oktober 1961 - BVerwG IV C 352.59 -).
- BVerwG, 25.03.1963 - III B 100.62
Feststellung eines Kriegssachschadens wegen Beschlagnahme eines PKWs durch die …
Bei unselbständigen Berufen ist dabei die Schadensfeststellung nur für solche Gegenstände möglich, die zu einer gedeihlichen und erfolgversprechenden Ausübung des jeweils in Rede stehenden Berufs erforderlich sind; bei selbständigen Berufen ist die Feststellung des Verlustes von Gegenständen, die zur Ausübung des Berufs erforderlich sind, hingegen nur dann zulässig, wenn es sich um rein künstlerische oder wissenschaftliche Berufe handelt (vgl.Urteile vom 5. November 1959 - BVerwG III C 80.58 - [BVerwGE 9, 296 = RLA 1960 S. 42];vom 21. Februar 1958 - BVerwG IV C 30.56 - [Buchholz, BVerwG, 427.3 § 13 LAG Nr. 36];…vom 24. Juni 1959 - BVerwG IV C 404.58 - [Buchholz a.a.O. Nr. 50];…vom 30. Mai 1960 - BVerwG IV C 108.60 - [Buchholz a.a.O. Nr. 59];…Beschluß vom 9. März 1961 - BVerwG IV B 30.60 - [Buchholz a.a.O. Nr. 65];Urteil vom 3. Juli 1961 - BVerwG III C 272.58 -).
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