Rechtsprechung
| BVerwG, 17.07.1958 - III C 283.57 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LVG Braunschweig, 28.06.1957 - II A 152.56
- BVerwG, 17.07.1958 - III C 283.57
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 18.12.1957 - IV C 67.57
Auszug aus BVerwG, 17.07.1958 - III C 283.57
(Bestätigung derEntscheidungen vom 18. Dezember 1957 - BVerwG IV C 67.57 - undvom 17. September 1954 - BVerwG IV B 08.54 -).Die vom Landesverwaltungsgericht noch für klärungsbedürftig erachtete Rechtsfrage ist inzwischen durch das Urteil des IV. Senatsvom 18. Dezember 1957 - BVerwG IV C 67.57 (BVerwGE 6, 66 = DVBl. 1958 S. 176 = NJW 1958 S. 840) - dahin entschieden, daß im Geltungsbereich der MRVO Nr. 165 die in die Form einer Mußvorschrift gekleidete Forderung, Klage und weitere Schriftsätze nebst Anlagen in dreifacher Ausfertigung einzureichen, eine Rechtsmittelbelehrung nicht fehlerhaft mache, auch wenn es sich dabei inhaltlich nur um eine Sollvorschrift handele.
- BVerwG, 17.09.1954 - IV B 8.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 17.07.1958 - III C 283.57
(Bestätigung derEntscheidungen vom 18. Dezember 1957 - BVerwG IV C 67.57 - undvom 17. September 1954 - BVerwG IV B 08.54 -).Der IV. Senat hat in seinemBeschluß vom 17. September 1954 - BVerwG IV B 08.54 (BVerwGE 1, 192 = MDR 1955 S. 334) - ausgeführt, daß eine Rechtsmittelbelehrung nach der MRVO Nr. 165 einen solchen Hinweis nicht zu enthalten braucht.
- BVerwG, 12.04.1956 - III C 147.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 17.07.1958 - III C 283.57
Ob es einen Grund zur Gewährung von Nachsicht ergeben kann, wenn ein Armenrechtsgesuch innerhalb der Klagefrist eingereicht, aber noch nicht beschieden ist (vgl.Urteil des erkennenden Senats vom 12. April 1956 - BVerwG III C 147.55 - NJW 1956 S. 1731), kann im vorliegenden Falle auf sich beruhen. - BVerwG, 11.07.1957 - III C 114.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 17.07.1958 - III C 283.57
Dem hat sich der erkennende Senat angeschlossen und damit an seinerim Urteil vom 11. Juli 1957 - BVerwG III C 114.56 (DVBl. 1957 S. 645 = NJW 1957 S. 613) - zum Ausdruck gekommenen Auffassung nicht festgehalten.
- BVerwG, 24.10.1958 - I B 154.58
Rechtsmittel
Die Auffassung des Berufungsgerichts, daß die dem Kläger erteilte Rechtsmittelbelehrung keinen Hinweis darauf zu enthalten brauchte, daß die Klageschrift gemäß § 53 Abs. 2 MRVO 165 zur Wahrung der Klagefrist auch bei der den Einspruchsbescheid erlassenden Stelle eingereicht werden konnte, entspricht der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Entscheidungen vom 17. September 1954 [BVerwGE 1, 192] undvom 17. Juli 1958 - BVerwG III C 283.57 -).Auch die weiteren Ausführungen des Berufungsgerichts, daß der in die Rechtsmittelbelehrung des Einspruchsbescheides aufgenommene Zusatz, die Klageschrift sei gegebenenfalls in doppelter Ausfertigung einzureichen, zutreffend und daher unschädlich sei, decken sich mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Entscheidungen vom 18. Dezember 1957 [BVerwGE 6, 66] undvom 17. Juli 1958 - BVerwG III C 283.57 -).
- BVerwG, 28.08.1958 - III C 256.57
Rechtsmittel
Von dieser Entscheidung ist der Senat abgegangen, als er sich in seinemUrteil vom 17. Juli 1958 - BVerwG III C 283.57 - (ZLA 1958.S. 247) der Entscheidung des 17. Senatsvom 18. Dezember 1957 - BVerwG IV C 67.57 - anschloß. - BVerwG, 05.04.1960 - VI C 76.58
Rechtsmittel
Für den Bereich der MRVO Nr. 165 haben der III. und IV. Senat des Bundesverwaltungsgerichts bereits ausgesprochen, daß die strikte Forderung, Abschriften bzw. Ausfertigungen der Klage in bestimmter Zahl für die Verfahrensbeteiligten einzureichen, die Wirksamkeit der Rechtsmittelbelehrung nicht beeinträchtige; vgl. Urteile des III. Senatsvom 17. Juli 1958 - BVerwG III C 283.57 - und des IV. Senats vom 18. Dezember 1957 in BVerwGE 6, 66.
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