Rechtsprechung
| BVerwG, 20.03.1958 - III C 342.56 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anforderungen an die Durchsetzung eines Anspruchs auf Altsparerentschädigung durch einen ehemaligen Insassen eines Internierungslagers - Anforderungen an das Vorliegen eines entschädigungsfähigen Sparkontos i.S.d. Gesetz zur Milderung von Härten der Währungsreform vom ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LVG Hannover, 20.07.1956 - II A 95/56
- BVerwG, 20.03.1958 - III C 342.56
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (5)
- BVerwG, 09.03.1956 - IV C 76.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 20.03.1958 - III C 342.56
BAA 1955 S. 69 = LA 1954 S. 343 = RLA 1955 S. 107; vom 26. November 1954 - BVerwG IV C 88.54 - RLA 1955 S. 76 = ZLA 1955 S. 46 = LA 1955 S. 92 = NJW 1955 S. 518; vom 9. März 1956 - BVerwG IV C 76.54 - LA 1956 S. 319 u.a. mehr), und zwar auch dann nicht, wenn der Gläubiger von der Möglichkeit, über das Guthaben durch Überweisungen zu verfügen, keinen Gebrauch gemacht hat (vgl. Beschluß vom 21. Januar 1957 - BVerwG III B 124.56 - ZLA 1957 S. 173 = Wertp.Mitt. 1957 S. 331 -).Diese Grundsätze, die das Bundesverwaltungsgericht zur Auslegung des Begriffs der "Spareinlage" in § 15 LAG und § 1 WAG, entwickelt hat, gelten, auch für die Auslegung des § 2 Abs. 1 Nr. 1 ASpG; denn es handelt sich in allen angeführten Vorschriften, wie die ihnen gemeinsame Verweisung auf § 22 KWG ergibt, stets um denselben Begriff (vgl. Urteil vom 9. März 1956 - BVerwG IV C 76.54 -).
- BVerwG, 02.07.1954 - IV C 11.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 20.03.1958 - III C 342.56
Wie das Bundesverwaltungsgericht bereits mehrfach ausgesprochen hat, fallen Girokonten nicht unter den Begriff der Spareinlage gemäß § 22 KWG (vgl. Urteile vom 2. Juli 1954 - BVerwG IV C 11.54 - BVerwGE 1, 181 [183] = Mtbl.BAA 1955 S. 69 = LA 1954 S. 343 = RLA 1955 S. 107; vom 26. November 1954 - BVerwG IV C 88.54 - RLA 1955 S. 76 = ZLA 1955 S. 46 = LA 1955 S. 92 = NJW 1955 S. 518; vom 9. März 1956 - BVerwG IV C 76.54 - LA 1956 S. 319 u.a. mehr), und zwar auch dann nicht, wenn der Gläubiger von der Möglichkeit, über das Guthaben durch Überweisungen zu verfügen, keinen Gebrauch gemacht hat (vgl. Beschluß vom 21. Januar 1957 - BVerwG III B 124.56 - ZLA 1957 S. 173 = Wertp.Mitt. 1957 S. 331 -).
- BVerwG, 21.01.1957 - III B 124.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 20.03.1958 - III C 342.56
BAA 1955 S. 69 = LA 1954 S. 343 = RLA 1955 S. 107; vom 26. November 1954 - BVerwG IV C 88.54 - RLA 1955 S. 76 = ZLA 1955 S. 46 = LA 1955 S. 92 = NJW 1955 S. 518; vom 9. März 1956 - BVerwG IV C 76.54 - LA 1956 S. 319 u.a. mehr), und zwar auch dann nicht, wenn der Gläubiger von der Möglichkeit, über das Guthaben durch Überweisungen zu verfügen, keinen Gebrauch gemacht hat (vgl. Beschluß vom 21. Januar 1957 - BVerwG III B 124.56 - ZLA 1957 S. 173 = Wertp.Mitt. 1957 S. 331 -).Für den Begriff der Spareinlage im Sinne des § 22 KWG kommt es danach nicht auf den von dem Kontoinhaber mit der Einlage verfolgten Zweck oder auf den wirtschaftlichen Charakter der Einlage, sondern auf den rechtlichen Charakter des jeweiligen Kontos an (vgl. dazu außer den bereits erwähnten Entscheidungen Beschlüsse vom 21. Januar 1957 - BVerwG III B 124.56 - und vom 29. Januar 1957 - BVerwG III B 267.56 -).
- BVerwG, 04.07.1956 - III C 48.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 20.03.1958 - III C 342.56
BAA 1955 S. 69 = LA 1954 S. 343 = RLA 1955 S. 107; vom 26. November 1954 - BVerwG IV C 88.54 - RLA 1955 S. 76 = ZLA 1955 S. 46 = LA 1955 S. 92 = NJW 1955 S. 518; vom 9. März 1956 - BVerwG IV C 76.54 - LA 1956 S. 319 u.a. mehr), und zwar auch dann nicht, wenn der Gläubiger von der Möglichkeit, über das Guthaben durch Überweisungen zu verfügen, keinen Gebrauch gemacht hat (vgl. Beschluß vom 21. Januar 1957 - BVerwG III B 124.56 - ZLA 1957 S. 173 = Wertp.Mitt. 1957 S. 331 -). - BVerwG, 26.11.1954 - IV C 88.54
Auszug aus BVerwG, 20.03.1958 - III C 342.56
BAA 1955 S. 69 = LA 1954 S. 343 = RLA 1955 S. 107; vom 26. November 1954 - BVerwG IV C 88.54 - RLA 1955 S. 76 = ZLA 1955 S. 46 = LA 1955 S. 92 = NJW 1955 S. 518; vom 9. März 1956 - BVerwG IV C 76.54 - LA 1956 S. 319 u.a. mehr), und zwar auch dann nicht, wenn der Gläubiger von der Möglichkeit, über das Guthaben durch Überweisungen zu verfügen, keinen Gebrauch gemacht hat (vgl. Beschluß vom 21. Januar 1957 - BVerwG III B 124.56 - ZLA 1957 S. 173 = Wertp.Mitt. 1957 S. 331 -).
- BVerwG, 12.01.1961 - III C 3.60
Gewährung einer Entschädigung nach dem Altsparergesetz (ASpG) - Umwandlung einer …
Es entspricht der einhelligen Rechtsprechung der mit Lastenausgleichssachen befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts, daß die Anerkennung eines Guthabens als Sparanlage sich nach objektiven Merkmalen bestimmt, und nicht danach, ob es sich um eine frühere Sparanlage, um einen zur Anlage auf einem Sparkonto vorgesehenen Betrag oder um eine Geldanlage handelt, die von dem Berechtigten als Sparanlage angesehen worden ist (Urteile des erkennenden Senats vom 20. März 1958 - BVerwG III C 342.56 - und vom 9. April 1959 - BVerwG III C 298.57 -). - BVerwG, 27.03.1963 - V C 109.62
Vorzugssperrkonto für Devisenausländer als Spareinlage - Erlangung von Devisen …
Maßgebend ist vielmehr nur die tatsächliche Gestaltung der Rechtsbeziehung zu dem Bankinstitut (vgl. BVerwG Urteil vom 2. Juli 1954 - BVerwG IV C 11.54 - [BVerwGE 1, 181], Urteil vom 9. März 1956 - BVerwG IV C 76.54 - [LA 1956 S. 319], Urteil vom 20. März 1958 - BVerwG III C 342.56 - [Wertpap.Mttlg. - BVerwG, 07.02.1961 - III C 127.57
Rechtsmittel
Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 427.4 § 1 WAG Nr. 3] , vom 22. September 1955 - BVerwG III C 94.54 - [IFLA 1956 S. 40] , vom 20. März 1958 - BVerwG III C 342.56 -, vom 9. April 1959 - BVerwG III C 298.57 - und vom 25. Februar 1960 - BVerwG III C 259.58 - sowie Beschluß vom 21. Januar 1957 - BVerwG III B 124.56 [Buchholz a.a.O. 427.3 § 15 LAG Nr. 5]). - BVerwG, 09.04.1959 - III C 298.57
Rechtsmittel
Auch hieraus muß geschlossen werden, daß in allen übrigen Fällen die Motive des Gläubigers, die hinter der Geldanlage stehen, vom Gesetz bewußt ausgeschlossen werden sollten und daß der Erfassung nach der äußeren Erscheinungsform der Vorzug gegeben wurde (vgl.Urteil vom 20. März 1958 - BVerwG III C 342.56 - [RLA 1958 S. 239] und die dortigen Nachweisungen, ferner Kühne-Wolff, Die Gesetzgebung über den Lastenausgleich, Ausgabe B, zu § 2 ASpG Bem. 2). - BVerwG, 11.07.1962 - V C 17.62
Bestehen eines Anspruchs auf Altsparerentschädigung - Wirksamkeit der …
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts kommt es für den Begriff der Sparanlage nicht auf den Sparwillen, sondern auf die tatsächliche Gestaltung der Rechtsbeziehungen zu dem Bankinstitut an (vgl. BVerwG Urteil vom 20. März 1958 - BVerwG III C 342.56 - [Wertp.Mitt. 1958 S. 709 = RLA 1958 S. 239] und Beschluß vom 28. Juni 1960 - BVerwG IV B 322.59 -).
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