Rechtsprechung
| BVerwG, 04.07.1961 - III C 362.59 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (4)
- BVerwG, 19.12.1963 - III C 45.62
Feststellung eines Kriegssachschadens an Betriebsvermögen - Umwandlung einer …
Der Erwerb eines Gesellschafteranteils durch einen Mitgesellschafter, der bei der Berechnung des Schadenshöchstbetrages grundsätzlich gemäß § 5 Abs. 1 der 8. FeststellungsDV zu beurteilen ist, kann u.U. einer Sacheinlage im Sinne des § 13 Abs. 5 Nr. 4 FG gleichstehen (Fortführung von BVerwG III C 362.59).Von der vorstehend dargelegten Rechtsauffassung, daß gegen die Verfassungsmäßigkeit des § 13 Abs. 4 FG und der mit dieser Vorschrift im Zusammenhang stehenden Ermächtigungsnorm des § 43 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. d unter cc des FG sowie gegen die Gesetzmäßigkeit der in § 6 Abs. 1 der 8. FeststellungsDV getroffenen Regelung keine Bedenken bestehen, sind die mit Lastenausgleichssachen befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts - abgesehen von den bereits zitierten, zu § 13 Abs. 4 Satz 1 FG ergangenem Entscheidungen - in ständiger Rechtsprechung ausgegangen (vgl.Urteile vom 4. Juli 1961 - BVerwG III C 362.59 - [Buchholz, a.a.O., Nr. 40 a];vom 16. Februar 1961 - BVerwG III C 134.59 -).
Davon, daß der § 13 Abs. 5 Nr. 4 FG auch in Fällen vorliegender Art, in denen im Vergleichszeitraum eine Personengesellschaft in einen Einzelbetrieb umgewandelt worden ist, anwendbar sein kann, ist der Senat in seinem Urteil vom 4. Juli 1961 (a.a.O.) ausgegangen.
- BVerwG, 16.03.1965 - III C 155.64
Ermittlung des Ersatzeinheitswertes von Betriebsvermögen - Feststellung von …
Denn diese Vorschrift erfaßt nur die Fälle, in denen ein Gesellschafter zu Beginn des Vergleichszeitraumes noch nicht an der Gesellschaft beteiligt war; sie bezieht sich, wie durch die ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt ist, nur auf den Neuerwerb eines Anteils an dem Gesellschaftsvermögen, nicht aber auf den Erwerb eines weiteren Geschäftsanteils durch die bisherigen Gesellschafter (Urteile vom 16. Februar 1961 - BVerwG III C ???34.59 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 359 LAG Nr. 11 = IFLA 1961, ???36], vom 4. Juli 1961 - BVerwG III C 362.59 - [Buchholz BVerwG ???27.2, § 13 FG Nr. 40 a] und vom 19. Dezember 1963 - BVerwG III C 45.62 - [BVerwGE 17, 328 = Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 52 = ZLA 1964, 346]).Daß der § 13 Abs. 5 Nr. 4 FG auch in Fällender vorliegenden Art, in denen im Vergleichszeitraum eine Personengesellschaft in einen Einzelbetrieb umgewandelt worden ist, anwendbar sein kann, hat der Senat wiederholt entschieden (Urteile vom 4. Juli 1961 - BVerwG III C 362.59 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 40 a] und vom 19. Dezember 1963 - BVerwG III C 45.62 - [BVerwGE 17, 328]).
- BVerwG, 25.01.1962 - III C 214.60
Rechtsmittel
Dabei ist, worauf die Klägerin mit Recht hinweist, zu berücksichtigen, daß die Möglichkeit einer Sacheinlage durch die Übernahme des neuen Geschäfts gegeben ist (vgl. das Urteil vom 4. Juli 1961 - BVerwG III C 362.59 -). - BVerwG, 26.01.1967 - III C 61.64
Rechtsmittel
Wenn der Kläger des weiteren vorträgt, daß die Gesellschaft vor Schadenseintritt aufgelöst worden sei, so ergibt sich daraus noch nicht, daß ihm der Einheitswertanteil des ausgeschiedenen Gesellschafters ohne weiteres zuzurechnen wäre (vgl. Urteile vom 16. Februar 1961 - BVerwG III C 134.59 - [IFLA 1961, 136 = Buchholz BVerwG 427.3, § 359 LAG Nr. 11] , vom 4. Juli 1961 - BVerwG III C 362.59 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 40 a], vom 19. Dezember 1963 [BVerwGE 17, 328 = ZLA 1964, 346 = Buchholz BVerwG 427.2, § 13 FG Nr. 52] , vom 14. September 1964 - BVerwG III C 94.63 - [ZLA 1964, 349] und vom 16. März 1965 - BVerwG III C 155.64 - [ZLA 1965, 183 = Wertpap.Mitt.
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