Rechtsprechung
| BVerwG, 22.02.1968 - III C 62.66 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Feststellung von Vertreibungsschäden - Übernahme einer Lederfabrik - Polnisches Nationalitätenvermögen - Zahlung aus Ertragnissen des gekauften Betriebes
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Schleswig, 03.02.1966 - 6 A 47/64
- BVerwG, 22.02.1968 - III C 62.66
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 15.12.1966 - III C 212.64
Einbringung von in Deutschland gekauften Wirtschaftsgütern in einen aus …
Auszug aus BVerwG, 22.02.1968 - III C 62.66
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts wird als "tatsächlich entrichteter Kaufpreis" im Sinne des § 9 Abs. 1 a.a.O. eine Zahlung nicht anerkannt, die aus Erträgnissen des gekauften Betriebes geleistet worden ist (Urteile vom 15. Dezember 1966 - BVerwG III C 212.64 - und vom 2. März 1967 - BVerwG III C 99.66 -). - BVerwG, 02.03.1967 - III C 99.66
Vertrauensschutz bei Dauergewährung einer Kriegsschadenrente - Erwerb von …
Auszug aus BVerwG, 22.02.1968 - III C 62.66
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts wird als "tatsächlich entrichteter Kaufpreis" im Sinne des § 9 Abs. 1 a.a.O. eine Zahlung nicht anerkannt, die aus Erträgnissen des gekauften Betriebes geleistet worden ist (Urteile vom 15. Dezember 1966 - BVerwG III C 212.64 - und vom 2. März 1967 - BVerwG III C 99.66 -).
- BVerwG, 11.02.1971 - III C 39.70
Feststellung eines Vertreibungsschadens
Der Senat hat bereits mehrfach entschieden, daß eine Schadensfeststellung am Kaufpreis nicht möglich ist, wenn der Kaufpreis aus Erträgen stammt, die ein gemäß § 9 Abs. 1 der 7. FeststellungsDV erworbener Betrieb abgeworfen hat (…Urteile vom 15. Dezember 1966 - BVerwG III C 212.64 [BVerwGE 25, 341], vom 2. März 1967 - BVerwG III C 99.66 - [Buchholz a.a.O. § 9 der 7. FeststellungsDV Nr. 5], vom 18. Mai 1967 - BVerwG III C 114.66 - BVerwGE 27.90 = Buchholz a.a.O. Nr. 67, vom 22. Februar 1968 - BVerwG III C 62.66 - [Buchholz a.a.O. Nr. 7], vom 4. September 1969 - BVerwG III C 23.68 - [BVerwGE 34, 9]).Denn der Kläger trägt den Nachteil aus der Ungeklärtheit der Frage, ob die Mittel für den Erwerb der Wirtschaftsgüter nicht aus Erträgen des Betriebs stammen, weil dieser Umstand zur Begründung seines etwaigen Anspruchs auf Schadensfeststellung am Kaufpreis gehört (Urteil vom 22. Februar 1968 - BVerwG III C 62.66 - a.a.O.).
- BVerwG, 24.10.1968 - III C 179.67 Eine Schadensfeststellung am verlorenen Objekt unter unmittelbarer Anwendung des § 12 Abs. 1 Nr. 1 LAG in Verbindung mit § 12 FG setzt voraus, daß der Anspruch auf Schadensfeststellung nicht durch die Vorschriften der 7. FeststellungsDV auf den Kaufpreis begrenzt oder ausgeschlossen ist (Bestätigung von BVerwGE 21, 236 und BVerwG III C 62.66).
Insoweit wäre nicht einmal der Kaufpreis einer Schadensfeststellung gemäß § 9 Abs. 1 der 7. FeststellungsDV zugänglich (Urteil vom 22. Februar 1968 - BVerwG III C 62.66 -).
- BVerwG, 03.02.1972 - III C 108.70
Feststellung eines Vertreibungsschadens - Anspruch auf Kriegslastenausgleich - …
Die vom Verwaltungsgericht in diesen Zusammenhang zitierten Urteile des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG III C 212.64, BVerwG III C 99.66 und BVerwG III C 62.66) decken nicht die Auffassung des Verwaltungsgerichts.
- BVerwG, 22.10.1974 - III C 99.72
Voraussetzungen der Feststellung eines Schadens an einem Pachtbetrieb - …
Der Senat hat wiederholt entschieden, daß den Antragsteller der Nachteil aus der Ungeklärtheit der Frage trifft, ob die Mittel für den Erwerb der Wirtschaftsgüter aus Erträgnissen des Nationalitätenvermögens stammen oder nicht, weil der makelfreie Erwerb zur Begründung seines etwaigen Anspruchs auf Schadensfeststellung gehört (Urteile vom 22. Februar 1968 - BVerwG III C 62.66 - [Buchholz a.a.O. Nr. 7] …und vom 11. Februar 1971 - BVerwG III C 39.70 - [Buchholz a.a.O. Nr. 12]). - BVerwG, 08.12.1971 - III B 10.71
Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache als Voraussetzung für eine Zulassung …
Die aus ihr vom Verwaltungsgericht gezogene rechtliche Schlußfolgerung, daß eine Schadensfeststellung am Kaufpreis nicht möglich sei, wenn der Kaufpreis aus Erträgen stamme, die ein gemäß § 9 Abs. 1 der 7. FeststellungsDV erworbener Betrieb abgeworfen habe, entspricht der ständigen Rechtsprechung des beschließenden Senats (Urteile vom 15. Dezember 1966 - BVerwG III C 212.64 - [BVerwGE 25, 341], vom 2. März 1967 - BVerwG III C 99.66 - [Buchholz 427.207 § 9 Nr. 5], vom 18. Mai 1967 - BVerwG III C 114.66 - [BVerwGE 27, 90 = Buchholz a.a.O. Nr. 6], vom 22. Februar 1968 - BVerwG III C 62.66 - [Buchholz a.a.O. Nr. 7], vom 4. September 1969 - BVerwG III C 23.68 - [BVerwGE 34, 9] …und vom 11. Februar 1971 - BVerwG III C 39.70 - [BVerwGE 37, 184 = Buchholz a.a.O. Nr. 12 = ZLA 1971, 89]). - BVerwG, 30.06.1969 - III B 22.69
Feststellung eines Vertriebenenschadens - Tilgung von Krediten mit …
Seit seinem Urteil vom 15. Dezember 1966 (BVerwGE 25, 341) hat der Senat in ständiger Rechtsprechung (vgl. Urteile vom 2. März 1967 - BVerwG III C 99.66 - und vom 22. Februar 1968 - BVerwG III C 62.66 -) entschieden, daß der vertreibungsbedingte Verlust von Wirtschaftsgütern, die aus Erträgnissen eines in den in § 9 Abs. 1 der 7. FeststellungsDV genannten Gebieten erworbenen Unternehmens angeschafft worden sind, weder nach § 9 dieser Verordnung noch nach den allgemeinen Vorschriften des Feststellungsgesetzes festgestellt werden können; dabei macht es keinen Unterschied, ob die Wirtschaftsgüter aus den besetzten Gebieten stammten oder aus dem Gebiet des Deutschen Reiches eingeführt und ob sie unmittelbar aus den Erträgnissen des Unternehmers bezahlt oder mit diesen die zur Bezahlung der Wirtschaftsgüter aufgenommenen Darlehen getilgt worden sind.
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