Rechtsprechung
| BVerwG, 25.11.1965 - III C 97.64 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Antrag auf Feststellung von Kriegssachschäden an Grundvermögen und Betriebsvermögen
Verfahrensgang
- VG Bayreuth, 30.11.1962 - 16 - III/61
- BVerwG, 25.11.1965 - III C 97.64
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 11.10.1955 - III C 133.54
Auszug aus BVerwG, 25.11.1965 - III C 97.64
Wie der erkennende Senat in seinemUrteil vom 11. Oktober 1955 - BVerwG III C 133.54 - (BVerwGE 2, 240) entschieden hat, ist damit noch keine endgültige Entscheidung über den Ausgleichsanspruch des Geschädigten getroffen, das Verwaltungsverfahren somit noch nicht beendet worden, die Klage daher im Verwaltungsstreitverfahren noch nicht zulässig. - BVerwG, 18.12.1956 - IV C 47.56
Auszug aus BVerwG, 25.11.1965 - III C 97.64
Mit dem zurückverweisenden Beschluß des Beschwerdeausschusses war auch noch keine unmittelbare Beschwer der Klägerin gegeben, da das Ausgleichsamt, wie der IV. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in seinemUrteil vom 18. Dezember 1956 - BVerwG IV C 47.56 - (BVerwGE 4, 205) auseinandergesetzt, hat, bei Entscheidung nach Rückverweisung weder an die Rechtsauffassungen in den Gründen des zurückverweisenden Beschlusses, noch an Aussprüche in der Beschlußformel gebunden ist.
- BVerwG, 23.08.1968 - III B 35.68
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Diese Entscheidungen sind mit Ausnahme der Urteile vom 5. Mai 1958 - BVerwG IV C 6.57 - und vom 25. November 1965 - BVerwG III C 97.64 - für diese Rechtsfrage nicht einschlägig.Der Senat hat in seinem Urteil vom 25. November 1965 - BVerwG III C 97.64 - ausgeführt, die Bindung an die Wertfeststellung des Finanzamtes trete nur ein, wenn die Zuordnung zu einer Vermögensart im Schadenszeitpunkt mit der Zuordnung des Finanzamtes übereinstimme.
- BVerwG, 28.03.1968 - III C 8.66
Schadensfeststellung an Betriebsgegenständen einer verpachteten Bäckerei …
Deshalb ist es in diesem Zusammenhang ohne rechtliche Bedeutung, daß das Verwaltungsgericht nicht geprüft hat, ob und zu wessen Gunsten das Betriebsfinanzamt den Einheitswert für das dem Betrieb der Bäckerei gewidmete Vermögen festgestellt hat (vgl. Urteil des Senats vom 25. November 1965 - BVerwG III C 97.64 -). - BVerwG, 18.03.1971 - III C 54.70
Feststellung eines Kriegssachschadens - Einheitswert eines Betriebsgrundstückes - …
Der Senat hat in seinemUrteil vom 27. Juni 1968 - BVerwG III C 168.65 - und in seinen Urteilenvom 28. März 1968 - BVerwG III C 8.66 -, vom 2. November 1967 - BVerwG III C 126.65 - undvom 25. November 1965 - BVerwG III C 97.64 - sowie in demBeschluß vom 23. August 1968 - BVerwG III B 35.68 - entschieden, daß die Ausgleichsbehörden bei der Schadensfeststellung nicht an die Auffassung der Finanzämter über die Einordnung eines Wirtschaftsgutes in eine.
- BVerwG, 25.10.1973 - III C 110.70
Anspruch auf Kriegslastenausgleich
Vielmehr haben im Verwaltungsverfahren die Ausgleichsbehörden und im Verwaltungsstreitverfahren die Verwaltungsgerichte selbständig zu prüfen, welcher Vermögensart der Gegenstand zuzuordnen ist, an dem der festzustellende Schaden entstanden ist (Urteil vom 25. November 1965 - BVerwG III C 97.64 - [ZLA 1966, 73]; Urteil vom 18. März 1971 - BVerwG III C 54.70 - [BVerwGE 37, 388 = Buchholz 427.2 § 13 Nr. 87]; Urteil vom 2. September 1971 - BVerwG III C 171.68 - [ZLA 1972, 24 = IFLA 1972, 138] mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 02.09.1971 - III C 171.68
Feststellung eines Vertreibungsschadens und Zugehörigkeit eines Grundstücks zum …
Das hat der Senat in nunmehr ständiger Rechtsprechung entschieden (Urteile vom 25. November 1965 - BVerwG III C 97.64 - [ZLA 1966, 73], vom 28. März 1968 - BVerwG III C 8.66 - [Buchholz 427.2 § 12 FG Nr. 38 = ZLA 1968, 197], vom 27. Juni 1968 - BVerwG III C 168.65 - [ZLA 1968, 300] und vom 18. März 1971 - BVerwG III C 54.70 -). - BVerwG, 03.07.1972 - III CB 80.71
Voraussetzungen der lastenausgleichsrechtliche Qualifizierung eines Verlustes als …
Die rechtliche Schlußfolgerung des Verwaltungsgerichts, daß das Ausgleichsamt, soweit eine Zurückverweisung erfolgt ist, keiner Bindung durch die Entscheidung des Beschwerdeausschusses unterworfen war, also auch nicht hinsichtlich des Änderungsvorbehalts, steht mit der Rechtsprechung des Senats im Einklang (vgl. Urteile vom 25. Februar 1960 - BVerwG III C 210.58 - [BVerwGE 10, 183 = Buchholz 427.3 § 337 Nr. 13.] und vom 25. November 1965 - BVerwG III C 97.64 - [ZLA 1966, 73]) und bedarf insoweit keiner weiteren Klärung.
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