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Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 24.10.1955

Rechtsprechung
   BVerwG, 16.02.1956 - III C 99.54   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1956,329
BVerwG, 16.02.1956 - III C 99.54 (https://dejure.org/1956,329)
BVerwG, Entscheidung vom 16.02.1956 - III C 99.54 (https://dejure.org/1956,329)
BVerwG, Entscheidung vom 16. Februar 1956 - III C 99.54 (https://dejure.org/1956,329)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1956, 1170
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BVerwG, 18.12.1956 - IV B 141.55

    Rechtsmittel

    Hinweis auf BVerwG III C 99.54 und BVerwG III C 230.55.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat in zwei Urteilen vom 16, Februar und17. Mai 1956 (BVerwG III C 99.54 und BVerwG III C 230.55) grundsätzlich zu § 360 LAG Stellung genommen.

    Da der Ausschluß von Ausgleichsleistungen keine Strafmaßnahme ist (BVerwG III C 99.54), stellt es auch keine grundsätzliche Frage dar, ob der im Strafverfahrensrecht geltende Grundsatz in dubio pro reo im Verfahren vor den Ausgleichsbehörden, wie der Beschwerdeführer meint, Geltung hat.

  • BVerwG, 10.09.1958 - IV ER 203.58

    Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe - Anforderungen an die …

    Dabei kann in der Entscheidung über das Armenrechtsgesuch des Klägers dahingestellt bleiben, ob die auf Seite 8 f. des Abdrucks des vordergerichtlichen Urteils angegebenen Gründe in jedem Falle haltbar sind, insbesondere ob die analoge Heranziehung strafrechtlicher Kategorien bei der Auslegung des § 360 Abs. 1 Ziff. 1 LAG zulässig ist; denn nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Ausschließung nach § 360 Abs. 1 Ziff. 1 LAG um keine (strafrechtlich zu beurteilende) Strafmaßnahme, sondern um einen Ausdruck des auch im öffentlichen Recht geltenden allgemeinen Rechtsgedankens der Verwirkung von Ansprüchen wegen treuewidrigen Verhaltens (Urteil vom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - in NJW 1956, 1171 [BVerwG 16.02.1956 - III C 99/54]; Urteil vom 17. Mai 1956 - BVerwG III C 230.55 - in BVerwGE 3, 297 [BVerwG 17.05.1956 - III C 230/55]).

    Umgekehrt ist ihre Erheblichkeit nicht etwa dadurch in Frage gestellt, daß wahrheitsgemäße Angaben der Tatsachen die Entscheidung letztlich und tatsächlich nicht beeinflussen würden (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteile vom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - in NJW 1956, 1171 ff. [BVerwG 16.02.1956 - III C 99/54]; vom 7. Mai 1957 - BVerwG III C 378.56 - in MDR 1957, 632; Beschluß vom 2. August 1957 - BVerwG IV B 10.56 -).

  • BVerwG, 17.05.1956 - III C 230.55

    Rechtsmittel

    Er tritt aber bei ihr zurück hinter den auch im öffentlichen Recht geltenden allgemeinen Rechtsgedanken der Verwirkung von Ansprüchen durch treuwidriges Verhalten(Urteil des erkennenden Senats vom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - LA 1956 S. 190).
  • BVerwG, 06.04.1961 - III C 363.59

    Rechtsmittel

    Es kann dabei dahingestellt bleiben, inwieweit die Ausschließung von Ausgleichsleistungen auf Grund der Verwirklichung der in § 360 LAG umschriebenen Tatbestände strafähnlichen Charakter hat und die im Strafrecht entwickelten Schuld- und Strafausschließungsgründe entsprechende Anwendung zu finden haben, oder ob nicht vielmehr, wie der erkennende Senat in seinen Urteilen vom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - (NJW 1956 S. 1170 = RLA 1956 S. 206) und vom 17. Mai 1956 - BVerwG III C 230.55 - (BVerwGE 3, 297 [BVerwG 17.05.1956 - III C 230/55]) ausgeführt hat, die §§ 360 LAG und 41 FG Ausdruck des allgemeinen Rechtsgedankens der Verwirkung von Ansprüchen durch treuwidriges Verhalten sind.
  • BVerwG, 18.12.1961 - IV B 162.60

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Grundsätzliche Bedeutsamkeit …

    In den Urteilenvom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - (RLA 56, 206) undvom 17. Mai 1956 - BVerwG III C 230.55 - (BVerwGE 3, 297 [BVerwG 17.05.1956 - III C 230/55]) hat der III. Senat entschieden, daß die Ausschließung zwar eine strafähnliche Wirkung hat, nicht aber eine Strafmaßnahme im eigentlichen Sinne darstellt, sondern Ausdruck des auch im öffentlichen Recht geltenden allgemeinen Rechtsgedankens der Verwirkung von Ansprüchen durch treuwidriges Verhalten ist.
  • BVerwG, 16.09.1977 - 5 B 58.75

    Rechtsmittel

    Nicht notwendig ist, daß die Kenntnis von dem tatsächlichen Sachverhalt zwingend zu einer Ablehnung des gestellten Antrages hätte führen müssen(Urteile vom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - und1. Oktober 1958 - BVerwG IV C 237.58 - [Buchholz 427.3, § 360 LAG Nr. 1 und Nr. 5 a]).
  • BVerwG, 26.01.1961 - III C 5.59

    Bewilligung einer Unterhaltshilfe nach dem Lastenausgleichsgesetz (LAG) - …

    Ob die Verschweigung erheblicher Tatsachen ursächlich für die Entscheidung der Ausgleichsbehörden gewesen ist, ist für die Frage der Ausschließung grundsätzlich ohne Bedeutung (vgl.Urteile des erkennenden Senats vom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - [NJW 1956 S. 1170] und des IV. Senatsvom 26. August 1959 - BVerwG IV C 298.58 - [BVerwGE 9, 114]).
  • BVerwG, 09.07.1959 - III C 278.57

    Rechtsmittel

    Insofern lägen die Verhältnisse hier wesentlich anders als bei dem Urteil des Senatsvom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 -, bei dem es sich außerdem noch um die Verschweigung eines Offenbarungseidverfahrens handle.
  • BVerwG, 15.01.1959 - III C 300.57

    Rechtsmittel

    Das Bundesverwaltungsgericht hat in dem Urteil des III. Senatsvom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - (…Buchholz a.a.O. Nr. 3) nur ausgesprochen, das sei "nicht zu beanstanden", wenn ein Leistungsbewerber von der Gewährung eines Aufbaudarlehens ausgeschlossen werde, weil er wesentliche Umstände eines Offenbarungseidverfahrens nicht rückhaltlos und wahrheitsgemäß dargelegt habe.
  • BVerwG, 10.08.1961 - III C 189.57

    Rechtsmittel

    Bei dieser Betrachtungsweise, die der erkennende Senat bereits in der Entscheidung vom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - (Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 427.3 Nr. 1 zu § 360 LAG) angewandt und zu der sich der ebenfalls mit Lastenausgleichssachen betraute IV. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in den Entscheidungen vom 26. August 1959 - BVerwG IV C 298.58 - (BVerwGE 9, 114) und vom 8. April 1960 - BVerwG IV C 24.58 - gleichfalls bekannt hat, waren jedenfalls die Angaben des Klägers über seine Betriebe in Lodsch bei Erweis ihrer Unrichtigkeit geeignet, Ausschließungsmaßnahmen zu begründen.
  • BVerwG, 10.12.1959 - III C 167.58

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 23.05.1960 - IV B 299.59
  • BVerwG, 28.07.1958 - IV B 157.58

    Persönliche Eignung und Zuverlässigkeit für die Aufnahme eines Darlehens zur …

  • BVerwG, 08.07.1960 - IV C 261.59

    Rechtsmittel

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Rechtsprechung
   BVerwG, 24.10.1955 - III C 99.54   

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BVerwG, 24.10.1955 - III C 99.54 (https://dejure.org/1955,2919)
BVerwG, Entscheidung vom 24.10.1955 - III C 99.54 (https://dejure.org/1955,2919)
BVerwG, Entscheidung vom 24. Oktober 1955 - III C 99.54 (https://dejure.org/1955,2919)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1956, 114
 
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Wird zitiert von ...

  • BVerwG, 10.09.1958 - IV ER 203.58

    Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe - Anforderungen an die …

    Dabei kann in der Entscheidung über das Armenrechtsgesuch des Klägers dahingestellt bleiben, ob die auf Seite 8 f. des Abdrucks des vordergerichtlichen Urteils angegebenen Gründe in jedem Falle haltbar sind, insbesondere ob die analoge Heranziehung strafrechtlicher Kategorien bei der Auslegung des § 360 Abs. 1 Ziff. 1 LAG zulässig ist; denn nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts handelt es sich bei der Ausschließung nach § 360 Abs. 1 Ziff. 1 LAG um keine (strafrechtlich zu beurteilende) Strafmaßnahme, sondern um einen Ausdruck des auch im öffentlichen Recht geltenden allgemeinen Rechtsgedankens der Verwirkung von Ansprüchen wegen treuewidrigen Verhaltens (Urteil vom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - in NJW 1956, 1171 [BVerwG 16.02.1956 - III C 99/54]; Urteil vom 17. Mai 1956 - BVerwG III C 230.55 - in BVerwGE 3, 297 [BVerwG 17.05.1956 - III C 230/55]).

    Umgekehrt ist ihre Erheblichkeit nicht etwa dadurch in Frage gestellt, daß wahrheitsgemäße Angaben der Tatsachen die Entscheidung letztlich und tatsächlich nicht beeinflussen würden (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteile vom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - in NJW 1956, 1171 ff. [BVerwG 16.02.1956 - III C 99/54]; vom 7. Mai 1957 - BVerwG III C 378.56 - in MDR 1957, 632; Beschluß vom 2. August 1957 - BVerwG IV B 10.56 -).

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