Rechtsprechung
| BVerwG, 29.04.1970 - III CB 82.69 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Erlass einer neuen Sachentscheidung bei Nichtvorliegen der Voraussetzungen für eine förmliche Wiederaufnahme des Verwaltungsverfahrens und fehlender Änderung der Sachlage und Rechtslage
Verfahrensgang
- VG Gelsenkirchen, 16.04.1969 - 4 K 491/68
- BVerwG, 29.04.1970 - III CB 82.69
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (5)
- BVerwG, 19.10.1967 - III C 123.66
Auszug aus BVerwG, 29.04.1970 - III CB 82.69
Insbesondere werfen die Entscheidungen des Verwaltungsgerichts, in den Bescheiden vom 1. Juni 1967 und 19. April 1968 liege keine neue Sachentscheidung und der Kläger habe auf eine neue Sachentscheidung keinen Anspruch gehabt, keine über den Einzelfall hinausgehende grundsätzliche Fragen auf, deren Klärung in einem künftigen Revisionsverfahren zu erwarten wäre (vgl. zur Frage des Wiederaufgreifens auch BVerwGE 24, 115 und BVerwGE 28, 122 sowie ZLA 1968, 22 und Beschluß vom 26. Februar 1965 - BVerwG III B 128.64 -). - BVerwG, 12.05.1966 - VIII C 125.64
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 29.04.1970 - III CB 82.69
Insbesondere werfen die Entscheidungen des Verwaltungsgerichts, in den Bescheiden vom 1. Juni 1967 und 19. April 1968 liege keine neue Sachentscheidung und der Kläger habe auf eine neue Sachentscheidung keinen Anspruch gehabt, keine über den Einzelfall hinausgehende grundsätzliche Fragen auf, deren Klärung in einem künftigen Revisionsverfahren zu erwarten wäre (vgl. zur Frage des Wiederaufgreifens auch BVerwGE 24, 115 und BVerwGE 28, 122 sowie ZLA 1968, 22 und Beschluß vom 26. Februar 1965 - BVerwG III B 128.64 -). - BVerwG, 19.10.1968 - III C 123.66
Mängel des Vorverfahrens als Verfahrensrüge - Voraussetzungen für eine …
Auszug aus BVerwG, 29.04.1970 - III CB 82.69
Insbesondere werfen die Entscheidungen des Verwaltungsgerichts, in den Bescheiden vom 1. Juni 1967 und 19. April 1968 liege keine neue Sachentscheidung und der Kläger habe auf eine neue Sachentscheidung keinen Anspruch gehabt, keine über den Einzelfall hinausgehende grundsätzliche Fragen auf, deren Klärung in einem künftigen Revisionsverfahren zu erwarten wäre (vgl. zur Frage des Wiederaufgreifens auch BVerwGE 24, 115 und BVerwGE 28, 122 sowie ZLA 1968, 22 und Beschluß vom 26. Februar 1965 - BVerwG III B 128.64 -). - BVerwG, 20.05.1962 - IV C 267.61
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 29.04.1970 - III CB 82.69
Wegen Abweichung von einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO) kann die Revision nicht zugelassen werden, weil - entgegen der Ansicht der Beschwerde - das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht auf einer Abweichung von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. Mai 1962 - BVerwG IV C 267.61 - (Buchholz BVerwG 427.3, § 12 LAG Nr. 54) beruht. - BVerwG, 26.02.1965 - III B 128.64
Nachträgliche Feststellung eines weiteren Vertreibungsschadens an Grundvermögen …
Auszug aus BVerwG, 29.04.1970 - III CB 82.69
Insbesondere werfen die Entscheidungen des Verwaltungsgerichts, in den Bescheiden vom 1. Juni 1967 und 19. April 1968 liege keine neue Sachentscheidung und der Kläger habe auf eine neue Sachentscheidung keinen Anspruch gehabt, keine über den Einzelfall hinausgehende grundsätzliche Fragen auf, deren Klärung in einem künftigen Revisionsverfahren zu erwarten wäre (vgl. zur Frage des Wiederaufgreifens auch BVerwGE 24, 115 und BVerwGE 28, 122 sowie ZLA 1968, 22 und Beschluß vom 26. Februar 1965 - BVerwG III B 128.64 -).
- BVerwG, 27.09.1972 - III B 130.71
Rüge einer Abweichung von Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts - …
Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats steht es in einem solchen Falle grundsätzlich im pflichtgemäßen Ermessen der Behörde, ob und in welchem Umfang sie das abgeschlossene Verfahren wieder aufgreifen will (BVerwGE 28, 122; Beschlüsse vom 29. April 1970 - BVerwG III CB 82.69 - und vom 11. September 1970 - BVerwG III B 27.70 -). - BVerwG, 21.06.1972 - III CB 121.71
Rechtsmittel
Entscheidung darüber, ob und in welchem Umfang ein abgeschlossenes Verfahren wieder aufgegriffen werden soll, im pflichtgemäßen Ermessen der Behörde (BVerwGE 24, 115 und 28, 122 = ZLA 1968, 22; Beschlüsse vom 29. April 1970 - BVerwG III CB 82.69 - und vom 11. September 1970 - BVerwG III B 27.70 - und vom 1. Dezember 1970 - BVerwG III B 52.69 - [ZLA 1971, 69]). - BVerwG, 13.05.1971 - III B 126.70 Daneben hätte der Kläger einen Anspruch auf ein Wiederaufgreifen nur, wenn sich die Sach- und Rechtslage seit Eintritt der Unanfechtbarkeit des Feststellungsbescheides geändert hätte (BVerwGE 11, 106 [BVerwG 07.09.1960 - VI C 22/58]; 24, 115 [BVerwG 12.05.1966 - VIII C 87/64]; 28, 122 [BVerwG 19.10.1967 - III C 54/66]; Urteil vom 21. Mai 1970 - BVerwG III C 10.69 - [ZLA 1970, 164 = Buchholz 427.3 § 335 a LAG Nr. 31]; Beschlüsse vom 29. April 1970 - BVerwG III CB 82.69 - [ZLA 1970, 137] und vom 1. Dezember 1970 - BVerwG III B 52.69 - [ZLA 11, 69]).
- BVerwG, 01.12.1970 - III B 52.69
Recht auf Wiederaufgreifen eines rechtskräftig abgeschlossenen Verfahrens - …
Ist aber weder eine Änderung der Sach- noch der Rechtslage eingetreten, dann steht nach der Ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Entscheidung darüber, ob und in weichen Umfange ein abgeschlossenes Verfahren wieder aufgegriffen werden sell, im pflichtgemäßen Ermessen der Behörde (BVerwGE 24, 115 und 28, 122 = ZLA 1968, 22; Beschlüsse von 29. April 1970 - BVerwG III CB 82.69 - und vom 11. September 1970 - BVerwG III B 27.70 -). - BVerwG, 11.09.1970 - III B 27.70
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Ist aber weder eine Änderung der Sach- noch der Rechtslage eingetreten, dann steht nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Entscheidung darüber, ob und in welchem Umfang ein rechtsbeständig abgeschlossenes Behördenverfahren wiederaufgegriffen werden soll, im pflichtgemäßen Ermessen der Behörde (BVerwGE 24, 115; BVerwGE 28, 122; ZlA 1968, 22; Beschlüsse vom 26. Februar 1965 - BVerwG III B 128.64 - und vom 29. April 1970 - BVerwG III CB 82.69 -).
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