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Rechtsprechung
   BGH, 22.10.1952 - III ZB 17/52   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1952,1862
BGH, 22.10.1952 - III ZB 17/52 (https://dejure.org/1952,1862)
BGH, Entscheidung vom 22.10.1952 - III ZB 17/52 (https://dejure.org/1952,1862)
BGH, Entscheidung vom 22. Oktober 1952 - III ZB 17/52 (https://dejure.org/1952,1862)
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Volltextveröffentlichungen (4)

 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 12.03.1951 - IV ZB 13/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 22.10.1952 - III ZB 17/52
    Dem entspricht es, daß nach dem Erlaß der Prozeßrechtsnovelle vom 27. Oktober 1933 allgemeiner, auch vom Bundesgerichtshof (NJW 1951, 442) gebilligter Auffassung nach eine bloß formale Begründung der Berufung, die sich lediglich mit einer Verweisung auf das erstinstanzliche Vorbringen begnügt, nicht als ausreichend angesehen werden kann.

    Insofern tritt der Senat der Entscheidung, des IV. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs, vom 12. März 1951 - IV ZB 13/51 (NJW 1951, 442), daß allgemein das Armenrechtsgesuch allein die Berufungsbegründung nicht ersetzen kann, bei.

  • BGH, 29.05.1952 - IV ZR 224/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 22.10.1952 - III ZB 17/52
    Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat sogar dann, wenn in einer den Erfordernissen einer Berufungseinlegung nach § 518 ZPO genügenden Berufungsschrift die Bitte ausgesprochen worden ist, die Berufung erst nach Bewilligung des gleichzeitig beantragten Armenrechts in den Geschäftsgang zu nehmen, dies nicht als eine bedingte und damit rechtlich unzulässige Berufung angesehen (Urteil vom 29. Mai 1952 - IV ZR 224/51 -).
  • RG, 04.10.1934 - IV 137/34

    Unter welchen Voraussetzungen kann zur Begründung der Berufung auf ein bereits …

    Auszug aus BGH, 22.10.1952 - III ZB 17/52
    Dagegen ist die Bezugnahme auf ein Armenrechtsgesuch, das von dem Prozeßbevollmächtigten der Berufungsinstanz selbst unterzeichnet ist und in allen Punkten den Anforderungen einer Berufungsbegründung entspricht, für ausreichend zu erachten, weil durch diese Bezugnahme das Armenrechtsgesuch zu einer Anlage, also zu einem Bestandteil der Rechtsmittelschrift wird (RGZ 145, 266 [268]).
  • RG, 09.07.1924 - I B 2/24

    Ist die sofortige Beschwerde an das Reichsgericht zulässig gegen den Beschluß …

    Auszug aus BGH, 22.10.1952 - III ZB 17/52
    Die zulässige Beschwerde der Klägerin (RGZ 108, 347) war daher insoweit zurückzuweisen.
  • RG, 12.11.1936 - VI B 17/36

    1. Besteht für die Beschwerde eine Pflicht zur Begründung? 2. Genügt es, falls …

    Auszug aus BGH, 22.10.1952 - III ZB 17/52
    Man hat nicht mit Unrecht die Einführung des verschärften Begründungszwanges in das Berufungsverfahren als eine Hauptwaffe des neuen Prozeßgesetzes bezeichnet, um die Parteien zur sorgfältigen Vorbereitung des Streitverfahrens zu erzielten und um die Beschleunigung des Verfahrens durchzusetzen (RGZ 147, 313 [315]; vgl. auch RGZ 152, 316 [320]).
  • RG, 30.04.1935 - III 191/34

    Kann nach dem Gesetz zur Änderung des Verfahrens in bürgerlichen …

    Auszug aus BGH, 22.10.1952 - III ZB 17/52
    Man hat nicht mit Unrecht die Einführung des verschärften Begründungszwanges in das Berufungsverfahren als eine Hauptwaffe des neuen Prozeßgesetzes bezeichnet, um die Parteien zur sorgfältigen Vorbereitung des Streitverfahrens zu erzielten und um die Beschleunigung des Verfahrens durchzusetzen (RGZ 147, 313 [315]; vgl. auch RGZ 152, 316 [320]).
  • BGH, 29.01.1985 - VI ZB 20/84

    PKH - Berufung - Erfolgsaussicht - Rechtsmittelführer - Versäumung - …

    Nur in besonders gelagerten Ausnahmefällen hat der BGH auch eine stillschweigende Bezugnahme auf ein Armenrechtsgesuch genügen lassen (BGH, Urteile vom 14. Juli 1952 - IV ZR 64/52 - LM § 48 Abs. 2 EheG Nr. 14 und vom 22. Oktober 1952 - III ZB 17/52 - LM § 519 ZPO Nr. 11).
  • BGH, 09.10.1985 - IVb ZR 53/84

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Versäumung der Berufungsfrist - …

    Denn Rechtsanwalt U. hatte die Berufung mit der Bezugnahme auf die Ausführungen in dem von ihm selbst unterzeichneten Prozeßkostenhilfeantrag vom 12. Juli 1983 und in den weiteren im Prozeßkostenhilfeverfahren eingereichten Schriftsatz vom 6. September 1983 - die inhaltlich den Anforderungen an eine Berufungsbegründung entsprachen - bereits in dem Schriftsatz vom 15. September 1983 ausreichend begründet (vgl. BGHZ 7, 170, 174; Senatsbeschluß vom 8. Mai 1985 - IVb ZB 138, 139/84; BGH Beschluß vom 22. Oktober 1952 - III ZB 17/52 = LM § 519 ZPO Nr. 11; Urteil vom 14. Juli 1952 - IV ZR 64/52 = LM § 48 Abs. 2 EheG Nr. 14; Beschluß vom 18. Februar 1981 - IVb ZB 505/81 = LM § 519 ZPO Nr. 73).
  • BGH, 22.04.1958 - VI ZR 106/57

    Rechtsmittel

    Eine bloße Bezugnahme auf das Vorbringen im ersten Rechtszuge kann hierzu nicht genügen (BGH Beschluß vom 12. März 1951 IV ZB 13/51 LM Nr. 2 zu § 519 ZPO; vom 22. Oktober 1952 III ZB 17/52 LM Nr. 11 zu § 519 ZPO; Urteil vom 13. Dezember 1954 IV ZR 139/54 DM Nr. 21 zu § 519 ZPO).
  • BGH, 12.01.1954 - V ZB 1/54

    Rechtsmittel

    Dagegen ist die Bezugnahme auf ein Armenrechtsgesuch, das von dem Prozessbevollmächtigten der Berufungsinstanz unterzeichnet ist und in allen Punkten den Anforderungen einer Berufungsbegründung entspricht, schon in der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 145, 266 [268]), der sich der Bundesgerichtshof (Urteil vom 14. Juli 1952, IV ZR 64/52, und Beschluss vom 22. Oktober 1952, III ZB 17/52; ebenso auch Stein-Jonas-Schönke ZPO § 519 Bem. III 2 b) angeschlossen hat, als ausreichende Berufungsbegründung angesehen worden.
  • BGH, 26.02.1981 - IVa ZB 15/80

    Anforderungen an eine formgerechte Berufungsbegründung - Notwendigkeit der …

    Die Rechtsprechung läßt mit Recht bei Rechtsmittelbegründungsschriften nur eine Bezugnahme auf solche Schriftsätze zu, die von einem postulationsfähigen Anwalt unterzeichnet sind (BGHZ 13, 244 [BGH 11.05.1954 - I ZR 178/52]; BGH Entscheidungen vom 2. April 1952 - II ZB 7/52 - und vom 22. Oktober 1952 - III ZB 17/52 - LM ZPO § 519 Nr. 5, 11; BAG NJW 1968, 1739).
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