Rechtsprechung
| BGH, 12.11.1959 - III ZR 127/58 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Datenbank zur Rechtsprechung im Kommunalrecht (Leitsatz)
Vorläufige Regelung bei Streit um Streupflicht
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
BGB § 823 Abs. 1
Streupflicht öffentlicher Körperschaften bei Winterglätte während eines Streits über die Streupflicht
Papierfundstellen
- BGHZ 31, 219
- NJW 1960, 479
- MDR 1960, 287
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (6)
- BGH, 24.04.1952 - III ZR 78/51
Unfallansprüche eines Beamten
Auszug aus BGH, 12.11.1959 - III ZR 127/58
Soweit das Berufungsgericht mangels Bestehens einer Streupflicht der Gemeinde D. auf Grund landesgesetzlicher irrevisibler Vorschriften hiernach das beklagte Land als Trägerin der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht für Landstraßen auch als streupflichtig für die Ortsdurchfahrt der Landstraße I.O. Nr. ... durch D. ansieht, stimmt diese Auffassung, mit der ständigen Rechtsprechung des Senats überein (BGHZ 6, 3, 5; 14, 83; 24, 124, 130, 133; LM Nr. 7 zu § 823 (Eb) BGB u.a.). - BGH, 15.06.1954 - III ZR 125/53
Verkehrssicherung auf Landstraßen II. Ordnung
Auszug aus BGH, 12.11.1959 - III ZR 127/58
Soweit das Berufungsgericht mangels Bestehens einer Streupflicht der Gemeinde D. auf Grund landesgesetzlicher irrevisibler Vorschriften hiernach das beklagte Land als Trägerin der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht für Landstraßen auch als streupflichtig für die Ortsdurchfahrt der Landstraße I.O. Nr. ... durch D. ansieht, stimmt diese Auffassung, mit der ständigen Rechtsprechung des Senats überein (BGHZ 6, 3, 5; 14, 83; 24, 124, 130, 133; LM Nr. 7 zu § 823 (Eb) BGB u.a.). - BGH, 15.04.1957 - III ZR 246/55
Umfang der Pflicht des Anliegers zur Rücksichtnahme auf den Straßenverkehr
Auszug aus BGH, 12.11.1959 - III ZR 127/58
Soweit das Berufungsgericht mangels Bestehens einer Streupflicht der Gemeinde D. auf Grund landesgesetzlicher irrevisibler Vorschriften hiernach das beklagte Land als Trägerin der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht für Landstraßen auch als streupflichtig für die Ortsdurchfahrt der Landstraße I.O. Nr. ... durch D. ansieht, stimmt diese Auffassung, mit der ständigen Rechtsprechung des Senats überein (BGHZ 6, 3, 5; 14, 83; 24, 124, 130, 133; LM Nr. 7 zu § 823 (Eb) BGB u.a.).
- BGH, 06.10.1958 - III ZR 175/57
Übertragung einer Streupflicht zwischen öffentlichen Rechtsträgern
Auszug aus BGH, 12.11.1959 - III ZR 127/58
Aus dieser tatsächlichen Lage ergab sich hiernach unabhängig von der gesetzlichen Regelung des Badischen Landesrechts wenigstens für die Zeit des Unfalls des Klägers eine auch den Verkehrsteilnehmern gegenüber obliegende Streupflicht des beklagten Landes für die Ortsdurchfahrt D. (vgl. hierzu auch: Urteil des Senats vom 6. Oktober 1958 in LM Nr. 41 zu § 823 (Do) BGB = MDR 1959 S. 26; Baumgärtel in MDR 1959 S. 190; Urteil des Senats vom 18. Oktober 1956 III ZR 44/55 S. 7- 11; Urteil des BayObLG in dessen Entscheidungssammlung 1956 S. 251, 256, 257). - BGH, 20.10.1958 - III ZR 96/57
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 12.11.1959 - III ZR 127/58
Aus dieser tatsächlichen Lage ergab sich hiernach unabhängig von der gesetzlichen Regelung des Badischen Landesrechts wenigstens für die Zeit des Unfalls des Klägers eine auch den Verkehrsteilnehmern gegenüber obliegende Streupflicht des beklagten Landes für die Ortsdurchfahrt D. (vgl. hierzu auch: Urteil des Senats vom 6. Oktober 1958 in LM Nr. 41 zu § 823 (Do) BGB = MDR 1959 S. 26; Baumgärtel in MDR 1959 S. 190; Urteil des Senats vom 18. Oktober 1956 III ZR 44/55 S. 7- 11; Urteil des BayObLG in dessen Entscheidungssammlung 1956 S. 251, 256, 257). - BGH, 18.10.1956 - III ZR 44/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 12.11.1959 - III ZR 127/58
Aus dieser tatsächlichen Lage ergab sich hiernach unabhängig von der gesetzlichen Regelung des Badischen Landesrechts wenigstens für die Zeit des Unfalls des Klägers eine auch den Verkehrsteilnehmern gegenüber obliegende Streupflicht des beklagten Landes für die Ortsdurchfahrt D. (vgl. hierzu auch: Urteil des Senats vom 6. Oktober 1958 in LM Nr. 41 zu § 823 (Do) BGB = MDR 1959 S. 26; Baumgärtel in MDR 1959 S. 190; Urteil des Senats vom 18. Oktober 1956 III ZR 44/55 S. 7- 11; Urteil des BayObLG in dessen Entscheidungssammlung 1956 S. 251, 256, 257).
- BGH, 04.10.1962 - III ZR 129/61
Streupflicht der Gemeinde bei Glatteis
Das entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, von der abzugehen kein Anlaß besteht (BGH NJW 1952, 1087; VersR 1956, 68; 1959, 334; VRS 10, 254; BGHZ 31, 73 [BGH 01.09.1959 - III ZR 96/58] ; 31, 219) [BGH 11.11.1959 - IV ZR 88/59] . - BGH, 01.04.1969 - 1 StR 614/68
Verurteilung wegen Untreue und Betrug - Schuldhafte Verletzung von Treuepflichten
Ihm oblag neben Planung und Bauaufsicht auch die Ausschreibung, Vergabe und Schlußabrechnung mit den Handwerkern (BGHZ 41, 318, 320 f [BGH 30.04.1964 - VII ZR 156/62]; 31, 224) [BGH 12.11.1959 - III ZR 127/58]. - BGH, 07.05.1973 - III ZR 65/71
Landschaftsverband - Verkehrssicherungspflicht - Streupflicht - Verletzung der …
Die Rechtsprechung hat schon bisher in ähnlichen Fäll< die tatsächliche Verrichtung des Streudienstes durch eine Körperschaft genügen lassen, um deren Haftung aus einer Verletzung der Streupflicht zu begründen (BayObLG 1956, 251, 256; BGHZ 31, 219, 221 ff). - BGH, 29.01.1968 - III ZR 158/65
Klage auf Ersatz eines Wasserschadens - Verstopfung eines Kanalrohres - …
Im Verhältnis der Klägerin zu der Beklagten seien für die Reinigung des in Betracht kommenden Grabenstücks die Allgemeinen Grundsätze des Vertrauensschutzes maßgebend, die das Reichsgericht im Zusammenhang mit der faktischen Gesellschaft, dem Pseudoaufsichtsrat einer Aktiengesellschaft und dem Pseudogeschäftsführer einer GmbH angewandt habe und die den Bundesgerichtshof in BGHZ 31, 219 bei einem Streit zweier öffentlich-rechtlicher Körperschaften über die Streupflicht dazu geführt hätten, diejenige Körperschaft, die bis dahin tatsächlich jahrelang gestreut habe, für verpflichtet zu halten, bis zur Klärung der Zweifel weiter zu streuen. - BGH, 27.02.1964 - III ZR 161/63 Eine Streupflicht besteht für Fahrbahnen innerhalb geschlossener Ortschaften überhaupt nur an solchen gefährlichen und verkehrswichtigen Straßenstellen, an denen Kraftfahrer erfahrungsgemäß bremsen oder ihre Geschwindigkeit oder die Fahrtrichtung ändern müssen, also in scharfen Kurven, Gefällstrecken, Kreuzungen usw. Gefährlich ist eine Straßenstelle, deren Beschaffenheit die Möglichkeit eines Unfalles auch für den Fall nahelegt, daß der Verkehrsteilnehmer trotz Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt das nicht oder nicht rechtzeitig erkennen kann (vgl. BGHZ 31, 73; 31, 219; BGH VersR 1960, 349; BGH in NJW 1963, 37; neuestens das in BGHZ 40, 379 veröffentlichte Urteil vom 21. November 1963 - III ZR 148/62; Zusammenstellung DRiZ 1962, 371).
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