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Rechtsprechung
   BGH, 26.05.1988 - III ZR 133/87   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1988,7088
BGH, 26.05.1988 - III ZR 133/87 (https://dejure.org/1988,7088)
BGH, Entscheidung vom 26.05.1988 - III ZR 133/87 (https://dejure.org/1988,7088)
BGH, Entscheidung vom 26. Mai 1988 - III ZR 133/87 (https://dejure.org/1988,7088)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Höhe des effektiven Jahreszinses für die Gewährung eines Darlehens als revisionserhebliche grundsätzlich bedeutsame Rechtsfrage - Auffälliges Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung als Voraussetzung eines die Guten Sitten verletztenden Darlehensvertrags

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (5)

  • BGH, 24.03.1988 - III ZR 30/87

    Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrages

    Auszug aus BGH, 26.05.1988 - III ZR 133/87
    Soweit die AGB der Beklagten - mit denen sich der Senat bereits in seinen zitierten Urteilen vom 5. März 1987 und 24. März 1988 a.a.O. beschäftigt hat - unbillige Klauseln enthalten, wiegen sie nicht so schwer, daß sie die Gesamtbelastung der Kläger untragbar erscheinen lassen.

    Gegenüber dem Fall der Senatsentscheidung vom 24. März 1988 - III ZR 30/87 = WM 1988, 645 bestehen wesentliche Unterschiede: Der effektive Jahreszins des Neukredits lag dort ganz erheblich über dem der Vorkredite, hier dagegen sogar etwas darunter.

  • BGH, 24.03.1988 - III ZR 24/87

    Auffälliges Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung beim Ratenkredit; …

    Auszug aus BGH, 26.05.1988 - III ZR 133/87
    Dabei sind die Kosten der Restschuldversicherung weder in die Berechnung des Vertrags, noch des Marktzinses einzubeziehen (Senatsurteil vom 24. März 1988 - III ZR 24/87 = WM 1988, 647).

    Damit liegt objektiv noch kein auffälliges Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung vor (vgl. Senatsurteil vom 24. März 1988 - III ZR 24/87 a.a.O. zu II 4).

  • BVerfG, 11.06.1980 - 1 PBvU 1/79

    Ablehnung der Revision

    Auszug aus BGH, 26.05.1988 - III ZR 133/87
    In dem Rechtsstreit hat der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs durch den Vorsitzenden Richter Dr. Krohn und die Richter Kröner, Dr. Halstenberg, Dr. Werp und Dr. Rinne am 26. Mai 1988 gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Juni 1980 - 1 PBvU 1/79 - NJW 1981, 39) beschlossen:.
  • BGH, 26.09.1985 - III ZR 14/85

    Begriff des Reisegewerbes - Darlehensvermittlung im Reisegewerbe

    Auszug aus BGH, 26.05.1988 - III ZR 133/87
    Unstreitig hatten sie selbst sich auf eine Zeitungsanzeige hin (vgl. Senatsbeschluß vom 26. September 1985 - III ZR 14/85 = WM 1985, 1437/38 zu 3) von sich aus schriftlich an die Vermittlerfirma gewandt.
  • BGH, 05.03.1987 - III ZR 43/86

    Berechnung des effektiven Jahreszinses bei Ratenkrediten mit längerer Laufzeit

    Auszug aus BGH, 26.05.1988 - III ZR 133/87
    Nach der neueren Rechtsprechung des erkennenden Senats ist bei der Berechnung des effektiven Jahreszinses im Rahmen des Äquivalenzvergleichs bei der vorliegenden Laufzeit von 120 Monaten nicht die Uniformmethode, sondern eine mathematisch genauere Methode anzuwenden (Senatsurteil vom 5. März 1987 - III ZR 43/86 = WM 1987, 613 = NJW 1987, 2220).
  • BGH, 20.02.1990 - XI ZR 195/88

    Berücksichtigung der Nichtigkeit eines Vorkredits im Rahmen einer Umschuldung

    Der hier vorliegende Zinsunterschied von nur 69, 78% reicht auch unter Berücksichtigung der in mehreren Punkten gegen das AGB-Gesetz verstoßenden weiteren Darlehensbedingungen nicht aus, den Gesamtvertrag als sittenwidrig erscheinen zu lassen (vgl. BGH, Urteile vom 5. März 1987 - III ZR 43/86 = WM 1987, 613, 615; vom 24. März 1988 - III ZR 24/87 = WM 1988, 647, 649; vom 6. Oktober 1988 - III ZR 94/87 = WM 1989, 4, 5/6; Beschlüsse vom 26. Mai 1988 - III ZR 133/87 - S. 3 und vom 21. März 1989 - III ZR 114/88 - S. 3/4), zumal die zu beanstandenden AGB-Regelungen über die Verzugsfolgen kein erhöhtes Gewicht haben, da ein Verzugseintritt aufgrund der Angaben, die in der Selbstauskunft der Kläger über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gemacht worden waren, nicht nahelag (vgl. BGH, Urteil vom 13. Juli 1989 - III ZR 77/88 = WM 1989, 1675, 1676/77; Beschluß vom 28. September 1989 - III ZR 10/89 = WM 1989, 1718, 1719).
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