Rechtsprechung
| BGH, 03.11.1960 - III ZR 150/59 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Anspruch aus einer schuldhaften Amtspflichtverletzung - Genehmigung zum Wiederaufbau eines kriegszerstörten Hauses
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (6)
- BGH, 29.11.1956 - III ZR 70/55
Amtspflichten bei Beamtenwiedereinstellung
Auszug aus BGH, 03.11.1960 - III ZR 150/59
Diese Entscheidung könne nur in dem Rahmen nachgeprüft werden, den die Rechtsprechung (BGHZ 22, 258, 262) [BGH 29.11.1956 - III ZR 70/55] für die Nachprüfung von Ermessensentscheidungen gezogen habe.Soweit die Revision rügt, das Berufungsgericht habe zu Unrecht auf die Grundsätze über die Nachprüfung von Ermessensentscheidungen (BGHZ 22, 258, 262) [BGH 29.11.1956 - III ZR 70/55] abgestellt, ist zuzugeben, daß es nicht dem Ermessen unterliegt, ob ein Staffeldach das Straßenbild "stört" (§ 24 BO).
- BVerwG, 28.06.1955 - I C 146.53
Zulässigkeit von Werbeanlagen
Auszug aus BGH, 03.11.1960 - III ZR 150/59
Diese Bestimmung geht zurück auf § 1 der Verordnung über Baugestaltung vom 10. November 1956 (RGBl. I 938), der noch rechtsgültig ist, soweit sein Inhalt nach rechtsstaatlichen Grundsätzen ausreichend bestimmbar ist (BVerwG NJW 1955, 1647; Meyer, Deutsche Wohnungswirtschaft 1960, 30, 35). - BGH, 21.11.1957 - III ZR 250/55
Ausnahmegenehmigung von einer Bausperre
Auszug aus BGH, 03.11.1960 - III ZR 150/59
Diese Ausführungen, für die sich der Kläger auf das Urteil des erkennenden Senats vom 21. November 1957 (NJW 1958, 379), das Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster vom 26. Juli 1955 (BBauBl. 1955, 577) und Forsthoff (…Verwaltungsrecht 7. Aufl. § 11 Ziff. 5 S. 198) beruft, treffen nicht den Kern der Sache.
- BGH, 09.07.1953 - III ZR 193/51
Haftung aus Funktionsnachfolge
Auszug aus BGH, 03.11.1960 - III ZR 150/59
Gemäß dem Grundsatz, daß der Zivilrichter an die Entscheidung gebunden ist, die ein Verwaltungsgericht über die Rechtswirksamkeit und Rechtmäßigkeit eines Verwaltungsaktes getroffen hat (BGHZ 9, 323 [BGH 30.04.1953 - III ZR 226/51]; 10, 220), [BGH 06.07.1953 - III ZR 357/52]ist das Berufungsgericht bei seiner Entscheidung von dem rechtskräftigen Urteil des Landesverwaltungsgerichts in Düsseldorf vom 14. Dezember 1954 ausgegangen. - BGH, 30.04.1953 - III ZR 226/51
Beamtenansprüche in Hessen
Auszug aus BGH, 03.11.1960 - III ZR 150/59
Gemäß dem Grundsatz, daß der Zivilrichter an die Entscheidung gebunden ist, die ein Verwaltungsgericht über die Rechtswirksamkeit und Rechtmäßigkeit eines Verwaltungsaktes getroffen hat (BGHZ 9, 323 [BGH 30.04.1953 - III ZR 226/51]; 10, 220), [BGH 06.07.1953 - III ZR 357/52]ist das Berufungsgericht bei seiner Entscheidung von dem rechtskräftigen Urteil des Landesverwaltungsgerichts in Düsseldorf vom 14. Dezember 1954 ausgegangen. - BGH, 06.07.1953 - III ZR 357/52
Hotelzimmer keine Wohnräume
Auszug aus BGH, 03.11.1960 - III ZR 150/59
Gemäß dem Grundsatz, daß der Zivilrichter an die Entscheidung gebunden ist, die ein Verwaltungsgericht über die Rechtswirksamkeit und Rechtmäßigkeit eines Verwaltungsaktes getroffen hat (BGHZ 9, 323 [BGH 30.04.1953 - III ZR 226/51]; 10, 220), [BGH 06.07.1953 - III ZR 357/52]ist das Berufungsgericht bei seiner Entscheidung von dem rechtskräftigen Urteil des Landesverwaltungsgerichts in Düsseldorf vom 14. Dezember 1954 ausgegangen.
- BGH, 05.03.1962 - III ZR 198/61
Rechtsmittel
Deshalb geht die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dahin: Soweit eine Gemeinde die Erteilung der Ausnahmegenehmigung von einem Bauverbot von wirtschaftlichen Leistungen des Bauherrn abhängig macht, die im inneren Zusammenhang mit dem Zweck der Bausperre stehen und den Bauherrn im Grunde nicht schlechter stellen als bei Durchführung hoheitlicher Maßnahmen, bestehen in der Regel keine Bedenken gegen die Gültigkeit der Abmachungen (vgl. BGHZ 26, 10 [BGH 28.10.1957 - III ZR 74/56] ; BGHZ 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55] ; III ZR 150/59 vom 3. November 1960; BGHZ 35, 69). - BGH, 27.11.1961 - III ZR 112/60
Schadensersatz auf Grund von Verzögerungen bei der Erteilung einer Baugenehmigung …
Die Versagung eines Dispenses stellt, selbst wenn sie rechtsmißbräuchlich ist, grundsätzlich einen entschädigungspflichtigen Eingriff in das Eigentum nicht dar; denn wenn auch jedermann einen Anspruch darauf hat, daß sein Baugesuch ordnungsgemäß erledigt wird, so wird doch seine schutzwürdige Rechtsposition - die Befugnis, das Grundstück nach den allgemein geltenden Bestimmungen der Bauordnung zu bebauen - durch die Ablehnung eines Dispenses nicht beeinträchtigt (Kröner, DRiZ 1961, 10, 13 unter II a am Ende mit Hinweis auf BGH III ZR 150/59 vom 3. November 1960 am Ende).
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