Rechtsprechung
| BGH, 04.02.1957 - III ZR 153/55 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (7)
- BGH, 10.06.1952 - GSZ 2/52
Enteignung. Maßnahmen des Wohnungsamts
Auszug aus BGH, 04.02.1957 - III ZR 153/55
Für dieses muß es ihnen unter dem Gesichtspunkt des enteignungsgleichen Eingriffs (s. Beschluß des Großen Senats für Zivilsachen vom 10. Juni 1952 in BGHZ 6, 270 [290 ff]) eine Entschädigung gewähren. - BGH, 12.04.1954 - GSZ 1/54
Amtshaftung und Enteignungsentschädigung
Auszug aus BGH, 04.02.1957 - III ZR 153/55
Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn der öffentliche Kläger schuldhaft rechtswidrig gehandelt haben sollte (so der Senat in BGHZ 7, 296 und seitdem ständig), und kann neben eine das beklagten Land treffende Schadensersatzverpflichtung aus § 839 BGB treten (BGHZ 13, 88). - BGH, 15.10.1956 - III ZR 226/55
Begriff des Rechtsverhältnisses
Auszug aus BGH, 04.02.1957 - III ZR 153/55
Ein den Klägerinnen zustehender Entschädigungsanspruch wäre, wie unter Hinweis auf BGHZ 22, 43 bemerkt sein soll, ein einheitlicher Anspruch, bei dem die verschiedenen ausgleichspflichtigen Folgen des enteignungsgleichen Eingriffs nur unselbständige Berechnungsposten bilden.
- BGH, 16.10.1952 - III ZR 180/50
Wohnungseinweisung II - Enteignungsgleicher Eingriff
Auszug aus BGH, 04.02.1957 - III ZR 153/55
Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn der öffentliche Kläger schuldhaft rechtswidrig gehandelt haben sollte (so der Senat in BGHZ 7, 296 und seitdem ständig), und kann neben eine das beklagten Land treffende Schadensersatzverpflichtung aus § 839 BGB treten (BGHZ 13, 88). - BGH, 07.10.1954 - III ZR 121/53
Verlust nach § 26 Abs. 3 RLG
Auszug aus BGH, 04.02.1957 - III ZR 153/55
Bei der angemessenen Entschädigung kann der Betroffene den wirtschaftlichen Schaden, der sich als Folge des Eingriffs eingestellt hat, in der Regel nicht ersetzt verlangen, sondern muß sich mit einer Entschädigung für den "Substanzverlust" begnügen (BGHZ 15, 23; Urt vom 24. April 1956 - III ZR 259/54 - in MDR 1956, 544). - BGH, 24.04.1956 - III ZR 259/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 04.02.1957 - III ZR 153/55
Bei der angemessenen Entschädigung kann der Betroffene den wirtschaftlichen Schaden, der sich als Folge des Eingriffs eingestellt hat, in der Regel nicht ersetzt verlangen, sondern muß sich mit einer Entschädigung für den "Substanzverlust" begnügen (BGHZ 15, 23; Urt vom 24. April 1956 - III ZR 259/54 - in MDR 1956, 544). - RG, 19.12.1941 - III 62/41
1. Wann beginnt die Verjährungsfrist des § 852 BGB. in dem Falle, daß die eine …
Auszug aus BGH, 04.02.1957 - III ZR 153/55
Bei einer Amtshaftungsklage wird danach im Blick auf § 839 Abs. 1 S 1 BGB für erforderlich und genügend die zu der Kenntnis des Schadens hinzutretende hinreichend sichere Erkenntnis des Klägers erachtet, daß sein Schaden auf eine in Ausübung anvertrauter öffentlicher Gewalt (eines anvertrauten öffentlichen Amtes) begangene widerrechtliche und schuldhafte Handlung oder Unterlassung eines Beamten zurückzuführen ist (so das vorstehend genannte Senatsurteil, auch RGZ 168, 214 [220]).
- BGH, 25.06.1959 - III ZR 220/57
Bausperre aus Planungsgründen
Bei ihm bilden die verschiedenen ausgleichspflichtigen Folgen des Eingriffs nur unselbständige Rechnungsposten, wie der Senat in ständiger Rechtsprechung entschieden hat, und zwar für Ansprüche aus enteignungsgleichem Eingriff im Urteil vom 4. Februar 1957 - III ZR 153/55 S. 15, für Ansprüche aus Impfschäden, die geradeso wie die Enteignungsentschädigung ihre Grundlage in dem ein Sonderopfer auferlegenden Eingriff von hoher Hand haben, in BGHZ 22, 43 und für Ansprüche auf Entschädigung wegen Enteignung vom Grundbesitz im Urteil vom 1. Dezember 1958 - III ZR 195/57 S. 6.Die Enteignungsentschädigung ist nicht eine Schadensersatzleistung, die sämtliche Vermögenseinbußen des Betroffenen in Gegenwart und Zukunft umfaßt (Großer Senat in BGHZ 6, 270 [295]; Urteil vom 10. Juni 1954 - III ZR 89/53, insoweit in BGHZ 13, 395 nicht abgedruckt: Pensionsbetriebs-Fall; Urteil vom 4. Februar 1957 - III ZR 153/55 Dreschmaschinenfall; Urteil v. 24. Juni 1958 - III ZR 162/55 Sanatoriums-Fall).
- BGH, 18.09.1958 - III ZR 86/57
Rechtsmittel
Dementsprechend kann der Betroffene in der Regel nicht den gesamten wirtschaftlichen Schaden, der sich als Folge des Eingriffs eingestellt hat, ersetzt verlangen, sondern muß sich mit einer Entschädigung für den "Substanzverlust" begnügen (LM Nr. 20 zu § 26 BLG; Urteil des Senats vom 4. Februar 1957 - III ZR 153/55 - S. 14; Urteil vom 24. Juni 1958 - III ZR 162/56 - S. 19).Es handelt sich jedoch bei dem Entschädigungsanspruch aus ein- und demselben enteignungsgleichen Eingriff - ebenso wie bei dem Aufopferungsanspruch (BGHZ 22, 43) - um einen einheitlichen Anspruch, bei dem die einzelnen der Ausgleichung unterliegenden Schadensposten lediglich unselbständige Berechnungsposten darstellen (Urteil vom 4. Februar 1957 - III ZR 153/55 - S. 15).
- BGH, 17.12.1959 - III ZR 167/58
Rechtsmittel
Denn die danach laufende, bereits erwähnte angemessene Überlegungsfrist kann nach der gefestigten ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der Regel nur kurz, d.h. nach wenigen Wochen, bemessen werden (vgl. LM Nr. 2 und Nr. 6 zu § 222 BGB; auch Urteil des Senats vom 4. Februar 1957 III ZR 153/55 S. 11). - BGH, 14.10.1963 - III ZR 69/62 Diese Frist kann in der Regel nur nach Wochen bemessen werden (BGH Urt. vom 4. Februar 1957 - III ZR 153/55 -).
- BGH, 24.06.1958 - III ZR 162/56
Rechtsmittel
Bei der angemessenen Entschädigung kann der Betroffene den wirtschaftlichen Schaden, der sich als Folge des Eingriffs einstellt, in der Regel nicht ersetzt verlangen, sondern muß sich mit einer Entschädigung für den erlittenen "Substanzverlust" begnügen (BGHZ 15, 23; Urteil vom 24. April 1956 - III SR 259/54 - in WDR 1956, 544 und vom 4. Februar 1957 - III ZR 153/55 u.a.).
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