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Rechtsprechung
   BGH, 10.02.1958 - III ZR 153/56   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,2410
BGH, 10.02.1958 - III ZR 153/56 (https://dejure.org/1958,2410)
BGH, Entscheidung vom 10.02.1958 - III ZR 153/56 (https://dejure.org/1958,2410)
BGH, Entscheidung vom 10. Februar 1958 - III ZR 153/56 (https://dejure.org/1958,2410)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • MDR 1958, 411
  • DB 1958, 365
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 04.06.1954 - V ZR 10/54

    Preisstop bei Enteignungsentschädigung

    Auszug aus BGH, 10.02.1958 - III ZR 153/56
    Dabei ist grundsätzlich für die Bemessung der Zeitpunkt maßgebend, an dem die Entschädigung festgesetzt worden ist (vgl. BGHZ 13, 378 ; 19, 139 ).

    Deshalb hat auch eine Entscheidung der Preisbehörde für die Gerichte bei der Ermittlung der Enteignungsentschädigung nur die Bedeutung einer gutachtlichen Stellungnahme ( BGHZ 13, 378 ).

    Es mußte die Entschädigung unter Beachtung der Preisvorschriften, jedoch unter Berücksichtigung der inzwischen eingetretenen, den Wert beeinflussenden Umstände, festsetzen ( BGHZ 13, 378 ; 19, 139 ).

  • BGH, 23.09.1957 - III ZR 224/56

    Berechnung der Enteignungsentschädigung

    Auszug aus BGH, 10.02.1958 - III ZR 153/56
    Das ist - abgesehen von später zu erörternden Ausnahmen - regelmäßig der Zeitpunkt, zu dem diese Entschädigungsfestsetzung wirksam wird ohne Rücksicht darauf, ob der Beschluß angefochten wird und wann er in Rechtskraft erwächst (vgl. BGHZ 25, 225/230 ).

    Rn. 11 Allerdings hat der Bundesgerichtshof inzwischen entschieden, daß von dem im Regelfall für die Bemessung der Enteignungsentschädigung maßgeblichen Zeitpunkt dann nicht ausgegangen werden kann, wenn die Verwaltungsbehörde die Entschädigung zu niedrig festgesetzt hat, weil der Betroffene dann zur Erhebung einer Klage gezwungen ist, so daß er die Entschädigung wesentlich später erhält und sie in Zeiten steigender Preise nicht mehr den angemessenen Ausgleich für das erlittene Vermögensopfer darstellt; da grundsätzlich der der Auszahlung der Entschädigung am nächsten liegende Zeitpunkt maßgeblich sein soll, muß in solchen Fällen auf den Tag der letzten mündlichen Tatsachenverhandlung abgestellt werden ( BGHZ 25, 225 ).

  • BGH, 25.11.1955 - V ZR 188/54

    Enteignungsentschädigung. Preisstop

    Auszug aus BGH, 10.02.1958 - III ZR 153/56
    Dabei ist grundsätzlich für die Bemessung der Zeitpunkt maßgebend, an dem die Entschädigung festgesetzt worden ist (vgl. BGHZ 13, 378 ; 19, 139 ).

    Es mußte die Entschädigung unter Beachtung der Preisvorschriften, jedoch unter Berücksichtigung der inzwischen eingetretenen, den Wert beeinflussenden Umstände, festsetzen ( BGHZ 13, 378 ; 19, 139 ).

  • BGH, 10.02.1958 - III ZR 225/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.02.1958 - III ZR 153/56
    Soweit dabei festgestellt wird, daß sich die Verhältnisse zwischen dem 1. Januar 1935 als dem in § 41 des Hessischen Aufbaugesetzes festgesetzten Stichtag und dem für den Preisstop maßgeblichen 17. Oktober 1936 verändert haben, ist von den Verhältnissen am 17. Oktober 1936 auszugehen, wie der Senat in einer anderen Sache inzwischen näher dargelegt hat (vgl. die zur Veröffentlichung bestimmte Entscheidung des Senats III ZR 225/56 vom 10. Februar 1958 in Sachen Buck gegen Frankfurt).
  • BGH, 08.11.1962 - III ZR 86/61

    Berechnung der Enteignungsentschädigung für ein Grundstück

    Der Umstand, dass die Enteignung nach Inkrafttreten des Grundgesetzes erfolgt ist, steht dem nicht entgegen (BGHZ 13, 378; BGH, Urteil vom 10. Februar 1958 - III ZR 153/56, LM Nr. 1 zu GrundstückspreisstoppaufhebungsVO).
  • BGH, 13.10.1958 - III ZR 97/57

    Rechtsmittel

    Denn das Berufungsgericht bei seiner Wertberechnung die Preisstopvorschriften anwendet, weil die Enteignung des Grundstücks der Kläger am 4. September 1952 noch in die Geltungszeit der Preisstopverordnung fällt, so ist dies rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BGHZ 13, 378 und Urteil des Senats vom 10. Februar 1958 - III ZR 153/56 - in MDR 58, 411).

    Das Oberlandesgericht erwägt weiter zutreffend, daß dieser Stoppreis für 1936 eine Erhöhung insoweit zulasse, als inzwischen tatsächliche, den Wert des Grundstücks beeinflussende Umstände eingetreten sind (so auch die ständige Rechtsprechung des Senats , z.B. Urteile vom 23. September 1957 - III ZR 171/56 - S. 4 und vom 10. Februar 1958 - III ZR 153/56 - S. 7 u.a.).

  • BGH, 24.02.1958 - III ZR 181/56

    Enteignungsentschädigung bei Preisschwankungen

    Nach alledem ist die Bestimmung des § 5 Abs. 2 der VO Pr 75/52 hier nicht anwendbar (vgl. das zur Veröffentlichung bestimmte Urteil des Senats vom 10. Februar 1958 - III ZR 153/56 ).
  • BGH, 30.11.1959 - III ZR 130/59

    Baulandsache. Vorlegung

    Das läßt sich aber im Hinblick auf den Begriff des gemeinen Wertes nicht vermeiden; denn dieser Wert ist von den bestehenden Preisbindungen abhängig (vgl. BGH Urto vom 10. Februar 1958 - III ZR 153/56 = LM Nr. 1 zu Grundstücks-Preisstop-Aufhebungs-VO).
  • BGH, 24.01.1963 - III ZR 92/61

    Rechtsmittel

    Der Umatand, daß die Enteignung nach Inkrafttreten des Grundgesetzes erfolgt ist, steht dem nicht entgegen (BGHZ 13, 378; BGH Urteil vom 10. Februar 1958 III ZR 153/56 in LM Nr. 1. zu GrundstückspreisstoppaufhebungsVO).
  • BGH, 10.02.1958 - III ZR 168/56

    Rechtsmittel

    Daß aus § 5 der VOPr 75/52 vom 28. November 1952 (BGBl 1, 792), die die Preisbindung für bebaute und durch Kriegseinwirkung zerstörte Grundstücke mit Wirkung vom 12. Dezember 1952 aufhob, eine auf den 1. Januar 1952 rückwirkende Befreiung von den Preisstop für bereits vor dem 12. Dezember 1952 festgesetzte Enteignungsentschädigungen nicht gefolgert werden kann, hat der Senat in seinem Urteil 10. Februar 1958 III ZR 153/56 - (Frankfurt/Mann) ausgeführt.
  • BGH, 10.07.1958 - III ZR 39/57

    Rechtsmittel

    Denn der erkennende Senat hat in seinem Urteil vom 10. Februar 1958 - III ZR 153/56-(MDR 1958, 411) bereits mit näherer Begründung, auf die hier Bezug genommen werden kann, ausgeführt, daß diese Bestimmung für Enteignungen nicht gilt.
  • BGH, 12.03.1959 - III ZR 185/57

    Rechtsmittel

    Das ist gefestigte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 26, 373; BGH III ZR 153/56 vom 10. Februar 1958 = LM Nr. 1 zur Grundstücks-Preisstop-Aufhebungs-Verordnung; III ZR 225/56 vom 10. Februar 1958 = LM Nr. 8 zu Hess. AufbauG; vgl. auch die Zusammenstellung WM 1958, 1350).
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