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| BGH, 05.04.1956 - III ZR 182/54 |
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- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
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Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (6)
- BGH, 27.06.1955 - III ZR 275/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 182/54
Wie der Senat in seinen Urteilen vom 27. Juni 1955 - III ZR 275/53, 18. Oktober 1954 - III ZR 74/52 und 24. Oktober 1955 - III ZR 57/54 - insoweit in BGHZ 18, 308 nicht abgedruckt - dargelegt hat, hat nur derjenige Beamte einen Anspruch auf Wiedereinstellung gemäß § 3 Abs. 1 der VO, der die Wiedereinstellung binnen der Ausschlußfrist des § 3 Abs. 6 (30. September 1949) beantragt hat, wobei zur Fristwahrung eine Antragstellung vor der erfolgten Einstufung in Kategorie V nicht genügt.Die Einführung einer Frist für die Geltendmachung von Wiedereinstellungsansprüchen diente, wie der Senat in seiner genannten Entscheidung vom 27. Juni 1955 - III ZR 275/53 - ausgeführt hat, dazu, den Dienstherren einen abschließenden Überblick über die Beamten zu verschaffen, die von dem ihnen verliehenen Recht auf Wiedereinstellung Gebrauch machen wollten; die Dienstherren sollten in den Stand gesetzt werden, ihre Befugnisse zur Umgestaltung der bisherigen Beamtenverhältnisse gemäß § 1 Abs. 1, § 3 Abs. 2 der Ersten Sparverordnung binnen der hierfür gesetzten Fristen (30. November 1949) in der den dienstlichen Erfordernissen am besten entsprechenden Weise wahrzunehmen.
- BGH, 18.05.1953 - III ZR 364/52
Rechtsweg für Beamtenansprüche
Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 182/54
Namentlich steht es der Anwendung des G 131 nicht entgegen, daß der Kläger nach dem 8. Mai 1945 anfänglich wiederverwendet wurde und später aus nichtbeamtenrechtlichen Gründen aus seinem Amt schied (BGHZ 10, 30 [43], Urteil vom 9. Juli 1953 - III ZR 150/52 - S. 10/11, insoweit in BGHZ 10, 181 nicht abgedruckt; Urteil vom 23. September 1954 - III ZR 376/52). - BGH, 09.07.1953 - III ZR 150/52
Übernahme eines Polizeibeamten
Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 182/54
Namentlich steht es der Anwendung des G 131 nicht entgegen, daß der Kläger nach dem 8. Mai 1945 anfänglich wiederverwendet wurde und später aus nichtbeamtenrechtlichen Gründen aus seinem Amt schied (BGHZ 10, 30 [43], Urteil vom 9. Juli 1953 - III ZR 150/52 - S. 10/11, insoweit in BGHZ 10, 181 nicht abgedruckt; Urteil vom 23. September 1954 - III ZR 376/52).
- BGH, 24.10.1955 - III ZR 57/54
Oberste Dienstbehörde bei Ressortwechsel
Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 182/54
Wie der Senat in seinen Urteilen vom 27. Juni 1955 - III ZR 275/53, 18. Oktober 1954 - III ZR 74/52 und 24. Oktober 1955 - III ZR 57/54 - insoweit in BGHZ 18, 308 nicht abgedruckt - dargelegt hat, hat nur derjenige Beamte einen Anspruch auf Wiedereinstellung gemäß § 3 Abs. 1 der VO, der die Wiedereinstellung binnen der Ausschlußfrist des § 3 Abs. 6 (30. September 1949) beantragt hat, wobei zur Fristwahrung eine Antragstellung vor der erfolgten Einstufung in Kategorie V nicht genügt. - BGH, 23.09.1954 - III ZR 376/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 182/54
Namentlich steht es der Anwendung des G 131 nicht entgegen, daß der Kläger nach dem 8. Mai 1945 anfänglich wiederverwendet wurde und später aus nichtbeamtenrechtlichen Gründen aus seinem Amt schied (BGHZ 10, 30 [43], Urteil vom 9. Juli 1953 - III ZR 150/52 - S. 10/11, insoweit in BGHZ 10, 181 nicht abgedruckt; Urteil vom 23. September 1954 - III ZR 376/52). - BGH, 18.10.1954 - III ZR 74/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 05.04.1956 - III ZR 182/54
Wie der Senat in seinen Urteilen vom 27. Juni 1955 - III ZR 275/53, 18. Oktober 1954 - III ZR 74/52 und 24. Oktober 1955 - III ZR 57/54 - insoweit in BGHZ 18, 308 nicht abgedruckt - dargelegt hat, hat nur derjenige Beamte einen Anspruch auf Wiedereinstellung gemäß § 3 Abs. 1 der VO, der die Wiedereinstellung binnen der Ausschlußfrist des § 3 Abs. 6 (30. September 1949) beantragt hat, wobei zur Fristwahrung eine Antragstellung vor der erfolgten Einstufung in Kategorie V nicht genügt.
- BGH, 05.04.1956 - III ZR 234/54
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Das gilt auch für die Kategorisierungen, die im Wege des Wiederaufnahmeverfahrens erfolgt sind, wie im einzelnen in dem Urteil des Senats vom heutigen Tage in der Sache III ZR 182/54 dargelegt worden ist. - BGH, 01.07.1957 - III ZR 63/56
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In seinen Entscheidungen (siehe hierzu außer III ZR 275/53 vom 27.6.1955 auch III ZR 74/52 vom 18.10.1954, III ZR 57/54 vom 24.10.1955; III ZR 182/54 vom 5.4.1956), hat der Senat die gegenüber dieser Auffassung vorgebrachten Bedenken, die sich mit denen der Revision decken, angesichts des allein die Auffassung des Senats rechtfertigenden Zwecks der Bestimmung nicht durchgreifen lassen; dieser geht dahin, mit dem Ablauf des 30. September 1949 den öffentlichen Dienstherren einen klaren, sich nicht mehr wesentlich verändernden Überblick darüber zu geben, wieviele Beamte der Kategorie V sie wieder einstellen müssen, und sie rechtzeitig in die Lage zu versetzen, den Beamten gegenüber bis zum 30. November 1949 die in der Verordnung vorgesehenen befristeten Maßnahmen zu treffen. - BGH, 28.01.1958 - III ZR 81/56
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Rn. 20 Daß die sog. Rechtsstellungsverordnung vom 20. März 1950 (GVBl NRW S. 37), auf Grund deren der Kläger schließlich durch Beschluß des Sonderbeauftragten für die Entnazifizierung vom 14. März 1951 die Rechtsstellung eines im Wiederaufnahmeverfahren in Kategorie IV Eingestuften mit Wirkung seit dem 1. September 1950 erhielt, über diese ausdrückliche Zurückdatierung hinaus rückwirkend Rechtsansprüche des Beamten nicht begründet hat und nicht begründen wollte, hat der Senat in seinem (nicht veröffentlichten) Urteil vom 5. April 1956 - III ZR 182/54 S. 5 mit näherer Begründung ausgeführt.
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