Rechtsprechung
| BGH, 14.04.1958 - III ZR 186/56 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (9)
- BGH, 02.04.1955 - IV ZR 261/54
Schriftliches Verfahren nach Verhandlung
Auszug aus BGH, 14.04.1958 - III ZR 186/56
Hier konnte die Anordnung des schriftlichen Verfahrens einer Beschleunigung dienen und war deshalb zulässig (vgl. BGHZ 17, 118; 18, 61). - BGH, 15.04.1957 - III ZR 246/55
Umfang der Pflicht des Anliegers zur Rücksichtnahme auf den Straßenverkehr
Auszug aus BGH, 14.04.1958 - III ZR 186/56
Diese Auffassung entspricht der Rechtsprechung, wonach die Verkehrssicherungspflicht einer öffentlichen Straße bei demjenigen Verband liegt, der die Verwaltung der Straße und damit die tatsächliche Unterhaltung hat (BGHZ 24, 124). - BGH, 30.06.1955 - II ZR 95/54
Schriftliche Entscheidung des Berufungsgerichts
Auszug aus BGH, 14.04.1958 - III ZR 186/56
Hier konnte die Anordnung des schriftlichen Verfahrens einer Beschleunigung dienen und war deshalb zulässig (vgl. BGHZ 17, 118; 18, 61).
- BGH, 14.10.1957 - III ZR 102/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 14.04.1958 - III ZR 186/56
Der Senat hat bei einem schmalen, kaum gefestigten und der örtlichen Verwendung dienenden Weg entschieden, daß sich unter Umständen eine beschränkte Benutzbarkeit einer Straße für schwere Kraftfahrzeuge aus einer eingeschränkten Widmung des Weges ergebe, wobei diese beschränkte Widmung wiederum nur aus der äußeren Beschaffenheit des Weges erkennbar zu sein braucht (III ZR 102/56 vom 14. Oktober 1957). - BGH, 30.09.1957 - III ZR 62/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 14.04.1958 - III ZR 186/56
Unabhängig von den Pflichten der Polizei hat der Verkehrssicherungspflichtige dafür zu sorgen, daß der Zustand der Straße niemand gefährdet; er muß jede erkennbare Gefahr sofort beseitigen und bis zur Beseitigung vor der Gefahr warnen (BGH III ZR 66/56 vom 8. April 1957 = LM Nr. 8 zu BGB § 823 (E a) = VRS 12, 408: Warnung vor Glatteis auf der Autobahn; III ZR 62/56 vom 30. September 1957 = VRS 14, 1: ungesicherte Straßensperre der Zollverwaltung; III ZR 97/56 vom 14. Oktober 1957: Löcher in der Straße). - BGH, 08.04.1957 - III ZR 66/56
Pflicht zur Aufstellung von Warnschildern mit dem Hinweis auf sich ergebende …
Auszug aus BGH, 14.04.1958 - III ZR 186/56
Unabhängig von den Pflichten der Polizei hat der Verkehrssicherungspflichtige dafür zu sorgen, daß der Zustand der Straße niemand gefährdet; er muß jede erkennbare Gefahr sofort beseitigen und bis zur Beseitigung vor der Gefahr warnen (BGH III ZR 66/56 vom 8. April 1957 = LM Nr. 8 zu BGB § 823 (E a) = VRS 12, 408: Warnung vor Glatteis auf der Autobahn; III ZR 62/56 vom 30. September 1957 = VRS 14, 1: ungesicherte Straßensperre der Zollverwaltung; III ZR 97/56 vom 14. Oktober 1957: Löcher in der Straße). - BGH, 14.10.1957 - III ZR 97/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 14.04.1958 - III ZR 186/56
Unabhängig von den Pflichten der Polizei hat der Verkehrssicherungspflichtige dafür zu sorgen, daß der Zustand der Straße niemand gefährdet; er muß jede erkennbare Gefahr sofort beseitigen und bis zur Beseitigung vor der Gefahr warnen (BGH III ZR 66/56 vom 8. April 1957 = LM Nr. 8 zu BGB § 823 (E a) = VRS 12, 408: Warnung vor Glatteis auf der Autobahn; III ZR 62/56 vom 30. September 1957 = VRS 14, 1: ungesicherte Straßensperre der Zollverwaltung; III ZR 97/56 vom 14. Oktober 1957: Löcher in der Straße). - BGH, 15.04.1957 - III ZR 2/56
Maßstab i.R.d. Verkehrssicherungspflicht hinsichtlich der Abwendung der aus dem …
Auszug aus BGH, 14.04.1958 - III ZR 186/56
Besteht eine Gefahr für die Straßenbenutzer, dann unterliegt es nicht mehr dem Ermessen des Verkehrssicherungspflichtigen, ob er eingreifen will; eine Ermessensfrage ist es nur, was er veranlassen will (III ZR 2/56 vom 15. April 1957 = LM Nr. 10 zu BGE § 823 - E a). - OLG Braunschweig, 31.03.1953 - 1 U 3/53
Auszug aus BGH, 14.04.1958 - III ZR 186/56
Sie verweist dazu auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Braunschweig (NJW 1953, 1513 = VRS 5, 256).
- BGH, 26.10.1972 - III ZR 2/71
Verfüllen von Leitungsgräben durch die Stadtwerke - Verletzung einer …
Auch das hat der Senat bereits entschieden (Urteil vom 14. April 1958 - III ZR 186/56 - in VersR 58, 380; vgl. auch BGHZ 41, 165, 172 [BGH 26.02.1964 - V ZR 105/61] und Arndt in DRiZ 62, 371, 374;… Geigel, Der Haftpflichtprozeß, 13. Aufl. 1967, Kap. 11 Rdnr. 23).Zu der dann erforderlichen Untersuchung auf das Vorhandensein nicht sichtbarer Schäden gehört, wie der Senat in dem Urteil vom 14. April 1958 - III ZR 186/56 - dargelegt hat, auch eine Überprüfung der Standfestigkeit der Straße.
Der Grund für die dann eintretende verschärfte Überprüfungspflicht ist, daß derjenige, der es verantwortlich zuläßt, daß Gegenstände benutzt werden, deren unsachgemäßer Zustand Gefahren verursacht, sich vor jeder Zulassung einer Benutzung von dem gefahrlosen sicheren Zustand der Sache überzeugen muß (Senatsurteil vom 14. April 1958 - III ZR 186/56 - in VersR 58, 380), um derartige Gefährdungen bei der von ihm zugelassenen oder hingenommenen Benutzung möglichst auszuschließen.
Auch in jenem Falle beruhte die Pflichtverletzung der Gemeinde darauf, daß sie sich nach den geduldeten Arbeiten an der Straße nicht selbst von der Tragfähigkeit der Straßendecke an der ehemaligen Baustelle überzeugt hatte (vgl. auch die Entscheidungen des Senats vom 30. September 1957 - III ZR 76/56 - in VersR 58, 13 und vom 14. April 1958 - III ZR 186/56 - in VersR 58, 380).
Wie auch sonst im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht ist der Pflichtige vielmehr in der Wahl der - allerdings geeigneten - Mittel zur Erfüllung seiner Prüfungspflicht frei (vgl. Senatsurteile vom 15. April 1957 - III ZR 2/56 - in VRS 13, 3/4, vom 30. Januar 1958 - III ZR 104/57 - in MDR 58, 408, vom 14. April 1958 - III ZR 186/56 - in VersR 58, 380, 381, vom 7. Januar 1960 - III ZR 58/59 - in VersR 60, 237, 238; Arndt, Die Straßenverkehrssicherungspflicht, S. 21).
- BGH, 28.05.1962 - III ZR 38/61
Straßenverkehrssicherungspflicht
Darin liegt eine objektive Verletzung ihrer Pflichten, denn gerade bei der Übernahme einer Straße von einer anderen Verwaltung muß sich die neue Verwaltung eingehend mit dem Zustand der Straße und seinen Bestandteilen befassen (BGH III ZR 186/56 vom 14. April 1958 = VersR 1958, 380).
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