Rechtsprechung
| BGH, 05.03.1962 - III ZR 198/61 |
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Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (5)
- BGH, 21.11.1957 - III ZR 250/55
Ausnahmegenehmigung von einer Bausperre
Auszug aus BGH, 05.03.1962 - III ZR 198/61
Das Berufungsgericht hat weiter die Wirksamkeit der Abmachungen unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGHZ 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55] ) bejaht, weil die Stadt das Baugesuch hätte ablehnen dürfen; durch die befristete Ausnahmegenehmigung mit der Verpflichtung zur späteren entschädigungslosen Beseitigung des Gebäudes stehe sich der Kläger nicht schlechter; die Verpflichtungen des Klägers ständen im vernünftigen wirtschaftlichen Zusammenhang mit der behördlichen Maßnahme.Deshalb geht die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dahin: Soweit eine Gemeinde die Erteilung der Ausnahmegenehmigung von einem Bauverbot von wirtschaftlichen Leistungen des Bauherrn abhängig macht, die im inneren Zusammenhang mit dem Zweck der Bausperre stehen und den Bauherrn im Grunde nicht schlechter stellen als bei Durchführung hoheitlicher Maßnahmen, bestehen in der Regel keine Bedenken gegen die Gültigkeit der Abmachungen (vgl. BGHZ 26, 10 [BGH 28.10.1957 - III ZR 74/56] ; BGHZ 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55] ; III ZR 150/59 vom 3. November 1960; BGHZ 35, 69).
- BGH, 27.03.1961 - III ZR 6/60
Verträge zur Reichsgaragenordnung
Auszug aus BGH, 05.03.1962 - III ZR 198/61
Deshalb geht die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dahin: Soweit eine Gemeinde die Erteilung der Ausnahmegenehmigung von einem Bauverbot von wirtschaftlichen Leistungen des Bauherrn abhängig macht, die im inneren Zusammenhang mit dem Zweck der Bausperre stehen und den Bauherrn im Grunde nicht schlechter stellen als bei Durchführung hoheitlicher Maßnahmen, bestehen in der Regel keine Bedenken gegen die Gültigkeit der Abmachungen (vgl. BGHZ 26, 10 [BGH 28.10.1957 - III ZR 74/56] ; BGHZ 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55] ; III ZR 150/59 vom 3. November 1960; BGHZ 35, 69). - BGH, 28.10.1957 - III ZR 74/56
(Aufopferungs-) Entschädigungsanspruch und "Begünstigter"
Auszug aus BGH, 05.03.1962 - III ZR 198/61
Deshalb geht die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dahin: Soweit eine Gemeinde die Erteilung der Ausnahmegenehmigung von einem Bauverbot von wirtschaftlichen Leistungen des Bauherrn abhängig macht, die im inneren Zusammenhang mit dem Zweck der Bausperre stehen und den Bauherrn im Grunde nicht schlechter stellen als bei Durchführung hoheitlicher Maßnahmen, bestehen in der Regel keine Bedenken gegen die Gültigkeit der Abmachungen (vgl. BGHZ 26, 10 [BGH 28.10.1957 - III ZR 74/56] ; BGHZ 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55] ; III ZR 150/59 vom 3. November 1960; BGHZ 35, 69). - BGH, 03.11.1960 - III ZR 150/59
Anspruch aus einer schuldhaften Amtspflichtverletzung - Genehmigung zum …
Auszug aus BGH, 05.03.1962 - III ZR 198/61
Deshalb geht die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dahin: Soweit eine Gemeinde die Erteilung der Ausnahmegenehmigung von einem Bauverbot von wirtschaftlichen Leistungen des Bauherrn abhängig macht, die im inneren Zusammenhang mit dem Zweck der Bausperre stehen und den Bauherrn im Grunde nicht schlechter stellen als bei Durchführung hoheitlicher Maßnahmen, bestehen in der Regel keine Bedenken gegen die Gültigkeit der Abmachungen (vgl. BGHZ 26, 10 [BGH 28.10.1957 - III ZR 74/56] ; BGHZ 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55] ; III ZR 150/59 vom 3. November 1960; BGHZ 35, 69). - BGH, 25.06.1959 - III ZR 220/57
Bausperre aus Planungsgründen
Auszug aus BGH, 05.03.1962 - III ZR 198/61
Das entspricht der Rechtsprechung (BGHZ 30, 338 [BGH 25.06.1959 - III ZR 220/57] ).
- BGH, 04.06.1962 - III ZR 163/61
Enteignungsentschädigung bei dauerndem Bauverbot betroffenem Grundstück
Auf diese somit von der Beklagten grundsätzlich als Entschädigung zu zahlenden Zinsen von dem Enteignungsentschädigungsbetrag für den teilweisen Eigentumssubstanzverlust des Klägers (vgl. hierzu auch Urteile des Senats vom 5. März 1962 - III ZR 198/61 S. 9 und in BGHZ 32, 338, 348 ff) [BGH 30.05.1960 - III ZR 16/59] braucht der Kläger sich das nicht anrechnen zu lassen, was er aus dem ihm noch überlassenen Grundstück an Nutzungen tatsächlich gezogen hat und noch bis zur Vollenteignung zieht. - BGH, 28.04.1966 - III ZR 199/63
Devisenzuteilungen für eine Einfuhr billigen mexikanischen Dosenfleisches - …
Die Rechtsprechung hat davon - auf dem Gebiete der Baudispensverträge - nur eng begrenzte Ausnahmen zugelassen, deren Anwendung hier bei der Verschiedenheit der Tatbestände ausgeschlossen ist (BGH Urt. v. 5. März 1962 - III ZR 198/61; BGHZ 26, 10 [BGH 28.10.1957 - III ZR 74/56]; 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55]; 35, 69) [BGH 26.04.1961 - VIII ZR 41/60]. - BGH, 20.09.1962 - III ZR 84/61
Rechtsmittel
Die dabei ausbedungenen wirtschaftlichen Vorteile müssen aber trotzdem im sachlichen Zusammenhang mit dem Zweck des Bauverbotes stehen und dürfen den Bauherrn im Grunde nicht schlechter stellen als bei Durchführung hoheitlicher Maßnahmen (BGHZ 26, 10 [BGH 28.10.1957 - III ZR 74/56] ; 26, 84 [BGH 21.11.1957 - III ZR 250/55] ; 35, 69 [BGH 26.04.1961 - VIII ZR 41/60] ; III ZR 198/61 vom 5. März 1962).
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