Rechtsprechung
| BGH, 24.02.1969 - III ZR 198/65 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Kündigung eines Darlehensvertrages - Eintragung von Sicherungshypotheken für die Bundesrepublik, den Landesjustizfiskus und ein privates Heizungsbauunternehmen als Maßnahmen der Zwangsvollstreckung - Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen - Verwirkung des ...
Papierfundstellen
- WM 1969, 721
Wird zitiert von ... (16) Zitiert selbst (6)
- BGH, 07.11.1963 - VII ZR 189/61
Kündigung eines Wiederaufbaudarlehens
Auszug aus BGH, 24.02.1969 - III ZR 198/65
Ein Darlehensvertrag, der auf Grund und im Vollzug eines Bewilligungsbescheides geschlossen wird, gehört dem bürgerlichen Recht an (vgl. BVerwGE 1, 308, 310 [BVerwG 12.01.1955 - V C 107/54] ; BVerwG DVBl 1959, 665 und NJW 1962, 170; BGH Urteil vom 7. November 1963 - VII ZR 189/61 = WM 1963, 1300 und vom 22. Mai 1967 - III ZR 44/65 = WM 1967, 822).In Erfüllung dieser Bewilligungsbescheide schloß dann die Beklagte mit den Klägern die privatrechtlichen Darlehensverträge, wie sie sich aus der Schuldurkunde vom 22. Oktober 1959 und vom 10. März 1960 ergeben (vgl. BGH Urteil vom 7. November 1963 - VII ZR 189/61 = WM 1963, 1300).
- BGH, 21.09.1967 - III ZR 208/66
Erbunwürdigkeit bei Verschweigen ehelicher Untreue
Auszug aus BGH, 24.02.1969 - III ZR 198/65
Der vom Senat in anderem Zusammenhang ausgesprochene Rechtsgrundsatz "Wer Vertrauen erwartet, schuldet Offenheit" (BGHZ 49, 155, 158) [BGH 21.09.1967 - III ZR 208/66] trifft auch hier zu. - BGH, 09.02.1967 - III ZR 226/64
Abschluss einer Vereinbarung über die "stille Beteiligung" an einem Unternehmen - …
Auszug aus BGH, 24.02.1969 - III ZR 198/65
Der Wortlaut der Bestimmung, der als Ausdruck des Gewollten in erster Linie zu berücksichtigen ist (BGH Urteil vom 9. Februar 1967 - III ZK 226/64 = WM 1967, 321), gibt für die einschränkende Auslegung des Berufungsgerichts nichts her.
- BVerwG, 12.01.1955 - V C 107.54
Rechtsnatur der Bewilligung öffentlicher Mittel für den Wohnungsbau
Auszug aus BGH, 24.02.1969 - III ZR 198/65
Ein Darlehensvertrag, der auf Grund und im Vollzug eines Bewilligungsbescheides geschlossen wird, gehört dem bürgerlichen Recht an (vgl. BVerwGE 1, 308, 310 [BVerwG 12.01.1955 - V C 107/54] ; BVerwG DVBl 1959, 665 und NJW 1962, 170; BGH Urteil vom 7. November 1963 - VII ZR 189/61 = WM 1963, 1300 und vom 22. Mai 1967 - III ZR 44/65 = WM 1967, 822). - BVerwG, 31.08.1961 - VIII C 6.60
Voraussetzungen für die Zulässigkeit des Verwaltungsrechtsweges - Anforderungen …
Auszug aus BGH, 24.02.1969 - III ZR 198/65
Ein Darlehensvertrag, der auf Grund und im Vollzug eines Bewilligungsbescheides geschlossen wird, gehört dem bürgerlichen Recht an (vgl. BVerwGE 1, 308, 310 [BVerwG 12.01.1955 - V C 107/54] ; BVerwG DVBl 1959, 665 und NJW 1962, 170; BGH Urteil vom 7. November 1963 - VII ZR 189/61 = WM 1963, 1300 und vom 22. Mai 1967 - III ZR 44/65 = WM 1967, 822). - BGH, 22.05.1967 - III ZR 44/65
Gewährung eines Darlehens - Übernahme einer selbstschuldnerischen Bürgschaft - …
Auszug aus BGH, 24.02.1969 - III ZR 198/65
Ein Darlehensvertrag, der auf Grund und im Vollzug eines Bewilligungsbescheides geschlossen wird, gehört dem bürgerlichen Recht an (vgl. BVerwGE 1, 308, 310 [BVerwG 12.01.1955 - V C 107/54] ; BVerwG DVBl 1959, 665 und NJW 1962, 170; BGH Urteil vom 7. November 1963 - VII ZR 189/61 = WM 1963, 1300 und vom 22. Mai 1967 - III ZR 44/65 = WM 1967, 822).
- OLG Stuttgart, 06.12.2016 - 6 U 95/16
Verbraucherdarlehen: Treuwidrigkeit des Widerrufs wegen widersprüchlichen …
Rn. 28 Und erst recht zutreffend erscheint dieses Ergebnis, wenn man zuletzt hinzunimmt, dass zwar für Gestaltungsrechte kein allgemeiner Grundsatz gilt, wonach Verwirkung bereits nach einem kurzen Zeitablauf eintritt, dass es jedoch Treu und Glauben bei Gestaltungsrechten verlangen können, dass der Berechtigte im Interesse der anderen Vertragspartei alsbald Klarheit darüber schafft, ob er beabsichtigt, seine Rechte auszuüben, und damit nicht länger zögert als notwendig (vgl. BGH, Urt. v. 11.3.1969 - III ZR 198/65, WM 1969, 721, 723 v. 18. Oktober 2001 - I ZR 91/99 -, Rn. 21, juris). - OLG Stuttgart, 07.02.2017 - 6 U 40/16
Treuwidrigkeit des Widerrufs eines Verbraucherdarlehens
Rn. 72 Und erst recht zutreffend erscheint dieses Ergebnis, wenn man zuletzt hinzunimmt, dass zwar für Gestaltungsrechte kein allgemeiner Grundsatz gilt, wonach Verwirkung bereits nach einem kurzen Zeitablauf eintritt, dass es jedoch Treu und Glauben bei Gestaltungsrechten verlangen können, dass der Berechtigte im Interesse der anderen Vertragspartei alsbald Klarheit darüber schafft, ob er beabsichtigt, seine Rechte auszuüben, und damit nicht länger zögert als notwendig (vgl. BGH, Urteil vom 11. März 1969 - III ZR 198/65, WM 1969, 721, 723;… v. 18. Oktober 2001 - I ZR 91/99 -, Rn. 21, juris), ein Gesichtspunkt, der wiederum in § 314 Abs. 3 BGB gesetzgeberische Anerkennung gefunden hat (zum Ganzen Senat…, Urteil vom 6.12.2016 - 6 U 95/16 -, Rn. 24 ff., juris). - BGH, 18.10.2001 - I ZR 91/99
Rücktrittsfrist; Verwirkung von Gestaltungsrechten
Treu und Glauben können es allerdings bei Gestaltungsrechten verlangen, daß der Berechtigte im Interesse der anderen Vertragspartei alsbald Klarheit darüber schafft, ob er beabsichtigt, seine Rechte auszuüben, und damit nicht länger zögert als notwendig (vgl. BGH, Urt. v. 11.3.1969 - III ZR 198/65, WM 1969, 721, 723).
- BGH, 17.06.2003 - XI ZR 195/02
"Verwaltungsprivatrecht"; Rückforderung einer Subvention; Wegfall der …
Für die Auslegung ist deshalb von wesentlicher Bedeutung, welche Ziele der Subventionsgeber mit dem gewährten Zuschuß verfolgt (vgl. BGH, Urteile vom 11. März 1969 - III ZR 198/65, WM 1969, 721, 724 und vom 17. Januar 1972 - III ZR 86/69, WM 1972, 339, 340 f.). - BGH, 21.07.2006 - V ZR 158/05
Anforderungen an die Gestaltung der Vergabe und der Kriterien einer Subvention
Das wäre zwar so, wenn der Wortlaut der Regelung im Nachtrag über die Belegungsbindung der Neubauwohnungen nur scheinbar eindeutig wäre, aus dem Inhalt der Verweisung auf die Absätze 3 und 4 c) der VerbRWo 93, dem Kontext des Vertrages und dem bei der Auslegung zu berücksichtigenden Subventionszweck (vgl. dazu BGH, Urt. v. 11. März 1969, III ZR 198/65, WM 1969, 722, 724;… Urt. v. 17. Januar 1972, III ZR 86/69, WM 1972, 339, 340; BGHZ 155, 166, 170) jedoch hervorginge, dass die Zwecksicherung der Subvention nach dem Wohnungsbauprogramm des Landes bestimmt werden sollte. - BGH, 10.01.1980 - III ZR 108/78
Inanspruchnahme aus einem Darlehensvertrag - Vorliegen eines tatsächlich …
Sofern sich die Behauptungen der Klägerin zu dem Verhalten des Beklagten im Hinblick auf die Übertragung und Nutzung des Verkaufserlöses als richtig erweisen, wird zu prüfen sein, ob die Klägerin, nachdem sie Kenntnis von diesen Vorgängen erlangt hatte, ihr Kündigungsrecht innerhalb einer nach den Umständen angemessenen Frist ausgeübt hat (vgl. Senatsurteile vom 22. September 1966 - III ZR 224/64, nicht veröffentlicht, und vom 11. März 1969 - III ZR 198/65 = WM 1969, 721, 723 m.w.Nachw.). - BGH, 10.07.1975 - III ZR 75/72
Frage der Amtspflichtverletzung bei negativer Entscheidung über …
Auch wenn das gesamte Rechtsverhältnis zwischen den Parteien zweistufig geordnet wurde (vgl. oben I 2), rechtfertigt es der innere Zusammenhang zwischen Übernahmeentscheidung und Kaufvertrag, daß Mängel oder Unredlichkeiten in der ersten Stufe - namentlich eine Erschleichung des Interventionsbescheids - sich auch auf die zweite Stufe auswirken und der Verwaltungsstelle ein Recht zur Auflösung des Vertrages der zweiten Stufe geben (vgl. Senatsurteil vom 11. März 1969 - III ZR 198/65 = WM 1969, 721, 724). - OLG Hamm, 26.04.2002 - 34 U 188/00 Rn. 34 Was die Frage der Verwirkung von Gestaltungsrechten betrifft, gilt kein allgemeiner Grundsatz, daß eine Verwirkung bereits nach einem kurzen Zeitablauf eintritt; Treu und Glauben können es allerdings bei Gestaltungsrechten verlangen, dass der Berechtigte im Interesse der anderen Vertragspartei alsbald Klarheit darüber schafft, ob er beabsichtigt, seine Rechte auszuüben, und damit nicht länger zögert als notwendig, wobei die Umstände des Einzelfalles letztlich entscheidend sind (vgl. BGH WM 1969, 721, 723; NJW 2002, 670, 671; RGZ 107, 106, 109; 91, 108; 88, 143, 145;… MünchKomm, a.a.O., Rn. 471).
- BGH, 29.05.1969 - III ZR 172/68
Zivilrechtsweg und Konkursvorrecht bei Darlehen der öffentlichen Hand
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - LG Köln, 22.02.2021 - 21 O 573/19 Denn Treu und Glauben verlangen, dass der Berechtigte im Interesse der anderen Vertragspartei alsbald Klarheit darüber schafft, ob er beabsichtigt, seine Rechte auszuüben und damit nicht länger zögert als notwendig (BGH, Urt. v. 18.10.2001 - I ZR 91/99, WM 1969, 721).
- BGH, 06.06.1977 - III ZR 63/75
Rechtswegbestimmung bei Streitigkeit aus öffentlicher Förderung des Wohnungsbaus …
- OLG Köln, 31.10.2018 - 13 U 29/18
- BGH, 17.01.1972 - III ZR 86/69
Voraussetzungen für das Vorliegen eines Darlehensvertrages - Beendung eines …
- BGH, 04.05.1972 - III ZR 171/68
Montanunionvertrag (Importschrott)
- BGH, 29.05.1969 - III ZR 116/68
- LG Köln, 09.05.2018 - 15 O 190/17
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