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| BGH, 18.10.1954 - III ZR 249/52 |
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Wird zitiert von ... Zitiert selbst (10)
- BGH, 05.07.1954 - III ZR 30/53
Gesetz zu Art. 131 GrundG
Auszug aus BGH, 18.10.1954 - III ZR 249/52
Dies kann, da das Dienstverhältnis des Klägers entsprechend der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. hierzu aus letzter Zeit Urteile vom 5. Juli 1954 - III ZR 30/53 - und vom 7. Oktober 1954 - III ZR 229/52) durch den Zusammenbruch im Mai 1945 nicht im Rechtssinne beendet worden ist, und da eine Beamter grundsätzlich auch für die Zeit seiner Kriegsgefangenschaft Dienstbezüge beanspruchen kann, nur dann verneint werden, wenn besondere Bestimmungen dem Kläger den Anspruch abschnitten.Der in ihr enthaltene Rechtsverlust verstößt, wie die Darlegungen des Senats in seinem Urteil vom 5. Juli 1954 - III ZR 30/53 - ergeben, nicht gegen das Grundgesetz.
- BGH, 26.02.1953 - III ZR 214/50
Revision. Berücksichtigung neuen Rechts
Auszug aus BGH, 18.10.1954 - III ZR 249/52
Es hat insofern einen zeitlich rückwirkenden Geltungswillen und ist daher, obwohl das Berufungsurteil vor seinem Erlaß ergangen ist, auch vom Revisionsgericht zu berücksichtigen (vgl. BGHZ 9, 101 [BGH 26.02.1953 - III ZR 214/50] sowie das bereits erwähnte Urteil des Senats vom 13. Juli 1954). - BGH, 05.07.1954 - III ZR 29/53
Vorbescheid bei Ansprüchen aus § 36 DBG
Auszug aus BGH, 18.10.1954 - III ZR 249/52
Zu Recht hat das Berufungsgericht im Gegensatz zum Erstrichter angenommen, daß die Klage den Erfordernissen des § 143 DBG genügt; namentlich entspricht diese Annahme der ständigen Rechtsprechung des Senats, daß als Antrag auf Erteilung eines Vorbescheides nur eine solche Erklärung behandelt werden kann, in der ein Beamter eindeutig zu erkennen gibt, welche Ansprüche er geltend macht und daß er hierzu die endgültige Stellungnahme der zuständigen Stelle erbittet (vgl. Urteile vom 22. Dezember 1952 in DVBl 1953, 215; vom 8. Februar 1954 - III ZR 375/52 - vom 24. Juni 1954 - III ZR 116/53 - und vom 5. Juli 1954 - III ZR 29/53 -).
- BGH, 27.09.1954 - III ZR 92/52
Art. 131 GrundG. Kriegsgefangene Beamte
Auszug aus BGH, 18.10.1954 - III ZR 249/52
Wie der Senat in seinem Urteil vom 27. September 1954 - III ZR 92/52 - mit näherer Begründung entschieden hat, sind nämlich in diesen Kreis auch Beamte einzubeziehen, die sich in Kriegsgefangenschaft befunden und in dieser Zeit ihre Bezüge ganz oder teilweise nicht erhalten haben. - BGH, 08.02.1954 - III ZR 231/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 18.10.1954 - III ZR 249/52
Daß im Gebiet des Landes Nordrhein-Westfalen für Kommunalbeamte der Regierungspräsident als oberste Dienstbehörde im Sinne des § 143 DBG für die Zeit nach 1945, mindestens ab 1. April 1948 anzusehen ist, hat der erkennende Senat bereits im Urteil vom 8. Februar 1954 - III ZR 231/52 - (vgl. auch die Entscheidung des Senats vom 9. Juli 1953 - III ZR 150/52 - insoweit in BGHZ 10, 181 nicht abgedruckt) ausgesprochen. - BGH, 09.07.1953 - III ZR 150/52
Übernahme eines Polizeibeamten
Auszug aus BGH, 18.10.1954 - III ZR 249/52
Daß im Gebiet des Landes Nordrhein-Westfalen für Kommunalbeamte der Regierungspräsident als oberste Dienstbehörde im Sinne des § 143 DBG für die Zeit nach 1945, mindestens ab 1. April 1948 anzusehen ist, hat der erkennende Senat bereits im Urteil vom 8. Februar 1954 - III ZR 231/52 - (vgl. auch die Entscheidung des Senats vom 9. Juli 1953 - III ZR 150/52 - insoweit in BGHZ 10, 181 nicht abgedruckt) ausgesprochen. - BGH, 13.07.1954 - III ZR 54/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 18.10.1954 - III ZR 249/52
Diese Bezüge werden nach dem Gesetz, das insoweit eine Sonderregelung für kriegsgefangene Beamte darstellen will, ohne Rücksicht darauf gewährt, ob ein Entnazifizierungsverfahren vorausgegangen ist (so schon das Urteil des erkennenden Senats vom 13. Juli 1954 - III ZR 54/53 -). - BGH, 24.06.1954 - III ZR 116/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 18.10.1954 - III ZR 249/52
Zu Recht hat das Berufungsgericht im Gegensatz zum Erstrichter angenommen, daß die Klage den Erfordernissen des § 143 DBG genügt; namentlich entspricht diese Annahme der ständigen Rechtsprechung des Senats, daß als Antrag auf Erteilung eines Vorbescheides nur eine solche Erklärung behandelt werden kann, in der ein Beamter eindeutig zu erkennen gibt, welche Ansprüche er geltend macht und daß er hierzu die endgültige Stellungnahme der zuständigen Stelle erbittet (vgl. Urteile vom 22. Dezember 1952 in DVBl 1953, 215; vom 8. Februar 1954 - III ZR 375/52 - vom 24. Juni 1954 - III ZR 116/53 - und vom 5. Juli 1954 - III ZR 29/53 -). - BGH, 07.10.1954 - III ZR 229/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 18.10.1954 - III ZR 249/52
Dies kann, da das Dienstverhältnis des Klägers entsprechend der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. hierzu aus letzter Zeit Urteile vom 5. Juli 1954 - III ZR 30/53 - und vom 7. Oktober 1954 - III ZR 229/52) durch den Zusammenbruch im Mai 1945 nicht im Rechtssinne beendet worden ist, und da eine Beamter grundsätzlich auch für die Zeit seiner Kriegsgefangenschaft Dienstbezüge beanspruchen kann, nur dann verneint werden, wenn besondere Bestimmungen dem Kläger den Anspruch abschnitten. - BGH, 08.02.1954 - III ZR 375/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 18.10.1954 - III ZR 249/52
Zu Recht hat das Berufungsgericht im Gegensatz zum Erstrichter angenommen, daß die Klage den Erfordernissen des § 143 DBG genügt; namentlich entspricht diese Annahme der ständigen Rechtsprechung des Senats, daß als Antrag auf Erteilung eines Vorbescheides nur eine solche Erklärung behandelt werden kann, in der ein Beamter eindeutig zu erkennen gibt, welche Ansprüche er geltend macht und daß er hierzu die endgültige Stellungnahme der zuständigen Stelle erbittet (vgl. Urteile vom 22. Dezember 1952 in DVBl 1953, 215; vom 8. Februar 1954 - III ZR 375/52 - vom 24. Juni 1954 - III ZR 116/53 - und vom 5. Juli 1954 - III ZR 29/53 -).
- BGH, 07.06.1956 - III ZR 298/54
Rechtsmittel
Hierzu hat der erkennende Senat bereits mehrfach entschieden, daß das genannte Landesgesetz vom 15. Dezember 1952 eine über den 31. März 1949 zurückreichende und abschließende Sonderregelung mit allgemein verbindlicher Kraft zugunsten kriegsgefangener und aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrender Beamter getroffen hat, und zwar in der Form, daß die in § 1 des Gesetzes für die Zeit ab 1. Juli 1948 vorgesehenen Dienstbezüge gewährt werden auch an die nach dem 1. Juli 1948, aber noch vor dem Erlaß des Gesetzes zurückgekehrten kriegsgefangenen Beamten, und ohne Rücksicht darauf, ob ein Entnazifizierungsverfahren vorausgegangen ist oder nicht (Urteile des Senats vom 13. Juli 1954 III ZR 54/53 S. 5-6; vom 18. Oktober 1954 III ZR 207/51 S. 7-8 - insoweit in LM Nr. 7 zur 3. SparVO NRW nicht abgedruckt; vom 18. Oktober 1954 III ZR 249/52 S. 9-10 - insoweit in LM Nr. 8 zur 3. SparVO NRW nicht abgedruckt).
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