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Rechtsprechung
   BGH, 05.05.1955 - III ZR 252/53   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1955,2904
BGH, 05.05.1955 - III ZR 252/53 (https://dejure.org/1955,2904)
BGH, Entscheidung vom 05.05.1955 - III ZR 252/53 (https://dejure.org/1955,2904)
BGH, Entscheidung vom 05. Mai 1955 - III ZR 252/53 (https://dejure.org/1955,2904)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1955, 1835
  • DB 1955, 848
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 20.09.1954 - III ZR 369/52

    Amtspflicht zu sachgemäßer Auskunft

    Auszug aus BGH, 05.05.1955 - III ZR 252/53
    Die dahingehende Amtspflicht besteht aus dem Gedanken der hoheitsrechtlichen Fürsorge gegenüber jedem Dritten, in dessen Interesse die Auskunft erteilt wird (vgl. Urteil des Senats vom 20. September 1954 - BGHZ 14, 319 [321]).
  • LG Karlsruhe, 21.11.2023 - 10 O 111/23

    Kostenentscheidung bei Abweisung einer Amtshaftungsklage als lediglich "zurzeit …

    Rn. 36 aa) Unabhängig davon, ob eine (Amts-)Pflicht zur Auskunft besteht (vgl. BGH, Urt. v. 05.05.1955 - III ZR 252/53, NJW 1955, 1835) können unrichtige amtliche Auskünfte die Verletzung einer drittschützenden Amtspflicht darstellen, wenn und solange der Auskunftssuchende auf ihre Richtigkeit vertrauen durfte (…BGH, Urt. v. 16.01.1992 - III ZR 18/90, Rn. 12, 16 bei juris;… BGH, Beschl. v. 13.07.2015 - AnwZ (Brfg) 5/15 -, Rn. 6).

    Die Amtspflicht, dass erteilte Auskünfte, auch dort wo keine Pflicht zur Auskunft besteht, richtig sein müssen, rechtfertigt sich aus dem Gedanken der hoheitsrechtlichen Fürsorge gegenüber jedem Dritten, in dessen Interesse die Auskunft erteilt wird (…BGH, Urt. v. 20.09.1954 - III ZR 369/53, NJW 1955, 97; BGH, Urt. v. 05.05.1955 - III ZR 252/53, NJW 1955, 1835).

  • BGH, 23.01.1964 - III ZR 12/63
    Die Amtspflicht zu einer solchen Auskunft besteht gegenüber jedem Dritten, in dessen Interesse oder auf dessen Antrag die Auskunft erteilt wird oder der nach der Natur des Amtsgeschäftes durch diese Auskunft berührt wird (BGH Urt. vom 5. Mai 1955 III ZR 252/53 (NJW 1955, 1835) und vom 27. Juni 1955 III ZR 255/53 (VersR 1955, 580); vgl. hierzu auch die Zusammenstellung der Rechtsprechung in DVBl 1963, 613, 616, 619).
  • BGH, 28.11.1963 - III ZR 163/62

    Schadensersatz wegen einer schuldhaften Amtspflichtverletzung - Rechtmäßigkeit …

    Es handelt sich hierbei um eine Amtspflicht, die aus dem Gedanken der hoheitsrechtlichen Fürsorge gegenüber jedem Dritten besteht, in dessen Interesse die Auskunft erteilt wird (BGHZ 14, 319, 321; BGH NJW 1955, 1835; VersR 1959, 520).
  • BGH, 23.01.1961 - III ZR 5/60

    Schadensersatzanspruch aus schuldhafter positiver Vertragsverletzung (pVV) - …

    Im besonderen Maße gilt dies für Erklärungen, bei denen bekannt ist oder offen zutage liegt, daß ihr Inhalt für ein bestimmtes Verhalten des Betroffenen oder Dritten maßgebend sein soll, wie hier für die Klägerin zum Zwecke einer Kreditgewährung an die Firma Klemann (vgl. die Urteile des Senats vom 7. November 1955 III ZR 87/54 S. 4/5 = BB 1956, 261; vom 5. Mai 1955 III ZR 252/53 S. 6/7 = NJW 1955, 1835; vor allem Urteil des Senats vom 6. April 1959 III ZR 31/58 S. 7).
  • BGH, 25.06.1956 - III ZR 15/55

    Rechtsmittel

    Der vorliegende Fall liegt ebenso wie der vom erkennenden Senat in dem Urteil vom 5. Mai 1955 - III ZR 252/53 - gewürdigte Fall, wo ebenfalls schon der hoheitliche Charakter der Betätigung der Beamten des BLW oder LEA bei Erklärungen gegenüber Kreditinstituten über das Bestehen eines Entschädigungsanspruchs bejaht worden ist.
  • BGH, 06.06.1966 - III ZR 212/64

    Rückwirkende Erhöhung von Entschädigungszahlungen - Anspruch auf Schadensersatz - …

    Im Einzelfalle kann es zur Pflicht des Beamten gehören, einen Gesuchsteller aus dem Kreise der zu betreuenden Personen so zu belehren und aufzuklären, daß er im Rahmen des gesetzlich Möglichen das erreichen kann, was er zu erreichen wünscht, und Nachteile von ihm ferngehalten werden (BGHZ 14, 319, 321 [BGH 20.09.1954 - III ZR 369/52] ; BGH NJW 1955, 1835; VersR 1959, 520; LM § 839 (C) Nr. 54; BGH Urteil vom 28. November 1963 - III ZR 163/62 = WM 1964, 381; Beyer DVBl 1962, 613, 617/618).
  • BGH, 06.04.1959 - III ZR 31/58

    Rechtsmittel

    Daß Erklärungen der hier vorliegenden Art, also ein Handeln der zuständigen staatlichen Entschädigungsbehörde im Zusammenhang mit der Abtretung von Entschädigungsforderungen und deren "Bestätigung" gegenüber einem Zessionar, in der Regel hoheitliche Betätigung ist, hat der erkennende Senat wiederholt ausgesprochen (Urteile vom 7. November 1955 III ZR 87/54 S. 4/5 = BB 1956, 261; vom 5. Mai 1955 III ZR 252/53 S. 6/7 = NJW 1955, 1835).
  • BGH, 26.01.1959 - III ZR 190/57

    Rechtsmittel

    Nach der Rechtsprechung haben aber alle Amtsträger die Pflicht, eine erbetene und erteilte Auskunft richtig und sachgemäß zu erteilen, auch wenn sie zur Erteilung der Auskunft nicht zuständig oder nicht verpflichtet sind, und zwar allen denjenigen gegenüber, die die Auskunft erbeten haben oder in deren Interesse die Auskunft erteilt wird (BGHZ 13, 319; III ZR 116/52 vom 26. Januar 1953; III ZR 252/53 vom 5. Mai 1955 = NJW 1955, 1835; III ZR 159/56 vom 19. Dezember 1957 - LM Nr, 6 zu § 839 BGB - Fc -).
  • BGH, 14.12.1959 - III ZR 175/58

    Rechtsmittel

    Die Entschädigung der durch den Nationalsozialismus Verfolgten sei hoheitliches Handeln des Staates (BGH vom 5. Mai 1955 - III ZR 252/53 - in NJW 1955, 1, 835).
  • BGH, 07.11.1955 - III ZR 87/54

    Rechtsmittel

    Die Wiedergutmachung ist, wie das Berufungsgericht ebenfalls zutreffend angenommen hat, eine hoheitliche Betätigung der Staatsgewalt (so bereits das Urteil des Senats vom 5. Mai 1955 - III ZR 252/53).
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