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| BGH, 27.06.1957 - III ZR 54/56 |
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Wird zitiert von ... Zitiert selbst (5)
- BGH, 16.11.1953 - III ZR 158/52
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Auszug aus BGH, 27.06.1957 - III ZR 54/56
Richtig ist, daß nach der vom erkennenden Senat fortgeführten Rechtsprechung des Reichsgerichts (u.a. RGZ 146, 257 ff; Urteile des Senats vom 16. November 1953 - III ZR 158/52 - S 6 [insoweit NJW 1954, 150 nicht abgedruckt] und vom 26. Mai 1955 - III ZR 269/53 - S 6) der Rechtsweg vor den Zivilgerichten auch bei einer Klagebegründung aus § 839 BGB in Verbindung mit Art. 131 WeimVerf oder Art. 34 GrundG dann nicht eröffnet ist, wenn es in Wahrheit nur darum geht, Steuerbeträge auf dem Umweg über angeblich schuldhafte Pflichtverletzungen beteiligter Beamten zurückzuverlangen, wenn also die entscheidende Frage die ist, ob der Kläger zu Recht oder zu Unrecht zu der in Rede stehenden Steuer herangezogen worden ist. - BGH, 26.05.1955 - III ZR 269/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 27.06.1957 - III ZR 54/56
Richtig ist, daß nach der vom erkennenden Senat fortgeführten Rechtsprechung des Reichsgerichts (u.a. RGZ 146, 257 ff; Urteile des Senats vom 16. November 1953 - III ZR 158/52 - S 6 [insoweit NJW 1954, 150 nicht abgedruckt] und vom 26. Mai 1955 - III ZR 269/53 - S 6) der Rechtsweg vor den Zivilgerichten auch bei einer Klagebegründung aus § 839 BGB in Verbindung mit Art. 131 WeimVerf oder Art. 34 GrundG dann nicht eröffnet ist, wenn es in Wahrheit nur darum geht, Steuerbeträge auf dem Umweg über angeblich schuldhafte Pflichtverletzungen beteiligter Beamten zurückzuverlangen, wenn also die entscheidende Frage die ist, ob der Kläger zu Recht oder zu Unrecht zu der in Rede stehenden Steuer herangezogen worden ist. - BGH, 24.02.1955 - III ZR 180/53
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Auszug aus BGH, 27.06.1957 - III ZR 54/56
Wenn aber ein Kollegialgericht das Verhalten der mit dieser Angelegenheit befaßten Beamten als objektiv rechtmäßig bezeichnet hat, dann kann nach den vom Reichsgericht entwickelten und vom erkennenden Senat in ständiger Rechtsprechung übernommenen Grundsätzen (vgl. die Zusammenstellung im Urteil vom 24. Februar 1955 - III ZR 180/53 - S 6/7; ferner Urteile vom 15. März 1956 - III ZR 101 und 163/55 - S 11/13 und vom 7. Mai 1956 - III ZR 277/54 - S 6) diesen Beamten grundsätzlich nicht, mehr der Vorwurf schuldhafter Pflichtverletzung gemacht werden. - BGH, 07.05.1956 - III ZR 277/54
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Auszug aus BGH, 27.06.1957 - III ZR 54/56
Wenn aber ein Kollegialgericht das Verhalten der mit dieser Angelegenheit befaßten Beamten als objektiv rechtmäßig bezeichnet hat, dann kann nach den vom Reichsgericht entwickelten und vom erkennenden Senat in ständiger Rechtsprechung übernommenen Grundsätzen (vgl. die Zusammenstellung im Urteil vom 24. Februar 1955 - III ZR 180/53 - S 6/7; ferner Urteile vom 15. März 1956 - III ZR 101 und 163/55 - S 11/13 und vom 7. Mai 1956 - III ZR 277/54 - S 6) diesen Beamten grundsätzlich nicht, mehr der Vorwurf schuldhafter Pflichtverletzung gemacht werden. - RG, 21.12.1934 - III 161/34
1. Ist der Rechtsweg zulässig für eine Klage aus Amtspflichtverletzung auf …
Auszug aus BGH, 27.06.1957 - III ZR 54/56
Richtig ist, daß nach der vom erkennenden Senat fortgeführten Rechtsprechung des Reichsgerichts (u.a. RGZ 146, 257 ff; Urteile des Senats vom 16. November 1953 - III ZR 158/52 - S 6 [insoweit NJW 1954, 150 nicht abgedruckt] und vom 26. Mai 1955 - III ZR 269/53 - S 6) der Rechtsweg vor den Zivilgerichten auch bei einer Klagebegründung aus § 839 BGB in Verbindung mit Art. 131 WeimVerf oder Art. 34 GrundG dann nicht eröffnet ist, wenn es in Wahrheit nur darum geht, Steuerbeträge auf dem Umweg über angeblich schuldhafte Pflichtverletzungen beteiligter Beamten zurückzuverlangen, wenn also die entscheidende Frage die ist, ob der Kläger zu Recht oder zu Unrecht zu der in Rede stehenden Steuer herangezogen worden ist.
- BGH, 18.11.1957 - III ZR 123/56
Rechtsmittel
Wenn aber beide Vorinstanzen die Rechtslage so gesehen haben, dann greift der vom Reichsgericht entwickelte und vom Senat in ständiger Rechtsprechung übernommene Grundsatz ein, daß im allgemeinen den mit der Angelegenheit befaßten Beamten nicht der Vorwurf schuldhaften Verhaltens gemacht werden kann, wenn ihre Rechtsauffassung, von einem Kollegialgericht gebilligt worden ist (…vgl. die Zusammenstellung im Urt. vom 24. Februar 1955 - III ZR 180/53 - S. 6/7; ferner Urteile vom 15. März 1956 - III ZR 101 und 163/55 - S. 11/13 und vom 27. Juni 1957 - III ZR 54/56 - S. 8).
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