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Rechtsprechung
   BGH, 06.07.1959 - III ZR 74/58   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,4833
BGH, 06.07.1959 - III ZR 74/58 (https://dejure.org/1959,4833)
BGH, Entscheidung vom 06.07.1959 - III ZR 74/58 (https://dejure.org/1959,4833)
BGH, Entscheidung vom 06. Juli 1959 - III ZR 74/58 (https://dejure.org/1959,4833)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • NJW 1959, 1918 (Ls.)
  • MDR 1959, 994
  • WM 1959, 1161
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 04.12.1958 - III ZR 117/57

    Unter §§ 1, 2 AKG fallende Ansprüche

    Auszug aus BGH, 06.07.1959 - III ZR 74/58
    Im übrigen würden auch diese Ansprüche von § 2 Nr. 4 AKG erfaßt (BGHZ 29, 13/17).

    Für derartige Fälle muß noch im Revisionsverfahren die Kostenregelung des § 106 AKG angewendet werden, zumal dafür die Anträge der Parteien nicht maßgeblich sind (BGHZ 29, 13).

  • BGH, 15.11.1951 - III ZR 21/51

    Inanspruchnahme eines Kraftfahrzeugs

    Auszug aus BGH, 06.07.1959 - III ZR 74/58
    Die Beklagte hätte eine solche Änderung jederzeit ohne Zustimmung der Klägerin verfügen können (BGHZ 4, 10/19).
  • BGH, 08.04.1954 - III ZR 41/53

    Ersatzpflicht der Gemeinde bei Enttrümmerung

    Auszug aus BGH, 06.07.1959 - III ZR 74/58
    Deshalb darf sich der betroffene Bürger stets an die eingreifende Bedarfsstelle halten, so lange diese keine eindeutige abweichende Regelung trifft (BGH III ZR 284/52 vom 11. März 1954; BGH LM Nr. 23 zu § 26 RLG; BGHZ 13, 81).
  • BGH, 28.06.1954 - III ZR 118/53

    Ansprüche nach Aufhebung der Beorderungsverfügung

    Auszug aus BGH, 06.07.1959 - III ZR 74/58
    Unerheblich ist es endlich, daß die Beklagte sogar die Beorderung aufgehoben hat, denn die Vergütung bzw. Entschädigung nach § 26 RLG wird auch für die Zeit geschuldet, in der die durch den Eingriff geschaffene nachteilige Lage in ihren Wirkungen tatsächlich bestehen bleibt (BGHZ 14, 111; BGH LM Nr. 22 und 23 zu § 26 RLG).
  • BGH, 21.05.1953 - III ZR 203/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 06.07.1959 - III ZR 74/58
    Unerheblich ist es auch, daß der ursprüngliche Zweck der Inanspruchnahme und der rechtfertigende Grund später weggefallen sind, so lange die Bedarfsstelle die Beorderung nicht aufhebt (BGH III ZR 203/51 vom 21. Mai 1953; III ZR 257/54 vom 14. Mai 1956 = LM Nr. 22 zu § 26 RLG).
  • BGH, 11.03.1954 - III ZR 284/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 06.07.1959 - III ZR 74/58
    Deshalb darf sich der betroffene Bürger stets an die eingreifende Bedarfsstelle halten, so lange diese keine eindeutige abweichende Regelung trifft (BGH III ZR 284/52 vom 11. März 1954; BGH LM Nr. 23 zu § 26 RLG; BGHZ 13, 81).
  • BGH, 14.05.1956 - III ZR 257/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 06.07.1959 - III ZR 74/58
    Unerheblich ist es auch, daß der ursprüngliche Zweck der Inanspruchnahme und der rechtfertigende Grund später weggefallen sind, so lange die Bedarfsstelle die Beorderung nicht aufhebt (BGH III ZR 203/51 vom 21. Mai 1953; III ZR 257/54 vom 14. Mai 1956 = LM Nr. 22 zu § 26 RLG).
  • BGH, 11.01.1960 - III ZR 4/59

    Anwendung des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes (AKG) - Anspruch gegen die …

    Die für die Anwendung des § 2 Ziffer 4 AKG notwendige enge Beziehung zwischen der "Maßnahme" und dem späteren Anspruch ist auch noch dann zu bejahen, wenn die getroffene Maßnahme für die Entstehung des späteren Anspruchs im üblichen Rechtssinne ursächlich ist; das heißt, wenn die Maßnahme nicht hinweggedacht werden kann, ohne daß der spätere Anspruch entfällt und der Ablauf der Dinge nicht ungewöhnlich, sondern adäquat ist (vgl. hierzu: Urteile des Senats vom 10. Juli 1958 in LM Nr. 1 zu § 1 AKG und vom 6. Juli 1959 in MDR 1959 S. 994 Nr. 11).

    Dementsprechend sind in den Urteilen des Senats vom 6. Juli 1959 III ZR 74/58, vom 8. Oktober 1959 III ZR 84/58 und vom 9. November 1959 III ZR 161/58 auch die Kosten des Revisionsverfahrens der Kostenregelung des § 106 AKG unterworfen worden, obwohl das Rechtsmittel (dort die Revision) ebenfalls erst nach Inkrafttreten des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes eingelegt worden ist.

    Wie der Senat bereits in seinen Urteilen vom 6. Juli 1959 III ZR 74/58 S 17/18 (insoweit in MDR 1959, 964 nicht abgedruckt) sowie vor allem vom 21. Dezember 1959 - III ZR 166/58 - (das zur Veröffentlichung bestimmt ist) mit näherer Begründung ausgeführt hat, ist § 106 AKG nicht anwendbar, wenn - wie hier - schon das Berufungsgericht in Anwendung des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes den Rechtsstreit für erledigt erklärt hat und hiergegen von einer Partei ein Rechtsmittel eingelegt wird.

  • BGH, 11.10.1962 - III ZR 135/61

    Rechtsmittel

    Das ist ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH III ZR 11/57 vom 10. Juli 1958 = LM AKG § 1 Nr. 1; BGHZ 29, 22; III ZR 159/57 vom 18. Dezember 1958; III ZR 74/58 vom 6. Juli 1959 = LM AKG § 2 Nr. 2 = Behelfsheimaktion; III ZR 4/59 vom 11. Januar 1960; III ZR 78/59 vom 28. April 1960; III ZR 80/60 vom 12. Juni 1961 = LM AKG § 2 Nr. 8; III ZR 109/60 vom 12. Oktober 1961 = LM AKG § 2 Nr. 9).

    Das wurde etwa der Fall sein, wenn der Raumbedarf der 1945 eingewiesenen Personen nach Jahren nicht mehr durch die Kriegsverhältnisse beeinflußt war, sondern nunmehr die G. die Räume im Rahmen normaler Verwaltungsaufgaben weiter zur Unterbringung von Wohnungssuchenden benutzte (BGH III ZR 74/58 vom 6. Juli 1959 - Behelfsheimaktion - = MDR 1959, 994 = WM 1959, 1161; III ZR 4/59 vom 11. Januar 1960).

  • BGH, 08.10.1959 - III ZR 84/58

    Rechtsmittel

    Der Senat hat seinem zur Veröffentlichung bestimmten Urteil vom 6. Juli 1959 - III ZR 74/58 -, das einen ähnlich liegenden Rechtsstreit aus W. behandelt, den Leitsatz vorangestellt:.

    Die mündliche Verhandlung vor dem Senat hat ergeben, daß die Parteien den ursprünglichen Streitstoff, wie er sich vor dem Inkrafttreten des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes darstellte, durch die Ausführungen in dem nach Erlaß des hier angegriffenen Berufungsurteils ergangenen Urteil des Senats vom 6. Juli 1959 - III ZR 74/58 -, der einen gleichgelagerten Sachverhalt betraf, als abschließend geklärt ansehen und ihrer Beurteilung im Anmeldeverfahren zugrunde legen werden.

  • BGH, 09.11.1959 - III ZR 161/58

    Rechtsmittel

    Die Ausführungen des Berufungsgerichts über den Rechtsgrund der Entstehung des Klaganspruches und der ursprünglichen Schuldnerstellung der beklagten Stadt stehen im Einklang mit den Darlegungen des Senates in seinen Urteilen III ZR 74/58 vom 6. Juli 1959 und III ZR 84/58 vom 8. Oktober 1959, in denen gleichfalls über Ansprüche gegen die beklagte Stadt W. zu entscheiden war, welche ihre Rechtsgrundlage in der 1942 bis 1943 erfolgten Inanspruchnahme von Grundstücken zur Errichtung von Wohnbaracken für das Reich hatten.

    Auch insoweit kann zur Begründung auf die erwähnten Entscheidungen des Senates III ZR 74/58 und 84/58 verwiesen werden.

  • OVG Niedersachsen, 12.07.2019 - 13 OB 350/18

    Aberkennung; ablehnende Entscheidung; Ablehnungsbescheid; abwehrfähig; Anspruch; …

    Dieses Vorgehen ist Ausfluss der Besonderheiten des Anmeldeverfahrens nach §§ 26 ff. AKG, denen zufolge eine unmittelbare gerichtliche Geltendmachung dem AKG unterliegender Ansprüche zunächst ausgeschlossen ist, bis die Behörde darüber entschieden hat, solche Ansprüche nach Grund und Umfang erfüllen zu wollen oder nicht (vgl. BGH, Urt. v. 6.7.1959 - III ZR 74/58 -, BB 1959, 939, 940, und v. 4.12.1958 - III ZR 117/57, BGHZ 29, 13, 18).
  • BGH, 15.03.1965 - III ZR 187/63

    Schuldhafte Amtspflichtverletzung - Voraussetzungen einer Haftung aus …

    Auch das entspricht der Rechtsprechung (vgl. insbesondere Urt. v. 6. Juli 1959 - III ZR 74/58 = LM AKG § 2 Nr. 2; 28. April 1960 - III ZR 78/59; 12. Juni 1961 - III ZR 80/60 = BGHZ 35, 223; 12. Oktober 1961 - III ZR 109/60 = LM AKG § 2 Nr. 9).
  • BGH, 17.05.1968 - V ZR 1/65

    Anspruch gegen eine Gemeinde auf Erstattung der für die Beseitigung des …

    Fallen diese Maßnahmen in die Zeit vor dem 1. August 1945, so finden auf die daraus hergeleiteten Ansprüche unter den weiteren in § 2 Nr. 4 bezeichneten Voraussetzungen die Vorschriften des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes Anwendung, ohne daß darüber hinaus zu prüfen bleibt, wann die Ansprüche entstanden oder fällig geworden sind (vgl. die Urteile des Bundesgerichtshofs vom 6. Juli 1959, III ZR 74/589 WM 1959, 1161; vom 21. Dezember 1959, III ZR 166/58, WM 1960, 172; vom 11. Oktober 1962, III ZR 135/61, WM 1962, 1322).
  • BGH, 10.03.1960 - III ZR 174/58

    Anwendbarkeit des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes (AKG) auf Ansprüche gegen die …

    Auf die eingehenden Ausführungen des Berufungsurteils über die Frage, ob der Klageanspruch nach dem Allgemeinen Kriegsfolgengesetz zu erfüllen sei oder nicht, und die dagegen gerichteten Angriffe der Revision kommt es deshalb in dem vorliegenden Verfahren nicht an, so daß sich jede Stellungnahme dazu erübrigt (vgl. Urteil des V. Zivilsenats vom 18. Februar 1959 V ZR 11/57 = NJW 1959, 936 und Urteil des erkennenden Senats vom 6. Juli 1959 III ZR 74/58 = WM 1959, 1161, in MDR 1959, 994 insoweit nicht abgedruckt).
  • BGH, 21.12.1959 - III ZR 166/58

    Rechtsmittel

    Dabei ist zunächst klarzustellen, daß - wie bereits im Urteil des Senats vom 6. Juli 1959 III ZR 74/58 (WM 1959, 1161) im einzelnen ausgeführt ist - § 2 Nr. 4 AKG nicht darauf abstellt, wann die Ansprüche entstanden, fällig oder begründet worden sind, sondern zwischen den "getroffenen Maßnahmen" und den "daraus entstandenen Ansprüchen" unterscheidet.
  • BGH, 30.10.1961 - III ZR 115/60

    Rechtsmittel

    Die Bedarfsstelle, die keine Klarheit darüber schafft, ob sie die Leistung für sich oder für einen Dritten anfordert oder wie sie die Beorderung aufrecht erhält, haftet dem Betroffenen für die Vergütung und Entschädigung auf alle Fälle (BGH III ZR 74/58 vom 6. Juli 1959 = WM 1959, 1161 und MDR 1959, 994; III ZR 102/59 vom 9. Juni 1960 mit weiteren Belegen).
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