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Rechtsprechung
   BGH, 30.06.1958 - III ZR 78/57   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,2983
BGH, 30.06.1958 - III ZR 78/57 (https://dejure.org/1958,2983)
BGH, Entscheidung vom 30.06.1958 - III ZR 78/57 (https://dejure.org/1958,2983)
BGH, Entscheidung vom 30. Juni 1958 - III ZR 78/57 (https://dejure.org/1958,2983)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • VersR 1958, 764
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 19.02.1953 - III ZR 208/51

    Aufopferungsanspruch bei Impfschäden

    Auszug aus BGH, 30.06.1958 - III ZR 78/57
    ALR richtet sich gegen den Staat als Träger der allgemeinen Gesundheitsfürsorge (BGHZ 9, 83, 93; 20, 61), und zwar gegen den Staat, der die Impfung hat durchführen lassen.
  • BGH, 13.02.1956 - III ZR 175/54

    Verhältnis von Wehrdienstbeschädigung und 'Aufopferung'

    Auszug aus BGH, 30.06.1958 - III ZR 78/57
    ALR richtet sich gegen den Staat als Träger der allgemeinen Gesundheitsfürsorge (BGHZ 9, 83, 93; 20, 61), und zwar gegen den Staat, der die Impfung hat durchführen lassen.
  • BGH, 16.01.1958 - III ZR 119/56

    Erledigung des Rechtsstreits durch Kriegsfolgengesetz

    Auszug aus BGH, 30.06.1958 - III ZR 78/57
    Der vorliegende Rechtsstreit ist demnach durch das Allgemeine Kriegsfolgengesetz erledigt, so daß die Kosten aller Rechtszüge gemäß § 106 dieses Gesetzes zu verteilen sind (vgl. BGHZ 26, 239).
  • BGH, 22.09.1959 - VI ZR 4/57

    Rechtsmittel

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat das Gericht in anhängigen Prozessen, die vom Allgemeinen Kriegsfolgengesetz erfaßte Ansprüche betreffen, die Erledigung der Hauptsache - auch ohne eine entsprechende Parteierklärung - nicht nur dann von Amts wegen festzustellen, wenn die Ansprüche durch das Inkrafttreten des Algemeinen Kriegsfolgengesetzes erloschen sind (…BGHZ 26, 239: BGH Urt. vom 14. Januar 1959 - IV ZR 203/58 sowie vom 27. Februar 1959 - IV ZR 164/58 - NJW 1959, 1277 [Leitsatz]), sondern auch dann, wenn bei einem nach diesem Gesetz zu erfüllenden Anspruch die Voraussetzungen der Anmeldung und des Vorliegens eines Ablehnungsbescheides der Anmeldestelle fehlen (BGHZ 29, 13; 29, 314 [BGH 16.02.1959 - III ZR 199/57];… BGH Urt. vom 9. Juni 1958 - III ZR 24/57 - VersR 1958, 546 und vom 30. Juni 1958 - III ZR 78/57 - VersR 1958, 764).
  • BGH, 27.01.1960 - V ZR 128/58
    III ZR 24/57, WM 1958, 1197; vom 30. Juni 1958, III ZR 78/57, WM 1958, 1397; vom 4. Dezember 1958, III ZR 117/57: BGHZ 29, 13, 18; vom 18. Februar 1959, V ZR 11/57, NJW 1959, 936, insoweit in BGHZ 29, 314 nicht abgedruckt; vom 22. April 1959, V ZR 148/57, WM 1959, 727; vom 20. Januar 1960, V ZR 105/56).
  • BGH, 08.10.1959 - III ZR 84/58

    Rechtsmittel

    Ob bei solchen Ansprüchen, die nach dem Allgemeinen Kriegsfolgengesetz zu erfüllen sind, der Rechtsstreit schlechthin erledigt ist (so z.B. BGHZ 29, 13 [18];… Urt. vom 9. Juni 1958 - III ZR 24/57 = VersR 1958, 546; vom 30. Juni 1958 - III ZR 78/57 = VersR 1958, 764) oder ob er, weil solche Ansprüche nicht geltend gemacht werden können, solange die nach dem Allgemeinen Kriegsfolgengesetz vorgeschriebenen Voraussetzungen ihrer Geltendmachung, nämlich die Anmeldung bei der Anmeldestelle und das Vorliegen eines Ablehnungsbescheides dieser Behörde, nicht erfüllt sind, vorläufig erledigt ist (…so wohl Urt. vom 18. Februar 1959 - V ZR 11/57 - S. 5, insoweit in BGHZ 29, 314 nicht abgedruckt; vom 22. April 1959 - V ZR 148/57 S. 19 f; vom 22. September 1959 - VI ZR 4/57 S. 8/9), kann dahinstehen.
  • BGH, 02.10.1967 - III ZR 200/66

    Entschädigung wegen Impfschadens - Erkrankung an Hirnhautentzündung …

    Denn in Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats (BGHZ 9, 83, 93 [BGH 19.02.1953 - III ZR 208/51] ; Urteile des Senats vom 6. Mai 1957 - III ZR 202/56 - in NJW 1957, 1595; vom 20. November 1958 - III ZR 115/57 - in LM BGB § 823 (K) Nr. 8, und vom 30. Juni 1958 - III ZR 78/57 -) vertritt es die Auffassung, daß ein Aufopferungsanspruch wegen Impfschaden sich gegen den Staat als Träger der allgemeinen Gesundheitsfürsorge richtet, und zwar gegen den Staat, der die Impfung im Rahmen der ihm obliegenden Aufgaben hat durchführen lassen.
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