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Rechtsprechung
   BFH, 17.01.1963 - IV 66/62 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1963,789
BFH, 17.01.1963 - IV 66/62 U (https://dejure.org/1963,789)
BFH, Entscheidung vom 17.01.1963 - IV 66/62 U (https://dejure.org/1963,789)
BFH, Entscheidung vom 17. Januar 1963 - IV 66/62 U (https://dejure.org/1963,789)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Einspruchsentscheidung bezüglich angefochtenem Steuerbescheid ohne Gewährung rechtlichen Gehörs

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 76, 628
  • DB 1963, 787
  • BStBl III 1963, 228
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (2)

  • BFH, 04.09.1959 - III 286/57 U

    Unterlassung eines Hinweises an den Steuerpflichtigen auf die Verböserungsabsicht …

    Auszug aus BFH, 17.01.1963 - IV 66/62 U
    Das Finanzgericht wies die Sache unter Aufhebung der Einspruchsentscheidung zur erneuten Entscheidung "über den Einspruch durch den Steuerausschuß" an das Finanzamt zurück, wobei es sich maßgeblich auf das Urteil des Bundesfinanzhofs III 286/57 U vom 4. September 1959 (BStBl 1959 III S. 472, Slg. Bd. 69 S. 569) stützte.
  • BFH, 01.12.1961 - VI 264/61 U

    Zurückweisung eines Einspruchs durch das Finanzgerichts bei verbösertem …

    Auszug aus BFH, 17.01.1963 - IV 66/62 U
    In Übereinstimmung mit der Entscheidung des VI. Senats des Bundesfinanzhofs VI 264/61 U vom 1. Dezember 1961 (BStBl 1962 III S. 140, Slg. Bd. 74 S. 371) ist trotz fehlenden Verböserungshinweises ein besonderer Grund zur Zurückverweisung dann nicht gegeben, wenn nach den Verhältnissen des Falles eine Zurücknahme des Rechtsmittels nicht in Betracht kommt.
  • BFH, 10.11.1989 - VI R 124/88

    Unterbliebener Verböserungshinweis bei Vorbehaltsfestsetzung unschädlich

    In einem derartigen Fall müsse das FG nach dem BFH-Urteil vom 17. Januar 1963 IV 66/62 U (BFHE 76, 628, BStBl III 1963, 228) von einer Zurückverweisung absehen und in der Sache entscheiden.

    Allerdings war das FG nicht schon nach den Grundsätzen des Urteils in BFHE 76, 628, BStBl III 1963, 228 gezwungen, in der Sache zu entscheiden.

  • BFH, 14.07.2004 - IX B 102/03

    Unterlassener Verböserungshinweis - Berücksichtigung im Klageverfahren

    Wenn nach dem Prozessbegehren des Steuerpflichtigen eine Zurücknahme des Rechtsmittels nicht in Betracht kommt, er vielmehr --wie die Kläger im Streitfall-- vor dem FG materiell-rechtliche Einwendungen gegen die Steuerfestsetzung erhebt und die Herabsetzung der Steuer beantragt, so hat das Finanzgericht den Verfahrensfehler des Finanzamts nicht zu beachten, sondern über den weiter gehenden Klageantrag zu entscheiden (vgl. BFH-Urteile in BFHE 74, 371, BStBl III 1962, 140; vom 17. Januar 1963 IV 66/62 U, BFHE 76, 628, BStBl III 1963, 228; vom 11. Februar 1965 IV 213/64 U, BFHE 82, 440, BStBl III 1965, 407).
  • BFH, 19.08.1982 - IV R 185/80

    Vorverfahren - Beiladung - Wiederholung des Vorverfahrens - Aufhebung der …

    Wendet sich der Kläger jedoch gegen den Verwaltungsakt, so kann das Gericht nicht von sich aus seine Entscheidung auf die Einspruchsentscheidung beschränken (BFH-Urteil vom 17. Januar 1963 IV 66/62 U, BFHE 76, 628, BStBl III 1963, 228); es muß vielmehr den Klageantrag ausschöpfen, der auf die Aufhebung oder Änderung des Verwaltungsakts gerichtet ist (vgl. BFH-Beschluß vom 16. Dezember 1968 GrS 3/68, BFHE 94, 436, BStBl II 1969, 192).
  • BFH, 16.02.1989 - IV R 64/87

    Landwirt - Gewinnermittlung - Ausstehende Raten - Nichtvermarktungsprämie - …

    Aus demselben Grunde stellt sich auch die Frage der Verteilung dieser Korrekturen auf mehrere Jahre nicht (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 17. Januar 1963 IV 66/62 U, BFHE 76, 628, BStBl III 1963, 228).
  • FG Saarland, 19.03.2008 - 2 V 1039/08

    Abgabenordnung; Anforderungen an einen Verböserungshinweis

    Etwas anderes lässt sich auch nicht aus der Rechtsprechung des BFH zu § 284 Abs. 1 RAO (vgl. BFH vom 17. Januar 1963 IV 66/62 U, BStBl III 1963, 228; vom 11. Februar 1965 IV 213/64 U, BStBl III 1965, 407) ableiten (…so aber wohl BFH vom 14. Juli 2004 IX B 102/03, BFH/NV 2004, 1514), wonach eine Zurückverweisung nicht in Betracht kommt, wenn der Steuerpflichtige im weiteren Rechtsmittelverfahren zu erkennen gibt, dass er sich nicht durch die Verböserung, sondern durch die Ablehnung seiner sachlichen Einwendungen überhaupt beschwert fühlt und auf Entscheidung über seine sachlichen Einwendungen besteht.
  • BFH, 03.07.1968 - I 113/65

    Ausgabenüberschüsse - Vorangegangene Veranlagungszeiträume - …

    Sie hat aber zugleich zu erkennen gegeben, daß sie eine Entscheidung über ihre sachlichen Einwendungen erstrebt (vgl. Urteil des BFH IV 66/62 U vom 17. Januar 1963, BFH 76, 628, BStBl III 1963, 228).
  • BFH, 04.02.1966 - VI 57/65

    Wirksamkeit der dem Steuerpflichtigen zugestellten schriftlichen …

    Die festgestellten Mängel der Entscheidung berühren nicht die Grundordnung eines rechtsstaatlichen Verfahrens, so daß es der Entscheidung der Prozeßbeteiligten überlassen werden kann, ob sie sich durch die Mängel beschwert fühlen (vgl. BFH-Urteile VI 264/61 U vom 1. Dezember 1961, BStBl 1962 III S. 140, Slg. Bd. 74 S. 371; IV 66/62 U vom 17. Januar 1963, BStBl 1963 III S. 228, Slg. Bd. 76 S. 628).
  • BFH, 02.02.1966 - I 372/62
    Der Senat ist zwar mit der sogenannten Einkommensteuer-Kommission "Untersuchungen zum Einkommensteuerrecht", Schriftenreihe des Bundesministers der Finanzen Heft 7 S. 97, zu §§ 4 und 5 EStG, der Auffassung, daß sich eine ausdrückliche gesetzliche Regelung dieses Vorgangs empfiehlt, hält aber in Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs -- BFH -- IV 66/62 U vom 17. Januar 1963, BStBl 1963 III S. 228, Slg. Bd. 76 S. 628) die in den EStR getroffene Regelung für eine sinnvolle und gerechte Auslegung des Gesetzes, da andernfalls derartige Vorgänge nur wegen des Wechsels der Gewinnermittlung zu einer doppelten Gewinnminderung führen würden.
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