Rechtsprechung
| BVerwG, 23.08.1958 - IV B 145.58 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Regensburg, 25.03.1958 - LO 144 IV 57
- BVerwG, 23.08.1958 - IV B 145.58
Wird zitiert von ... (3)
- BVerwG, 11.07.1962 - V C 17.62
Bestehen eines Anspruchs auf Altsparerentschädigung - Wirksamkeit der …
Ist aber für eine Geldanlage ein Sparbuch oder eine andere Urkunde der in § 2 a ASpG genannten Art nicht ausgegeben worden, so fehlt der Anlage mangels der erforderlichen Kennzeichnung die Eigenschaft als Sparanlage oder gleichgestellte Geldeinlage (vgl. BVerwG Beschluß vom 23. August 1958 - BVerwG IV B 145.58 -[RLA 1958 S. 335 = IFLA 1959 S. 79 = Buchholz BVerwG 427.5 § 2 Nr. 1]).Ebensowenig reichte für sich allein eine interne Behandlung der Einlage auf dem Zwischenkonto als Sparanlage durch die Volksbank aus (vgl. BVerwG Beschluß vom 23. August 1958 - BVerwG IV B 145.58 -).
Zwar würde die rein interne Führung der Anlage auf dem Depositenkontoblatt der Bank ab 19. April 1943 allein noch nicht genügen, um den Erfordernissen einer Sparanlage im Sinne des Altsparergesetzes zu entsprechen, wie das Bundesverwaltungsgericht in dem erwähnten Beschluß vom 23. August 1958 - BVerwG IV B 145.58 - dargelegt hat.
Das Landesverwaltungsgericht vermutet zu Unrecht einen Widerspruch zwischen den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. März 1959 - BVerwG III C 226.57 - und vom 23. August 1958 - BVerwG IV B 145.58 -.
- BVerwG, 24.03.1965 - V C 110.63
Änderung der sich aus § 22 Abs. 1 Kreditwesengesetz (KWG) i.d.F.v. 25.09.1939 …
Nach der Rechtsprechung der früher für das Altsparer- und Währungsausgleichsrecht zuständig gewesenen Senate des Bundesverwaltungsgerichts ist eine Geldeinlage bei einem Kreditinstitut grundsätzlich nur dann gemäß § 22 Abs. 1 KWG a.F. als Spareinlage gekennzeichnet, wenn für sie ein Sparbuch oder eine entsprechende Urkunde ausgegeben gewesen ist, wobei das Buch oder die Urkunde im wesentlichen rechtlich den Sparbüchern entsprochen haben muß (vgl. Beschluß vom 23. August 1958 - BVerwG IV B 145.58 - [RLA 1958 S. 335; IFLA 1959 S. 79; Buchholz BVerwG 427.5 § 2 ASpG Nr. 1]; Urteil vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 - [WM 1960 S. 728; MDR 1960 S. 702; RLA 1960 S. 239; IFLA 1960 S. 156; Mtbl.BAA 1961 S. 87; Buchholz BVerwG 427.5 § 2 a ASpG Nr. 2]; Urteil vom 14. Juli 1960 - BVerwG III C 105.59 - [WM 1960 S. 1103; ZLA 1960 S. 365; Buchholz BVerwG 427.5 § 2 a ASpG Nr. 3]).Es kann hier offenbleiben, ob ausnahmsweise eine nur interne Kennzeichnung des Guthabens als Spareinlage in den Unterlagen der Bank, namentlich auf der Kontokarte des Einlegers, den Voraussetzungen des § 22 Abs. 1 KWG a.F. entspricht (offengelassen auch in BVerwGE 1, 181 [BVerwG 02.07.1954 - IV C 11/54] [184]; ausdrücklich verneint in BVerwG IV B 145.58 [a.a.O.];… bejaht von OLG Nürnberg in NJW 1961 S. 179 unter Berufung auf Reichardt a.a.O.).
- BVerwG, 14.05.1969 - V C 114.66
Anforderungen an die Substantiierung eines Anspruchs auf Entschädigung nach dem …
Der IV. Senat das Bundesverwaltungsgerichts hat diese Frage in seinem Beschluß vom 23. August 1958 -BVerwG IV B 145.58 -(RIA 1958, 335) verneint.
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