Rechtsprechung
| BVerwG, 20.02.1969 - IV B 152.68 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache - Beurteilung der Zulässigkeit der gewerblichen Nutzung eines Hauses
Verfahrensgang
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 24.06.1968 - VI A 43/66
- BVerwG, 20.02.1969 - IV B 152.68
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (5)
- BVerwG, 10.03.1967 - IV C 87.65
Entwicklung von Bebauungsplänen entgegenstehendem Gewohnheitsrecht
Auszug aus BVerwG, 20.02.1969 - IV B 152.68
Nach dem Urteil des erkennenden Senats vom 10. März 1967 - BVerwG IV C 87.65 - (BVerwGE 26, 282 [284 f.]) können Bebauungspläne durch eine von ihren Festsetzungen abweichende Entwicklung nur dann außer Kraft gesetzt werden, wenn diese Entwicklung zur Entstehung von Gewohnheitsrecht geführt hat. - BVerwG, 03.05.1968 - IV B 124.67
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Verletzung der …
Auszug aus BVerwG, 20.02.1969 - IV B 152.68
Der Gleichheitssatz zwingt die zuständigen Behörden zwar nicht, gleichzeitig gegen alle Störungen einzuschreiten, verbietet ihnen jedoch, bei einem (sukzessiven) Einschreiten systemlos oder gar willkürlich zu verfahren (vgl. die Beschlüsse vom 19. September 1963 - BVerwG I B 39.63 -, vom 4. Januar 1968 - BVerwG IV B 17.67 -, vom 13. Februar 1968 - BVerwG IV B 156.66 - und vom 3. Mai 1968 - BVerwG IV B 124.67 -). - BVerwG, 13.02.1968 - IV B 156.66
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Genehmigung errichteter …
Auszug aus BVerwG, 20.02.1969 - IV B 152.68
Der Gleichheitssatz zwingt die zuständigen Behörden zwar nicht, gleichzeitig gegen alle Störungen einzuschreiten, verbietet ihnen jedoch, bei einem (sukzessiven) Einschreiten systemlos oder gar willkürlich zu verfahren (vgl. die Beschlüsse vom 19. September 1963 - BVerwG I B 39.63 -, vom 4. Januar 1968 - BVerwG IV B 17.67 -, vom 13. Februar 1968 - BVerwG IV B 156.66 - und vom 3. Mai 1968 - BVerwG IV B 124.67 -). - BVerwG, 04.01.1968 - IV B 17.67
Auslegung des Willkürbegriffs bezüglich behördlicher Handlungen
Auszug aus BVerwG, 20.02.1969 - IV B 152.68
Der Gleichheitssatz zwingt die zuständigen Behörden zwar nicht, gleichzeitig gegen alle Störungen einzuschreiten, verbietet ihnen jedoch, bei einem (sukzessiven) Einschreiten systemlos oder gar willkürlich zu verfahren (vgl. die Beschlüsse vom 19. September 1963 - BVerwG I B 39.63 -, vom 4. Januar 1968 - BVerwG IV B 17.67 -, vom 13. Februar 1968 - BVerwG IV B 156.66 - und vom 3. Mai 1968 - BVerwG IV B 124.67 -). - BVerwG, 19.09.1963 - I B 39.63
Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz wegen Abkehr der Verwaltung von ihrer …
Auszug aus BVerwG, 20.02.1969 - IV B 152.68
Der Gleichheitssatz zwingt die zuständigen Behörden zwar nicht, gleichzeitig gegen alle Störungen einzuschreiten, verbietet ihnen jedoch, bei einem (sukzessiven) Einschreiten systemlos oder gar willkürlich zu verfahren (vgl. die Beschlüsse vom 19. September 1963 - BVerwG I B 39.63 -, vom 4. Januar 1968 - BVerwG IV B 17.67 -, vom 13. Februar 1968 - BVerwG IV B 156.66 - und vom 3. Mai 1968 - BVerwG IV B 124.67 -).
- BVerwG, 02.03.1973 - IV C 40.71
Ausschlusswirkung der Festsetzungen im Bebauungsplan - Pflicht zur Verwirklichung …
Das Bundesverwaltungsgericht hat in zahlreichen Entscheidungen ausgesprochen, daß dem polizeilichen Einschreiten Fälle, in denen (noch) nicht eingeschritten wurde, nur ausnahmsweise dann entgegengehalten werden können, wenn es der Art des Einschreitens an jedem System fehlt, für diese Art des (auch zeitlichen) Vorgehens keinerlei einleuchtende Gründe sprechen und deshalb die Handhabung als willkürlich angesehen werden muß (vgl. die Beschlüsse vom 19. September 1963 - BVerwG I B 39.63 - [S. 3 f.], vom 29. April 1966 - BVerwG IV B 163.65 - [S. 5], vom 13. Februar 1968 - BVerwG IV B 156.66 - [S. 2 f.], vom 3. Mai 1968 - BVerwG IV B 124.67 - [S. 3], vom 20. Februar 1969 - BVerwG IV B 152.68 - [S. 3 f.], vom 22. Januar 1972 - BVerwG IV B 42.71 - [S. 3] und vom 24. März 1972 - BVerwG IV B 25.72 - [S. 3]). - BVerwG, 22.01.1971 - IV B 133.70
Revisionszulassung bei fehlender Rüge der Verletzung von Bundesrecht - Begriff …
Sie ist im verneinenden Sinne durch die ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bereits geklärt und daher nicht mehr klärungsbedürftig (vgl. dazu z.B. die Beschlüsse vom 2. August 1962 - BVerwG I B 112.62 -, vom 31. Mai 1963 - BVerwG I B 78.63 -, vom 16. September 1963 - BVerwG I CB 84.62 -, vom 27. Dezember 1965 - BVerwG IV B 206.65 -, Urteil vom 22. April 1966 - BVerwG IV C 34.65 - und Beschluß vom 20. Februar 1969 - BVerwG IV B 152.68 -). - BVerwG, 15.12.1969 - IV B 143.69
Baurechtliche Beurteilung eines Schuppens
Diese Feststellung stimmt mit der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats überein (vgl. etwa die Beschlüsse vom 20. Februar 1969 - BVerwG IV B 152.68 - und vom 18. März 1969 - BVerwG IV B 72.68 -) und deutet auch sonst nicht auf Fragen hin, die erst noch der Klärung in einem Revisionsverfahren bedürften. - BVerwG, 12.12.1969 - IV B 197.69
Rechtsmittel
Daß sich aus dem Gleichheitssatz, kein Anspruch herleiten läßt, die in vergleichbaren Fällen etwa erfolgte abweichende (und dann notwendig rechtswidrige) Handhabung auch im vorliegenden Falle anzuwenden, ist ebensowenig zweifelhaft wie die Feststellung, daß der Gleichheitssatz die Behörden nicht darauf beschränkt, die Beseitigung baulicher Mißstände nur dann verlangen zu dürfen, wenn gleichzeitig in allen vergleichbaren Fällen eingeschritten wird (vgl. einerseits den Beschluß vom 20. Februar 1969 - BVerwG IV B 152.68 - und andererseits den Beschluß vom 4. Januar 1968 - BVerwG IV B 17.67 -).
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