Rechtsprechung
| BVerwG, 10.01.1963 - IV B 159.62 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Bindungswirkung des Vertriebenenausweises erst nach Rechtsänderung - Begriff des Wohnsitzes in § 11 Lastenausgleichsgesetz (LAG) - Bestimmter Wohnsitz und Schwerpunkt der Lebensverhältnisse
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Stuttgart, 12.10.1962 - VRS V/80/61
- BVerwG, 10.01.1963 - IV B 159.62
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 28.09.1962 - IV C 261.61
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.01.1963 - IV B 159.62
Ein vor der Einführung der gesetzlichen Bindungswirkung ausgestellter Vertriebenenausweis bindet hinsichtlich der Vertriebeneneigenschaft die Behörden und Verwaltungsgerichte auch dann nicht, wenn seine Entziehung nach Einführung der Bindungswirkung durch behördliche oder gerichtliche Entscheidung wieder aufgehoben worden ist (Fortsetzung der Rechtsprechung von BVerwG IV C 261.61).Daß sogenannte alte Vertriebenenausweise eine bindende Wirkung auch dadurch nicht erhalten, daß nach dem genannten Stichtage ihre Entziehung überprüft und abgelehnt worden ist, hat der erkennende Senat durch Urteil vom 28. September 1962 entschieden (BVerwG IV C 261.61).
- BVerwG, 28.11.1957 - III C 150.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.01.1963 - IV B 159.62
Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß ein Vertriebenenausweis die Lastenausgleichsbehörden nur dann bindet, wenn er nach dem Inkrafttreten des Änderungsgesetzes vom 27. Juli 1957 (BGBl. I S. 1207) zum Bundesvertriebenengesetz ausgestellt worden ist, weil erst mit dieser Rechtsänderung die Bindungswirkung eingeführt worden ist (BVerwG III C 150.57 in NJW 1958 S. 304 und BVerwG IV C 38.58 in RLA 1958 S. 125). - BVerwG, 07.02.1958 - IV C 38.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.01.1963 - IV B 159.62
Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, daß ein Vertriebenenausweis die Lastenausgleichsbehörden nur dann bindet, wenn er nach dem Inkrafttreten des Änderungsgesetzes vom 27. Juli 1957 (BGBl. I S. 1207) zum Bundesvertriebenengesetz ausgestellt worden ist, weil erst mit dieser Rechtsänderung die Bindungswirkung eingeführt worden ist (BVerwG III C 150.57 in NJW 1958 S. 304 und BVerwG IV C 38.58 in RLA 1958 S. 125).
- BVerwG, 12.09.1963 - III C 157.61
Rechtsmittel
Ein solcher (früher) Vertriebenenausweis erlangt die gesetzliche Bindungswirkung auch nicht dadurch, daß seine Einziehung (§ 18 BVFG) nach Einführung der Bindungswirkung durch gerichtliche Entscheidung rechtskräftig wieder aufgehoben worden ist (Fortführung von BVerwGE 9, 273; Bestätigung von BVerwG IV C 261.61, Urteil vom 28. September 1962; BVerwG IV C 150.60 , Urteil vom 19. Dezember 1962 und BVerwG IV B 159.62, Beschluß vom 10. Januar 1963).Dies hat der IV., ebenfalls mit der Entscheidung von Lastenausgleichssachen befaßte Senat des Bundesverwaltungsgerichts bereits wiederholt ausgesprochen (…vgl. Urteil vom 28. September 1962 - BVerwG IV C 261.61 - [ZLA 1963 S. 39 - RLA 1963 S. 121 = Buchholz a.a.O. Nr. 27];… Urteil vom 19. Dezember 1962 - BVerwG IV C 150.60 - [ZLA 1963 S. 76 = RLA 1963 S. 187 = Buchholz a.a.O. Nr. 29] und Beschluß vom 10. Januar 1963 - BVerwG IV B 159.62 -).
- BVerwG, 30.08.1967 - V C 8.65
Gewährung von Unterhaltshilfe wegen Erwerbsunfähigkeit nach dem …
Mangels vollständiger Prüfung komme dieser Entscheidung die Bindungswirkung des § 15 Abs. 5 BVFG nicht zu (vgl. Urteile vom 28. November 1957 [BVerwGE 6, 42] und vom 24. Januar 1958 - BVerwG IV C 306.56 - [ZLA 1958, 203], Beschluß vom 26. Oktober 1961 - BVerwG IV B 104.61 - [ZLA 1963, 39], Urteile vom 28. September 1962 - BVerwG IV C 261.61 - [ZLA 1963, 39] und vom 19. Dezember 1962 - BVerwG IV C 150.60 - [ZLA 1963, 76], Beschluß vom 10. Januar 1963 - BVerwG IV B 159.62 - [ZLA 1964, 23] und Urteile vom 12. September 1963 - BVerwG III C 157.61 - [ZLA 1964, 23] und vom 7. Mai 1965 - BVerwG III C 52.63 - [ZLA 1965, 298]). - BVerwG, 07.05.1965 - III C 52.63
Entziehung eines Vertriebenenausweises
Der IV. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat in seinem Urteil vom 28. September 1962 - BVerwG IV C 261.61 -, dem der erkennende Senat sich in seinem Urteil vom 12. September 1963 - BVerwG III C 157.61 - angeschlossen hat, im einzelnen dargelegt, daß ein vor der Einführung der gesetzlichen Bindungswirkung ausgestellter Vertriebenenausweis die Vertriebeneneigenschaft mit Bindungswirkung für Behörden und Verwaltungsgerichte auch dann nicht feststellt, wenn die Entziehung des Ausweises nach Einführung der Bindungswirkung durch behördliche oder gerichtliche Entscheidung wieder aufgehoben worden ist (vgl. hierzu auch noch das Urteil vom 19. Dezember 1962 - BVerwG IV C 150.60 - [ZLA 1963, 76] und den Beschluß vom 10. Januar 1963 - BVerwG IV B 159.62 -). - BVerwG, 31.01.1967 - III B 56.65
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Wirtschaftliches Eigentum an …
Diese Auffassung steht im Widerspruch zu der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, nach der wirtschaftliches Eigentum auch an Erbhöfen denkbar ist (Urteil des IV. Senats vom 23. März 1962 - BVerwG IV C 171.61 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 229 LAG Nr. 30 = ZLA 1962, 231 = RLA 1963, 105 = IFLA 1963, 77]; vgl. auch den Beschluß des III. Senats vom 11. Dezember 1964 - BVerwG III B 101.64 - sowie die Urteile des Senats vom 21. April 1966 - BVerwG III C 66.64 - und 8. Dezember 1966 - BVerwG III C 124.65 -). - BVerwG, 21.03.1963 - III B 53.62 Die Auffassung des Verwaltungsgerichts steht im Widerspruch mit den nach seinem Urteil ergangenen Entscheidungen des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichtsvom 28. September 1962 - BVerwG IV C 261.61 - undvom 10. Januar 1963 - BVerwG IV B 159.62 -.
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