Rechtsprechung
| BVerwG, 15.03.1972 - IV B 211.71 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs auf Erteilung von Bodenverkehrsgenehmigungen bis zum Inkrafttreten des Heugliederungsgesetzes - Baurechtliche Anforderungen an das Vorliegen der Gefahr einer Zersiedelung durch ein Bauvorhaben
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 29.04.1964 - I C 30.62
Außenbereich
Auszug aus BVerwG, 15.03.1972 - IV B 211.71
Die angefochtenen Urteile weichen nicht "von der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur Rechtsnatur und zu den Rechtswirkungen des Flächennutzungsplanes (BVerwGE 18, 247 ff. [BVerwG 29.04.1964 - BVerwG I C 30.62])" ab.Das Urteil vom 29. April 1964 - BVerwG I C 30.62 - (BVerwGE 18, 247) befaßt sich nicht damit, ob ein mit den Darstellungen des Flächennutzungsplanes übereinstimmendes Vorhaben auch dann zugelassen werden muß, wenn es andere öffentliche Belange beeinträchtigt.
- BVerwG, 10.05.1968 - IV C 18.66
Bindungswirkung einer Bodenverkehrsgenehmigung
Auszug aus BVerwG, 15.03.1972 - IV B 211.71
Die damit vom Berufungsgericht vertretene Auffassung deckt sich mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 10. Mai 1968 - BVerwG IV C 18.66 - in Buchholz BVerwG 406.11, § 19 BBauG Nr. 17 S. 33 [35 f.] = BRS 20 Nr. 88 sowie Beschluß vom 17. März 1969 - BVerwG IV B 190.67 - [S. 2 f.] - in Betriebsberater 1971, Beilage 3, IV, 29). - BVerwG, 10.06.1970 - IV B 163.68
Voraussetzungen für die Annahme einer Planreife; Umfang des Anspruchs auf …
Auszug aus BVerwG, 15.03.1972 - IV B 211.71
Dasselbe trifft für die Auslegung des § 33 BBauG zu (vgl. dazu insbesondere den Beschluß vom 10. Juni 1970 - BVerwG IV B 163.68 - in Buchholz BVerwG 406.11, § 33 BBauG Nr. 4 S. 1 [3] = BRS 23 Nr. 33).
- BVerwG, 04.08.1961 - VIII B 9.61
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision in Sachen …
Auszug aus BVerwG, 15.03.1972 - IV B 211.71
Ob gerade unter den Voraussetzungen der vorliegenden Fälle eine Zersiedelung erwartet werden muß, hängt so entscheidend von den konkreten Gegebenheiten ab, daß zur Klärung dieser Frage Revisionsverfahren nicht beitragen könnten (vgl. dazu BVerwG, Beschlüsse vom 4. August 1961 - BVerwG VIII B 9.61 - [Buchholz 310, § 132 VwGO Nr. 16 S. 20 f.] und vom 7. August 1968 - BVerwG III B 38.68 - [JR 1969, 353]). - BVerwG, 07.08.1968 - III B 38.68
Schadensfeststellung an landwirtschaftlichem Vermögen - Eigenbesitz des …
Auszug aus BVerwG, 15.03.1972 - IV B 211.71
Ob gerade unter den Voraussetzungen der vorliegenden Fälle eine Zersiedelung erwartet werden muß, hängt so entscheidend von den konkreten Gegebenheiten ab, daß zur Klärung dieser Frage Revisionsverfahren nicht beitragen könnten (vgl. dazu BVerwG, Beschlüsse vom 4. August 1961 - BVerwG VIII B 9.61 - [Buchholz 310, § 132 VwGO Nr. 16 S. 20 f.] und vom 7. August 1968 - BVerwG III B 38.68 - [JR 1969, 353]). - BVerwG, 17.03.1969 - IV B 190.67
Auswirkungen einer Änderung eines Flächennutzungsplans auf eine nachträgliche …
Auszug aus BVerwG, 15.03.1972 - IV B 211.71
Die damit vom Berufungsgericht vertretene Auffassung deckt sich mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 10. Mai 1968 - BVerwG IV C 18.66 - in Buchholz BVerwG 406.11, § 19 BBauG Nr. 17 S. 33 [35 f.] = BRS 20 Nr. 88 sowie Beschluß vom 17. März 1969 - BVerwG IV B 190.67 - [S. 2 f.] - in Betriebsberater 1971, Beilage 3, IV, 29).
- BVerwG, 11.08.1978 - 4 B 127.78
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
"Welche Bedeutung ein Flächennutzungsplan im Zusammenhang mit der Anwendung des § 35 Abs. 2 BBauG haben kann, daß nämlich die im Flächennutzungsplan zum Ausdruck gebrachten planerischen Vorstellungen der Gemeinde zu den öffentlichen Belangen gehören können, welche die Baugenehmigungsbehörde bei ihrer Entscheidung über die Zulässigkeit eines nicht bevorrechtigten Vorhabens im Außenbereich zu berücksichtigen hat, daß aber andererseits die Übereinstimmung des Vorhabens mit einem Flächennutzungsplan noch nicht die Zulässigkeit des Vorhabens zur Folge hat, ist durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bereits grundsätzlich geklärt (vgl. Urteil vom 29. April 1964 - BVerwG I C 30.62 - BVerwGE 18, 247 ff., Urteil vom 15. März 1967 - BVerwG IV C 205.65 - BVerwGE 26, 287 ff. [BVerwG 15.03.1967 - IV C 205/65]; Beschluß vom 15. März 1972 - BVerwG IV B 211.71, 212.71, 213.71 - mit Hinweis auf das Urteil vom 10. Mai 1968 - BVerwG IV C 18.66 - Buchholz 406.11 § 19 BBauG Nr. 17, und auf den Beschluß vom 17. März 1969 - BVerwG IV B 190.67 - Betriebsberater 1971 Beilage 3, IV, 29)". - BVerwG, 24.09.1973 - IV CB 25.73
Bauplanungsrechtliche Ausgestaltung des Rechtsbegriffs des Vorhabens "innerhalb …
Die Bedeutung eines Flächennutzungsplans im Zusammenhang mit der Anwendung des § 35 Abs. 2 BBauG, daß nämlich die in diesem Plan zum Ausdruck gebrachten planerischen Vorstellungen der Gemeinde zu den öffentlichen Belangen gehören können, ist grundsätzlich bereits durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt (vgl. Beschluß vom 3. Mai 1973 - BVerwG IV B 56.73 - mit Hinweis auf Urteil vom 29. April 1964 - BVerwG I C 30.62 - [BVerwGE 18, 247 ff.], Urteil vom 15. März 1967 - BVerwG IV C 205.65 - [BVerwGE 26, 287 ff.] und Beschluß vom 15. März 1972 - BVerwG IV B 211.71, 212.71, 213.71 - mit weiteren Bezugnahmen). - BVerwG, 03.05.1973 - IV B 56.73
Bestimmung der Bedeutung eines Flächennutzungsplans im Zusammenhang mit der …
Welche Bedeutung ein Flächennutzungsplan im Zusammenhang mit der Anwendung des § 35 Abs. 2 des Bundesbaugesetzes vom 23. Juni 1960 (BGBl. I S. 341) - BBauG - haben kann, daß nämlich die im Flächennutzungsplan zum Ausdruck gebrachten planerischen Vorstellungen der Gemeinde zu den öffentlichen Belangen gehören können, welche die Baugenehmigungsbehörde bei ihrer Entscheidung über die Zulässigkeit eines nicht bevorrechtigten Vorhabens im Außenbereich zu berücksichtigen hat, daß aber andererseits die Übereinstimmung des Vorhabens mit einem Flächennutzungsplan noch nicht die Zulässigkeit des Vorhabens zur Folge hat, ist durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts bereits grundsätzlich geklärt (vgl. Urteil vom 29. April 1964 - BVerwG I C 30.62 - [BVerwGE 18, 247 ff.], Urteil vom 15. März 1967 - BVerwG IV C 205.65 - [BVerwGE 26, 287 ff. [BVerwG 15.03.1967 - IV C 205/65]]; Beschluß vom 15. März 1972 - BVerwG IV B 211.71, 212.71, 213.71 - mit Hinweis auf das Urteil vom 10. Mai 1968 - BVerwG IV C 18.66 - [Buchholz 406.11 § 19 BBauG Nr. 17] und auf den Beschluß vom 17. März 1969 - BVerwG IV B 190.67 - [Betriebsberater 1971, Beilage 3, IV, 29]). - BVerwG, 13.05.1977 - 4 B 20.77
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Übereinstimmung …
Im übrigen hat der beschließende Senat sich über die Bedeutung von Darstellungen in einem Flächennutzungsplan bereits mehrfach mit dem Ergebnis geäußert, daß die im Flächennutzungsplan zum Ausdruck gebrachten planerischen Vorstellungen zu den öffentlichen Belangen gehören können, welche die Baugenehmigungsbehörde bei ihrer Entscheidung über die Zulässigkeit eines nicht bevorrechtigten Vorhabens im Außenbereich zu berücksichtigen hat, daß aber andererseits die Übereinstimmung des Vorhabens mit einem Flächennutzungsplan noch nicht die Zulässigkeit des Vorhabens zur Folge hat (vgl. Urteile vom 29. April 1964 - BVerwG I C 30.62 - [BVerwGE 18, 247 ff.]; vom 15. März 1967 - BVerwG IV C 205.65 - [BVerwGE 26, 287 ff. [BVerwG 15.03.1967 - IV C 205/65]]; Beschlüsse vom 15. März 1972 - BVerwG IV B 211.71, 212.71, 213.71 - mit Hinweis auf das Urteil vom 10. Mai 1968 - BVerwG IV C 18.66 - [Buchholz 406.11 § 19 BBauG Nr. 17] und auf den Beschluß vom 17. März 1969 - BVerwG IV B 190.67 - [Betriebsberater 1971, Beilage 3, IV, 29]; vgl. auch Beschlüsse vom 3. Mai 1973 - BVerwG IV B 56.73 - und vom 20. September 1973 - BVerwG IV B 35.73).
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