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| BVerwG, 19.09.1960 - IV B 246.58, IV C 402.58 |
Zitiervorschläge
BVerwG, Entscheidung vom 19. September 1960 - IV B 246.58, IV C 402.58 (https://dejure.org/1960,4095)
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Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Unterhaltshilfe auf Lebenszeit wegen Existenzverlustes - Schadensberechnung bei Verlust der Existenzgrundlage durch Vertreibungsschäden, Ostschäden und Kriegssachschäden
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (5)
- BVerwG, 03.07.1956 - III C 130.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 19.09.1960 - IV B 246.58
Bei einer zusammengesetzten Lebensgrundlage und dem Wegfall mehrerer Einnahmequellen muß die Gesamtsumme der verlorenen monatlichen Einkünfte die 35-RM-Grenze übersteigen, die lastenausgleichsrechtlich allein erheblich ist (§ 239 Abs. 2 LAG) (vgl. a. Urteil vom 3. Juli 1956 - BVerwG III C 130.56 - ZLA 1956, 341; RLA 1956, 332). - BVerwG, 27.11.1959 - IV C 374.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 19.09.1960 - IV B 246.58
Es bedarf dies dann der Prüfung in Einzelfall (vgl. Urteile vom 25. Juni 1959 - BVerwG III C 266.58 - Wertpapiermitteilung 1959, 1225 und vom 13. November 1959 - BVerwG IV C 374.57 - Wertpapiermitteilung 1960, 151; ZLA 1960, 73; NJW 1960, 785). - BVerwG, 25.06.1959 - III C 266.58
Vernichtung der Existenzgrundlage durch Verlust der Girokontos - Anerkennung …
Auszug aus BVerwG, 19.09.1960 - IV B 246.58
Es bedarf dies dann der Prüfung in Einzelfall (vgl. Urteile vom 25. Juni 1959 - BVerwG III C 266.58 - Wertpapiermitteilung 1959, 1225 und vom 13. November 1959 - BVerwG IV C 374.57 - Wertpapiermitteilung 1960, 151; ZLA 1960, 73; NJW 1960, 785). - BVerwG, 27.01.1956 - IV C 120.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 19.09.1960 - IV B 246.58
Die Existenzgrundlage des Klägers ist als vernichtet anzunehmen, wenn seine Lebenshaltung auf die Summe seiner Einkünfte (Mieteinnahmen und Kapitalzinsen) derartig gegründet war, daß der Wegfall dieser Einnahmequellen sie nachhaltig beeinflussen mußte (vgl. Urteil vom 27. Januar 1956 - BVerwG IV C 120.55 - IFLA 1956, 147; RLA 1956, 237). - BVerwG, 08.07.1957 - III C 85.55
Auszug aus BVerwG, 19.09.1960 - IV B 246.58
Daß dies der Zusammenfassung von Einkünften aus Vermögen, das von Kriegssachschäden und von Sparerschäden betroffen worden ist, nicht entgegensteht, ist aus dem gesetzlichen Zusammenhang ohne weiteres zu entnehmen; insoweit wird auch auf das Urteil vom 8. Juli 1957 - BVerwG III C 85.55 - IFLA 1958, 39; NJW 1957, 1668 verwiesen.
- BVerwG, 23.03.1964 - III C 115.61
Rechtsmittel
Das gilt, wie beide mit Lastenausgleichssachen befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts in nunmehr ständiger Rechtsprechung ausgesprochen haben, auch dann, wenn Einkünfte aus Sparanlagen mit solchen aus anderen Einkunftsquellen zusammentreffen, sofern die Gesamtsumme der verlorenen Einkünfte die in § 239 Abs. 2 LAG genannte Mindestgrenze von 35 RM monatlich erreicht (vgl. Urteile vom 8. Juli 1957 - BVerwG III C 85.55 - [IFLA 1958 S. 39 = NJW 1957 S. 1688] , vom 28. November 1957 - BVerwG III C 145.56 - [BVerwGE 6, 36 = ZLA 1958 S. 75] und vom 25. Juni 1959 - BVerwG III C 266.58 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 272 LAG Nr. 32] , Beschluß vom 19. September 1960 - BVerwG IV B 246.58/IV C 402.58 - [Wertpapier-Mtlg.
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