Rechtsprechung
| BVerwG, 30.05.1960 - IV C 108.60 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Begriff der für die Berufsausübung erforderlichen Gegenstände - Qualifizierung von Jagdwaffen als Hausrat
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Düsseldorf, 22.05.1958 - 6 KL 1591/57
- BVerwG, 30.05.1960 - IV C 108.60
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 13.02.1958 - III C 1.57
Totalverlust einer Werkstatteinrichtung durch Fliegereinwirkung - Anspruch auf …
Auszug aus BVerwG, 30.05.1960 - IV C 108.60
(Bestätigung der Rechtsprechung in BVerwG IV C 92.58 und BVerwG III C 1.57.).Danach sind "für die Berufsausbildung erforderlich" im Sinne des § 13 Abs. 1 Ziffer 2 Buchst. a LAG nur solche Gegenstände, die für die zum Zeitpunkt der Schädigung ausgeübte Tätigkeitsart erforderlich waren (vgl. BVerwG IV C 92.58, Urteil vom 21. November 1958, und BVerwG III C 1.57, Urteil vom 13. Februar 1958).
- BVerwG, 05.05.1958 - IV C 175.56
Umfang des Hausrats im Sinne des Lastenausgleichsrechts (LAG) - Feststellung von …
Auszug aus BVerwG, 30.05.1960 - IV C 108.60
Die Feststellung eines Kriegssachschadens des Klägers kam auch nicht nach §§ 4 FG und 13 Abs. 1 Ziffer 2 Buchst. b LAG in Betracht, weil unter Zugrundelegung des vom Vorderrichter festgestellten Sachverhalts Jagdwaffen nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nicht unter den Begriff "Hausrat" im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen fallen (vgl. Urteile vom 5. Mai 1958 - BVerwG IV C 175.56 und BVerwG IV C 289.56 -). - BVerwG, 05.05.1958 - IV C 289.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 30.05.1960 - IV C 108.60
Die Feststellung eines Kriegssachschadens des Klägers kam auch nicht nach §§ 4 FG und 13 Abs. 1 Ziffer 2 Buchst. b LAG in Betracht, weil unter Zugrundelegung des vom Vorderrichter festgestellten Sachverhalts Jagdwaffen nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nicht unter den Begriff "Hausrat" im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen fallen (vgl. Urteile vom 5. Mai 1958 - BVerwG IV C 175.56 und BVerwG IV C 289.56 -).
- BVerwG, 25.03.1963 - III B 100.62
Feststellung eines Kriegssachschadens wegen Beschlagnahme eines PKWs durch die …
Bei unselbständigen Berufen ist dabei die Schadensfeststellung nur für solche Gegenstände möglich, die zu einer gedeihlichen und erfolgversprechenden Ausübung des jeweils in Rede stehenden Berufs erforderlich sind; bei selbständigen Berufen ist die Feststellung des Verlustes von Gegenständen, die zur Ausübung des Berufs erforderlich sind, hingegen nur dann zulässig, wenn es sich um rein künstlerische oder wissenschaftliche Berufe handelt (vgl.Urteile vom 5. November 1959 - BVerwG III C 80.58 - [BVerwGE 9, 296 = RLA 1960 S. 42];vom 21. Februar 1958 - BVerwG IV C 30.56 - [Buchholz, BVerwG, 427.3 § 13 LAG Nr. 36];…vom 24. Juni 1959 - BVerwG IV C 404.58 - [Buchholz a.a.O. Nr. 50];vom 30. Mai 1960 - BVerwG IV C 108.60 - [Buchholz a.a.O. Nr. 59];…Beschluß vom 9. März 1961 - BVerwG IV B 30.60 - [Buchholz a.a.O. Nr. 65];Urteil vom 3. Juli 1961 - BVerwG III C 272.58 -). - BVerwG, 04.06.1964 - III C 44.63
Vertreibungsschaden durch Verlust von Gegenständen der Berufsausübung - …
Betriebes als Teil eines Betriebsvermögens angesehen werden kann (vgl. Urteil vom 28. März 1963 - BVerwG III C 229.60 - [BVerwGE 16, 42 [BVerwG 28.03.1963 - III C 229/60]];… Urteil vom 10. Mai 1961 - BVerwG IV C 153.59 - [Buchholz a.a.O. zu § 13 LAG Nr. 67]) können auch für Ausbildungs- oder für spätere Berufszwecke angeschaffte Gegenstände nicht als bereits für die Berufsausübung erforderlich angesehen werden (vgl. Urteil vom 30. Mai 1960 - BVerwG IV C 108.60 - [Buchholz a.a.O. zu § 13 LAG Nr. 59]; ferner Urteil vom 28. November 1962 - BVerwG V C 143.62 -[DÖV 1963, 387 = Mtbl.BAA 1963, 548]). - BVerwG, 31.07.1972 - III ER 209.72
Schadensersatz für im Schadenszeitpunkt tatsächlich ausgeübte Tätigkeit
Hierauf wendet es die ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts an, nach weicher eine Schadensfeststellung gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a LAG nur für den Verlust solcher Gegenstände begehrt werden kann, deren Vorhandensein für die vom Geschädigten im Schadenszeitpunkt tatsächlich ausgeübte Tätigkeit erförderlich war, und eine Feststellung daher entfällt, wenn diese Gegenstände erst einer späteren Berufsausübung zu einem noch völlig unbestimmten Zeitpunkt dienen sollten (Urteil vom 30. Mai 1960 - BVerwG IV C 108.60 - [Buchholz 427.3 § 13 Nr. 59] …und Beschluß vom 30. April 1965 - BVerwG III B 14.65 - [Buchholz a.a.O. Nr. 116]).
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