Rechtsprechung
| BVerwG, 09.03.1962 - IV C 139.61 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- VG Hannover, 10.02.1961 - II A 196.60
- BVerwG, 09.03.1962 - IV C 139.61
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 14.07.1960 - III C 66.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 09.03.1962 - IV C 139.61
Der VIA beim Bundesverwaltungsgericht versucht, durch vertiefte Ausführungen die auch im Urteil BVerwG III C 66.58 entwickelte Ansicht zu erschüttern.Dieser vom III. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in seinem vorerwähnten Urteil vom 14. Juli 1960 - BVerwG III C 66.58 - (RLA 60, 380) entwickelten Ansicht, der hier auch das Verwaltungsgericht gefolgt ist, tritt der erkennende Senat nach eingehender Prüfung vollauf bei.
- BVerwG, 09.03.1962 - IV C 143.61
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 09.03.1962 - IV C 139.61
Die Erben eines vor dem 1. April 1952 im Vertreibungsgebiet verstorbenen Geschädigten können Ansprüche als unmittelbare Geschädigte stellen, wenn sie nach dessen Tode selbst vertrieben worden sind (mit BVerwG IV C 143.61 gleichlaufender Fall).Auf die im heutigen Urteil BVerwG IV C 143.61 dazu gegebene ausführliche Begründung wird Bezug genommen.
- BVerwG, 25.05.1961 - IV B 78.61
Feststellung der unmittelbaren Schädigung der vertriebenen Erben eines im …
Auszug aus BVerwG, 09.03.1962 - IV C 139.61
Nachdem der Senat auf Beschwerde eine Revision zugelassen hatte (Beschluß BVerwG IV B 78.61 vom 25. Mai 1961), hat der örtliche Vertreter der Interessen des Ausgleichsfonds - VIA - Revision eingelegt mit dem Antrag auf Urteilsaufhebung und Klagabweisung.
- BVerwG, 13.03.1962 - III C 37.60
Vertreibungsschaden des Erben eines im Vertreibungsgebiet Verstorbenen
Bestätigung von BVerwG III C 66.58, Urteil vom 14. Juli 1960, und BVerwG IV C 139.61 sowie BVerwG IV C 143.61, beide vom 9. März 1962.In seinen am 9. März 1962 verkündeten Urteilen - BVerwG IV C 139.61 und BVerwG IV C 143.61 - hat der IV. Senat das Urteil des erkennenden Senats BVerwG III C 66.58 in seinem Ausgangspunkt ausdrücklich gebilligt und keinen Anlaß gefunden, von dieser Rechtsprechung abzuweichen.
- BVerwG, 28.01.1965 - III C 92.63
Rechtsmittel
Dieser Rechtsauffassung hat sich der IV. Senat in ständiger Rechtsprechung angeschlossen (vgl. BVerwG IV C 139.61 und BVerwG IV C 143.61). - BVerwG, 08.02.1963 - III B 33.62 Die Rechtsauffassung des Verwaltungsgerichts entspricht der Rechtsprechung des Senats, die dieser erstmals in seinemUrteil vom 14. Juli 1960 - BVerwG III C 66.58 - (ZLA 1960 S. 329 = RLA 1960 S. 380) ausgesprochen und, nachdem sich ihr der gleichfalls mit Lastenausgleichs Sachen befaßte IV. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in denEntscheidungen vom 9. März 1962 - BVerwG IV C 139.61, BVerwG IV C 143.61 und BVerwG IV B 10.62 - angeschlossen, in seinen Urteilenvom 13. März 1962 - BVerwG III C 37.60 - undvom 24. Mai 1962 - BVerwG III C 55.61 und BVerwG III C 136.61 - bestätigt hat.
- BVerwG, 24.05.1962 - III C 55.61
Rechtsmittel
Das Verwaltungsgericht ist mit Recht davon ausgegangen, daß die Mutter der Kläger beim Tode ihres Ehemannes in dem angegebenen Umfange Erbin des Bauernhofes geworden ist und einen dementsprechenden Schaden als unmittelbar Geschädigte durch Vertreibung erlitten hat; denn § 12 Abs. 7 und Abs. 11 Nr. 1 LAG erweitern die Feststellungsfähigkeit von Vertreibungsschäden zugunsten der Erben eines im Vertreibungsgebiet Verstorbenen, schließen aber Vertriebene nicht von den Rechten aus, die ihnen als unmittelbar Geschädigten nach § 12 Abs. 1 LAG zustehen, wie das Bundesverwaltungsgericht erstmals am 14. Juli 1960 - BVerwG III C 66.58 - (ZLA 1960 S. 329 = RLA 1960 S. 380) und seitdem in feststehender Rechtsprechung ausgesprochen hat (vgl. die Entscheidungen vom 9. März 1962 - BVerwG IV C 139.61, BVerwG IV C 143.61 und BVerwG IV B 10.62 - und vom 13. März 1962 - BVerwG III C 37.60 -). - BVerwG, 24.05.1962 - III C 136.61
Rechtsmittel
Die Rechtsauffassung des Verwaltungsgerichts entspricht der Rechtsprechung des Senats, die dieser erstmals in seinem Urteil vom 14. Juli 1960 - BVerwG III C 66.58 - (ZLA 1960 S. 329 = RLA 1960 S. 380) ausgesprochen und, nachdem sich ihr der gleichfalls mit Lastenausgleichssachen befaßte IV. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in den Entscheidungen vom 9. März 1962 - BVerwG IV C 139.61, BVerwG IV C 143.61 und BVerwG IV B 10.62 - angeschlossen hat, in seinem Urteil vom 13. März 1962 - BVerwG III C 37.60 - bestätigt hat. - BVerwG, 14.02.1963 - III C 172.60
Voraussetzungen für die Einstellung eines Verfahrens
Diese Verfahrensgegner wären, wenn die Erledigung nicht eingetreten wäre, im Rechtsstreit unterlegen gewesen, da nach der gefestigten Rechtsprechung des III. und IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts den Klägern selbst, nicht nur ihrem Erblasser, die Eigenschaft geschädigter Vertriebener zukommt (vgl. Urteile vom 14. Juli 1960 - BVerwG III C 66.58 - [ZLA 1960 S. 329 = RLA 1960 S. 380], vom 13. März 1962 - BVerwG III C 37.60 - [ZLA 1962 S. 246], vom 24. Mai 1962 - BVerwG III C 55.61 - [ZLA 1962 S. 311] und BVerwG III C 136.61 [ZLA 1962 S. 311]; ferner Urteile vom 9. März 1962 - BVerwG IV C 139.61 - [ZLA 1962 S. 216] und BVerwG IV C 143.61). - BVerwG, 23.11.1962 - IV B 138.62
Rechtsmittel
Das angefochtene Urteil stimmt nicht nur mit der Rechtsauffassung des von ihm angeführten Urteils des III. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. Juli 1960 - BVerwG III C 66.58 - (ZLA 60, 329 = RLA 60, 380) überein, sondern auch mit dem bisher nicht veröffentlichten, ausführlich begründeten Urteil des beschließenden Senats vom 9. März 1962 - BVerwG IV C 143.61 -, das noch durch das Urteil vom selben Tage - BVerwG IV C 139.61 - (ZLA 62, 216) bestätigt wurde auch der III. Senat ist bei dieser Rechtsprechung verblieben.
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