Rechtsprechung
| BVerwG, 05.05.1960 - IV C 227.59 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LVG Hamburg, 09.06.1959 - Xa VGL. 136/59
- BVerwG, 05.05.1960 - IV C 227.59
Papierfundstellen
- MDR 1960, 702
Wird zitiert von ... (9)
- BVerwG, 14.07.1960 - III C 105.59
Rechtsmittel
Bestätigung des Urteils vom 5. Mai 1960 BVerwG IV C 227.59.Die Frage, zu deren grundsätzlicher Klärung die Revision zugelassen worden ist, nämlich welche Anforderungen an die Einlagebüchern entsprechenden Urkunden im Sinne von § 2 a Abs. 1 ASpG zu stellen sind, ist inzwischen durch das Urteil des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 - dahin entschieden worden, daß Schriftstücke, die zur Bestätigung eines Kontostandes ausgestellt werden, nicht als Sparbücher oder entsprechende Urkunden angesehen werden konnten.
- BVerwG, 27.02.1963 - V C 68.62
Entschädigung im Währungsausgleich für ein Depositenkonto - Entschädigung für …
Insbesondere muß die Urkunde dazu bestimmt und geeignet gewesen sein, nach der Ausstellung weitere Eintragungen aufzunehmen(Urteil vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 = Buchholz BVerwG 427.5 § 2 a ASpG Nr. 2;Urteil vom 7. Februar 1961 - BVerwG III C 127.57 - [Buchholz BVerwG 427.4 § 1 WAG Nr. 16]).Schriftstücke, die lediglich zur Bestätigung eines Kontostandes ausgestellt sind, können weder einzeln noch lose aneinandergereiht als Einlagebuch oder entsprechende Urkunde angesehen werden(Urteil vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 - [a.a.O.]).
- BVerwG, 10.11.1965 - V C 121.65
Rechtsmittel
Die Urkunde muß bestimmt und geeignet gewesen sein, weitere Eintragungen als die bei ihrer Ausstellung vorgenommenen aufzunehmen (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 = Buchholz BVerwG 427.5, § 2 a ASpG Nr. 2 -).Vielmehr gab es auch materiell nicht die Möglichkeit einer Kontenbewegung (dazu auch Urteil vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 - sowie Urteil vom 14. Juli 1960 - BVerwG III C 105.59 = Buchholz BVerwG 427.5, § 2 a ASpG Nr. 3 -).
- BVerwG, 14.05.1969 - V C 114.66
Anforderungen an die Substantiierung eines Anspruchs auf Entschädigung nach dem …
Deshalb hat der IV. Senat in seinem Urteil vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 - auch zutreffend entschieden (ZLA 1960, 365), daß Schriftstücke, die zur Bestätigung eines Kontostandes ausgestellt werden, nicht als Sparbücher oder entsprechende Urkunden angesehen werden können. - BVerwG, 12.05.1971 - V C 6.69
Entschädigungsfähigkeit von Geldeinlagen - Ausfertigung eines Sparbuchs oder …
Die Kontoauszüge oder Sparkarten, die der Kläger erhalten hat, erfüllen die Voraussetzungen einer "ausgefertigten Urkunde" im erörterten Sinne nicht (Urteil vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 - [RLA 1960, 239 = MDR 1960, 702]). - BVerwG, 17.02.1961 - IV B 34.59
Rechtliche Ausgestaltung der Begriffe des Sparguthabens und der ihm …
Die Antwort auf die Rechtsfragen, die die Entscheidung über den Entschädigungsantrag des Klägers aufwirft, ergibt sich somit unmittelbar aus dem Gesetz und den bereits vorliegenden höchstrichterlichen Entscheidungen (vgl. Urteil vom 2. Juli 1954 a.a.O., Urteile vom 6. Dezember 1957 - BVerwG IV C 38.55 -, - BVerwG IV C 27.57 -, vom 17. März 1960 - BVerwG III C 371.58 -, vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 - und vom 14. Juli 1960 - BVerwG III C 105.59 -). - BVerwG, 07.02.1961 - III C 127.57
Rechtsmittel
Die Urkunde muß insbesondere dazu bestimmt und geeignet gewesen sein, nach der Ausstellung weitere Eintragungen aufzunehmen (Urteil vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 -). - BVerwG, 24.03.1965 - V C 110.63
Änderung der sich aus § 22 Abs. 1 Kreditwesengesetz (KWG) i.d.F.v. 25.09.1939 …
Nach der Rechtsprechung der früher für das Altsparer- und Währungsausgleichsrecht zuständig gewesenen Senate des Bundesverwaltungsgerichts ist eine Geldeinlage bei einem Kreditinstitut grundsätzlich nur dann gemäß § 22 Abs. 1 KWG a.F. als Spareinlage gekennzeichnet, wenn für sie ein Sparbuch oder eine entsprechende Urkunde ausgegeben gewesen ist, wobei das Buch oder die Urkunde im wesentlichen rechtlich den Sparbüchern entsprochen haben muß (vgl. Beschluß vom 23. August 1958 - BVerwG IV B 145.58 - [RLA 1958 S. 335; IFLA 1959 S. 79; Buchholz BVerwG 427.5 § 2 ASpG Nr. 1]; Urteil vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 - [WM 1960 S. 728; MDR 1960 S. 702; RLA 1960 S. 239; IFLA 1960 S. 156; Mtbl.BAA 1961 S. 87; Buchholz BVerwG 427.5 § 2 a ASpG Nr. 2]; Urteil vom 14. Juli 1960 - BVerwG III C 105.59 - [WM 1960 S. 1103; ZLA 1960 S. 365; Buchholz BVerwG 427.5 § 2 a ASpG Nr. 3]). - BVerwG, 07.09.1960 - III B 218.60
Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Vorliegen eines Sparguthabens
Daß die Bezeichnung als "Festgeldkonto" oder "Sonderkonto Festes Geld" oder "Privatkonto Festes Geld" für eine Gleichstellung nicht ausreicht, haben die mit der Entscheidung von Lastenausgleichssachen befaßten Senate bereits entschieden (Urteil vom 5. Mai 1960 - BVerwG IV C 227.59 - [RLA 1960 S. 239], Urteil vom 14. Juli 1960 - BVerwG III C 105.59 -).
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