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Rechtsprechung
   BVerwG, 11.10.1957 - IV C 297.56   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,511
BVerwG, 11.10.1957 - IV C 297.56 (https://dejure.org/1957,511)
BVerwG, Entscheidung vom 11.10.1957 - IV C 297.56 (https://dejure.org/1957,511)
BVerwG, Entscheidung vom 11. Oktober 1957 - IV C 297.56 (https://dejure.org/1957,511)
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Volltextveröffentlichungen (2)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 1958, 187
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (1)

  • BVerwG, 20.06.1956 - V C 42.54

    Entschädigung für die Requisition von Grundstücken in der ehemaligen britischen …

    Auszug aus BVerwG, 11.10.1957 - IV C 297.56
    Der erkennende Senat hat eine Bedenken, die Finanztechnische Anweisung Nr. 94 als "andere Vorschrift" im Sinne von § 8 FG anzusehen, und zwar ohne Rücksicht auf ihren Rechtscharakter (vgl. hierzuUrteil vom 20. Juni 1956 - BVerwG V C 42.54 -).
  • BVerwG, 18.10.1962 - III C 94.61

    Rechtsmittel

    Bestätigung des Urteils des IV. Senats vom 11. Oktober 1957 - BVerwG IV C 297.56 - (MDR 1958 S. 187).

    Demgegenüber hat das Verwaltungsgericht sich auf das Urteil des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Oktober 1957 - BVerwG IV C 297.56 - (ZLA 1958 S. 60 = MDR 1958 S. 187) berufen, nach dem Kriegssachschaden auch dann im Zeitpunkt der Beschlagnahme einer Wohnung durch die Besatzungsmacht entstanden sei, wenn der Hausrat auf Grund der Beschlagnahme erst später aus der Wohnung entfernt sein sollte.

    Dem hat das Verwaltungsgericht mit seiner im Anschluß an die Entscheidung des IV. Senats vom 11. Oktober 1957 - a.a.O. - getroffenen Gleichsetzung des Schadenszeitpunktes mit dem Verlust der Verfügungsgewalt Rechnung getragen.

  • BVerwG, 23.02.1962 - IV C 141.59

    Rechtsmittel

    Er hält insbesondere die vom erkennenden Senatim Urteil vom 11. Oktober 1957 - BVerwG IV C 297.56 - vertretene Meinung für unzutreffend.

    Der erkennende Senat glaubt aber, den Vertagungsantrag des VIA deshalb ablehnen zu sollen, weil der Kläger ein berechtigt es Interesse an der Bestätigung des zu seinen Gunsten ergangenen Urteils vom 22. Januar 1959 hat und der erkennende Senat bis zur Entscheidung des Großen Senats an seiner in BVerwG IV C 297.56 angebahnten Rechtsprechung nach erneuter Überprüfung festhalten möchte.

    - Es ist also nicht so, wie der III. Senat in dem erwähnten Vorlagebeschluß an den Großen Senat meint, daß der erkennende Senat in Fortsetzung seiner Rechtsprechung in BVerwG IV C 297.56 lediglich aus Billigkeitserwägungen zu der von ihm vorgenommenen Auslegung der einschlägigen Gesetzesvorschrift gekommen sei.

  • BVerwG, 31.07.1963 - IV B 204.61

    Voraussetzungen der Feststellung eines Verlustes an Betriebsvermögen - …

    Die Inanspruchnahme der Gaststätte war - auch nach Ansicht des Beschwerdeführers - eine Kriegshandlung (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. April 1955 - BVerwG III C 3.54 - [BVerwGE 2, 71 = ZLA 55, 215] und vom 11. Oktober 1957 - BVerwG IV C 297.56 - [RLA 58, 27 = ZLA 58, 60 = MDR 58, 187]).

    In Übereinstimmung mit dem bereits erwähnten Urteil des beschließenden Senats vom 11. Oktober 1957 - BVerwG IV C 297.56 - ist schließlich der durch eine Kriegshandlung unmittelbar entstandene Verlust des Klägers - unabhängig von dem Zeitpunkt der tatsächlichen Zerstörung oder Plünderung - als im Zeitpunkt der Inanspruchnahme des Gaststattengebäudes, also im Mai 1945, entstanden anzusehen.

  • BVerwG, 30.09.1959 - III C 351.58

    Anspruch auf Feststellung und Entschädigung von Hausratverlusten durch den …

    Es soll der Große Senat angerufen werden wegen der Frage, ob Entschädigungszahlungen auf Grund des Besatzungsschädenrechts für Kriegssachschäden, die nach dem Währungsstichtag im Verhältnis 10 : 1 von Reichsmark auf Deutsche Mark umgestellt und ausgezahlt sind, gemäß § 8 Abs. 2 Nummer 4 des Feststellungsgesetzes nach dem entsprechenden Reichsmarkbetrag zu berücksichtigen sind (a.A. Urteil des IV. Senats vom 11. Oktober 1957 - BVerwG IV C 297.56 -).

    Der Erfolg der Revision hängt davon ab, ob dem Urteil des IV. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Oktober 1957 - BVerwG IV C 297.56 - (MDR 1958 S. 187) insoweit zu folgen ist, als es ausspricht, daß abgewertete Entschädigungszahlungen einer Feststellung des Schadens nach § 8 Abs. 2 Nr. 4 FG nur dann entgegenstehen, wenn der ausgezahlte Betrag die Hälfte des Verlustwertes zur Zeit der Auszahlung übersteigt.

  • BVerwG, 22.06.1966 - V C 80.65

    Geschädigte im Sinne des Lastenausgleichsgesetzes (LAG) - Pflicht zur …

    Im April 1945 - also noch während der Kampfhandlungen im Bereich von Potsdam - hat sie durch die sowjetischen Truppen ihren gesamten Hausrat in Potsdam verloren, also einen Kriegssachschaden erlitten (vgl.Urteil vom 11. Oktober 1957 - BVerwG IV C 297.56 - [MDR 1958, 187 = RLA 1958, 27 = ZLA 1958, 60 = Buchholz BVerwG 427.2, § 8 FG Nr. 25 a]).
  • BVerwG, 10.12.1964 - III C 109.64

    Ablehnung des Antrages auf Feststellung eines Schadens an Betriebsvermögen wegen …

    Zwar hat das Bundesverwaltungsgericht früher in anderem Zusammenhang entschieden, daß als Eintritt eines Kriegssachschadens der Schiffahrt eine Beschlagnahme anzusehen ist, wenn ihr "die Enteignung in ursächlichem Zusammenhang folgt" (Urteile des Bundesverwaltungsgerichtsvom 28. April 1955 - BVerwG III C 3.54 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 4 FG Nr. 2];…vom 19. Oktober 1956 - BVerwG IV C 41.56 - [Buchholz a.a.O., § 4 FG Nr. 8];vom 11. Oktober 1957 - BVerwG IV C 297.56 - [RLA 1958, 27] undvom 8. Juli 1959 - BVerwG IV C 570.57 - [Buchholz a.a.O., § 8 FG Nr. 58]).
  • BVerwG, 19.11.1964 - III B 63.64

    Unmittelbarer Zusammenhang mit einem bestimmten kriegerischen Ereignis als …

    Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts, daß der Kläger keinen gemäß § 4 FG feststellbaren Kriegssachschaden im Sinne des § 13 LAG an seinem Betriebsvermögen erlitten hat, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts(Urteile vom 28. April 1955 - BVerwG III C 3.54 - [BVerwGE 2, 71], vom 13. Juni 1955 - BVerwG III C 54.54 -, vom 12. April 1956 - BVerwG III C 147.55 - [ZLA 1956, 246] undvom 17. Juli 1961 - BVerwG III C 292.59 - [ZLA 1962, 53];Beschluß vom 20. Oktober 1955 - BVerwG IV B 56.55 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 4 FG Nr. 4];Urteile vom 11. Oktober 1957 - BVerwG IV C 297.56 - [Buchholz a.a.O. § 8 FG Nr. 25 a] undvom 24. Oktober 1958 - BVerwG IV C 355.57 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 13 LAG Nr. 40];Beschluß vom 13. Juli 1960 - BVerwG IV C 260.59 - [NJW 1960, 1781 = IFLA 1961, 13];Urteile vom 23. März 1962 - BVerwG IV C 300.60 - [IFLA 1962, 188 = RLA 1962, 347 = ZLA 1962, 270], vom 19. September 1962 - BVerwG IV C 255.61 [ZLA 1962, 346 = RLA 1963, 41] undvom 11. Dezember 1963 - BVerwG IV C 109.62 - [RLA 1964, 186 = ZLA 1964, 56]), nach der die Feststellung eines Kriegssachschadens einen unmittelbaren Zusammenhang mit einem bestimmten kriegerischen Ereignis voraussetzt.
  • BVerwG, 09.12.1968 - III B 129.68

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung

    Die Antwort auf diese Frage ergibt sich bereits aus dem Gesetz und der bisherigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteile vom 28. April 1955 - BVerwG III C 3.54 - [BVerwGE 2, 71], vom 13. Juni 1955 - BVerwG III C 54.54 -, vom 12. April 1956 - BVerwG III C 147.55 - [ZLA 1956, 246] und vom 17. Juli 1961 - BVerwG III C 292.59 - [ZLA 1962, 53]; Beschluß vom 20. Oktober 1955 - BVerwG IV B 56.55 - [Buchholz BVerwG 427.2, § 4 FG Nr. 4]; Urteile vom 11. Oktober 1957 - BVerwG IV C 297.56 - [Buchholz a.a.O., § 8 FG Nr. 25 a] und vom 24. Oktober 1958 - BVerwG IV C 355.57 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 13 LAG Nr. 40]; Beschluß vom 13. Juli 1960 - BVerwG IV C 260.59 - [NJW 1960, 1781 = IFLA 1961, 13]; Urteile vom 23. März 1962 - BVerwG IV C 300.60 - [IFLA 1962, 188 = RLA 1962, 347 = ZLA 1962, 270], vom 19. September 1962 - BVerwG IV C 255.61 - [ZLA 1962, 346 = RLA 1963, 41] und vom 11. Dezember 1963 - BVerwG IV C 109.62 - [RLA 1964, 186 = ZLA 1964, 56]; Beschluß vom 19. November 1964 - BVerwG III B 63.64 - [ZLA 1965, 102] und Urteil vom 27. Juni 1968 - BVerwG III C 68.66 -).
  • BVerwG, 08.07.1959 - IV C 370.57

    Rechtsmittel

    Der erkennende Senat hat entschieden, daß als Eintritt des Schadens bereits die Beschlagnahme eines Gegenstandes anzusehen ist, wenn ihr die Enteignung in ursächlichem Zusammenhang folgt (BVerwG III C 3.54 vom 28. April 1955 in BVerwGE 2, 71 und BVerwG IV C 297.56 vom 11. Oktober 1957 in RLA 1958, 27).
  • BVerwG, 23.03.1962 - IV C 300.60

    Wegnahme von Hausrat durch eine nach der politisch bedingten Verhaftung des …

    Die Wegnahme des Hausrates ist daher für diesen Sachverhalt wegen ihres Zusammenhanges mit dem kriegerischen Ereignis als Kriegshandlung in Sinne von § 13 Abs. 2 Nr. 2 LAG Bewertet worden (BVerwG IV C 297.56 in RLA 58, 27).
  • BVerwG, 22.05.1959 - III B 231.58

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 20.03.1961 - IV B 329.60

    Rechtsmittel

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