Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   BVerwG, 21.01.1972 - IV C 34.68   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1972,775
BVerwG, 21.01.1972 - IV C 34.68 (https://dejure.org/1972,775)
BVerwG, Entscheidung vom 21.01.1972 - IV C 34.68 (https://dejure.org/1972,775)
BVerwG, Entscheidung vom 21. Januar 1972 - IV C 34.68 (https://dejure.org/1972,775)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1972,775) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Verstoß der "unechten Rückwirkung" des Bayerischen Wassergesetzes (BayWG) gegen verfassungsrechtliche Grundsätze - Unanfechtbarkeit eines ohne Widerspruchbescheid ergangenen Verwaltungsaktes - Bestimmung weiterer Einwendungsberechtigter

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • DÖV 1972, 789
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (8)

  • BVerfG, 31.05.1960 - 2 BvL 4/59

    Kostenrechtsnovelle

    Auszug aus BVerwG, 21.01.1972 - IV C 34.68
    Die Rückwirkung wäre nur dann bedenklich, wenn Art. 18 BayWG 1962 nachträglich "in abgewickelte, der Vergangenheit angehörende Tatbestände" eingriffe (vgl. BVerfGE 11, 139, 145 f.) [BVerfG 31.05.1960 - 2 BvL 4/59].
  • BVerwG, 19.09.1969 - IV C 18.67

    Nachbarklage gegen ein Vorhaben im unbeplanten Innenbereich; Rechtsänderungen zu …

    Auszug aus BVerwG, 21.01.1972 - IV C 34.68
    Auch auf andere Weise hatte die Klägerin nicht kraft Bundesrechts im zeitlichen Geltungsbereich des Bayerischen Wassergesetzes von 1907 gleichsam einen Besitzstand erlangt, der es verböte, zu ihren Ungunsten das wahrend des Verfahrens in Kraft getretene neue Recht anzuwenden (vgl. Urteil vom 19. September 1969 - BVerwG IV C 18.67 - [NJW 1970, 263; DVBl. 1970, 62; DÖV 1970, 135]).
  • BVerwG, 13.12.1967 - IV C 124.65

    Entfallen der aufschiebenden Wirkung eines Widerspruchs bei dessen …

    Auszug aus BVerwG, 21.01.1972 - IV C 34.68
    Der mit dem Widerspruch angefochtene Verwaltungsakt wird zwar, wenn kein Widerspruchsbescheid ergeht, gemäß § 76 VwGO regelmäßig nach Jahresfrist unanfechtbar (vgl. Urteil vom 13. Dezember 1967 - BVerwG IV C 124.65 - in BVerwGE 28, 305 [307]).
  • BVerwG, 23.05.1962 - V C 73.61

    Anspruch auf Entschädigung nach dem Abgeltungsgesetz (AbgG) für die …

    Auszug aus BVerwG, 21.01.1972 - IV C 34.68
    Denn dann muß er damit rechnen, daß in seinem Widerspruchsverfahren, wenn die richtige Rechtsanwendung dies erfordert, eine Verschlechterung seiner Rechtsstellung ("reformatio in peius" zu seinen Lasten) eintreten kann (vgl. Urteil vom 23. Mai 1962 - BVerwG V C 73.61 - in BVerwGE 14, 175 [178 ff.]).
  • BVerwG, 16.07.1965 - IV C 54.65
    Auszug aus BVerwG, 21.01.1972 - IV C 34.68
    In einem solchen Fall spricht viel für die Anwendung des für Verpflichtungsklagen geltenden Grundsatzes, daß die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung maßgebend ist (vgl. Urteil vom 16. Juli 1965 - BVerwG IV C 54.65 - [Buchholz 445.4, § 34 WHG Nr. 1; DVBl. 1966, 496] und Urteil vom 17. Mai 1966 - BVerwG IV C 207.65 - in BVerwGE 24, 129 [132], wobei allerdings der Hinweis auf Martens, DVBl. 1965, 428 ff. irreführend sein mag).
  • BVerwG, 04.06.1962 - IV C 38.62

    Übergang der Wasserstraßen von den Ländern auf das Reich - Ausführung der …

    Auszug aus BVerwG, 21.01.1972 - IV C 34.68
    Der erkennende Senat hat allerdings in seinem Urteil vom 4. Juni 1962 - BVerwG IV C 38.62 - (BVerwGE 14, 209 [216]) diese Verträge als "Bundesrecht" bezeichnet.
  • BVerwG, 17.05.1966 - IV C 207.65

    Bedingte Bodenverkehrsgenehmigungen

    Auszug aus BVerwG, 21.01.1972 - IV C 34.68
    In einem solchen Fall spricht viel für die Anwendung des für Verpflichtungsklagen geltenden Grundsatzes, daß die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung maßgebend ist (vgl. Urteil vom 16. Juli 1965 - BVerwG IV C 54.65 - [Buchholz 445.4, § 34 WHG Nr. 1; DVBl. 1966, 496] und Urteil vom 17. Mai 1966 - BVerwG IV C 207.65 - in BVerwGE 24, 129 [132], wobei allerdings der Hinweis auf Martens, DVBl. 1965, 428 ff. irreführend sein mag).
  • BVerwG, 18.09.1970 - IV C 86.69

    Widerspruch gegen die Heranziehung zu einem Erschließungsbeitrag - Ergehen einer …

    Auszug aus BVerwG, 21.01.1972 - IV C 34.68
    Dies hindert aber die Widerspruchsbehörde nicht, nach Ablauf der Jahresfrist über den Widerspruch sachlich zu entscheiden und dadurch die verwaltungsgerichtliche Prüfung neu zu ermöglichen (…BVerwG a.a.O. und Urteil vom 18. September 1970 - BVerwG IV C 86.69 - [NJW 1971, 1195]).
  • BVerwG, 14.02.1975 - IV C 21.74

    Schutzauflagen zugunsten betroffener Grundstücke - Planfeststellungsbeschluss zum …

    Das folgt nicht etwa aus dem Prozeßrecht und dem aus ihm häufig hergeleiteten Grundsatz, daß im Rahmen einer Anfechtungsklage die Rechtmäßigkeit des Verwaltungsakts nach der Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung zu beurteilen sei (vgl. zur Fragwürdigkeit dieses Grundsatzes Urteil vom 30. Oktober 1969 - BVerwG VIII C 112.67 - in BVerwGE 34, 155 [157/158] sowie Urteil vom 21. Januar 1972 - BVerwG IV C 34.68 - in Buchholz 445.4 § 8 WHG Nr. 7 S 12/13).
  • BVerwG, 12.07.1985 - 4 C 40.83

    Wasserstraßen - Planfeststellung - Raumordnungsrecht - Voraussetzungen - …

    Ferner galten als Bundesrecht das Rhein-Main-Donau-Gesetz vom 11. Mai 1938 (RGBl. II S. 149) und die dazu erlassene Durchführungsverordnung vom 26. Juli 1938 (RGBl. II S. 281), soweit sie nicht infolge der Änderung der staatsrechtlichen Verhältnisse unanwendbar geworden waren (vgl. Urteil des Senats vom 21. Januar 1972 - BVerwG 4 C 34.68 - Buchholz 445.4 § 8 WHG Nr. 7).
  • BVerwG, 14.06.1973 - IV B 80.73

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Da die Klage nicht innerhalb dieser Fristen, sondern erst später erhoben worden ist, ist sie unzulässig und ist die Baugenehmigung gegenüber den Klägern unanfechtbar geworden (vgl. Urteil vom 13. Dezember 1967 - BVerwG IV C 124.65 - in BVerwGE 28, 305 [307]; Beschluß vom 25. Juni 1971 - BVerwG IV B 8.71 - [Leits. DÖV 1971 S. 715 Nr. 280]; Urteil vom 21. Januar 1972 - BVerwG IV C 34.68 - [DÖV 1972, 789]).

    (…Vgl. zum Erfordernis der sachlichen Widerspruchsentscheidung Urteil vom 13. Dezember 1967 a.a.O. S. 308; Urteil vom 18. September 1970 - BVerwG IV C 86.69 - [NJW 1971, 1195]; Urteil vom 18. September 1970 - BVerwG IV C 78.69 - [DÖV 1971, 393]; Urteil vom 21. Januar 1972 a.a.O.).

  • BVerwG, 31.01.1975 - IV C 32.73

    Zeitlicher Rahmen der Bescheidungspflicht der Widerspruchsbehörde

    Das führt dazu, daß der Heranziehungsbescheid mit Ablauf der Jahresfrist des § 76 VwGO nach Einlegung des Widerspruchs unanfechtbar wurde, weil nunmehr der für die Anfechtung weiter vorgesehene Rechtsbehelf, nämlich die Klage, nicht mehr zur Verfügung stand (vgl. Urteile des Senats vom 13. Dezember 1967 - BVerwG IV C 124.65 - BVerwGE 28, 305 [308]; vom 18. September 1970 - BVerwG IV C 86.69 - NJW 1971, 1195 und vom selben Tage - BVerwG IV C 78.69 - DÖV 1971, 393; vom 21. Januar 1972 - BVerwG IV C 34.68 - DÖV 1972, 789 und Beschluß vom 14. Juni 1973 - BVerwG IV B 80.73 -).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 07.09.2006 - 4 B 16.05

    Dienstunfall, häusliches Arbeitszimmer, Lehrerin

    Zwar betreffen die beiden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts, auf die sich die Klägerin beruft, in gewisser Weise auch "vorgelagerte" Tätigkeiten - die Nahrungsaufnahme in der Mittagspause (Urteil vom 24. Oktober 1963 - II C 10.62 - BVerwGE 17, 59) bzw. die Besorgung von Nahrungsmitteln in der Pause (Urteil vom 22. November 1971 - IV C 34.68 - BVerwGE 39, 83).
  • BVerwG, 23.08.1976 - 8 B 58.75

    Möglichkeit der Anfechtung einer wohnungsrechtlichen Auflage im Zusammenhang mit …

    Diese auch die Anwendung materiellen Rechts betreffende Rechtsauffassung, die nicht unmittelbar aus dem vom Berufungsgericht erwähnten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Januar 1972 - BVerwG IV C 34.68 - (Buchholz 445.4 § 8 WHG Nr. 7) abgeleitet werden kann, rechtfertigt die Anwendung von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO.
  • BVerwG, 05.08.1976 - 2 CB 14.76

    Begriff der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache im Revisionsverfahren - …

    Durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist bereits geklärt, daß die Widerspruchsbehörde einen infolge Einlegung des Widerspruchs durch den Begünstigten selbst unbeständig gebliebenen Verwaltungsakt in der Regel auch zum Nachteil des Begünstigten verändern darf (reformatio in peius), wenn die richtige Rechtsanwendung dies erfordert (vgl. BVerwGE 14, 175 ff. mit Hinweis auf Beschluß vom 10. September 1957 - BVerwG I CB 20.57 [DÖV 1957, 782]; Urteil vom 21. Januar 1972 - BVerwG IV C 34.68 [DÖV 1972, 789]).
  • VG Ansbach, 27.04.2010 - AN 15 K 10.00351

    Anspruch auf Wegstreckenentschädigung für sogenannte "Mittagsfahrten"

    Auch in der Rechtsprechung zum Dienstunfall sei obergerichtlich anerkannt, dass eine geringfügige Abweichung vom Dienstreiseweg zur Besorgung von Nahrungsmitteln dann dem Dienstunfallschutz unterfalle, wenn es sich hierbei um eine zulässige Pause des Beamten handele und die Nahrungsmittelaufnahme zur Stärkung für die spätere, weitere Dienstverrichtung diene (BVerwG, Urteil vom 22.11.1971, Az. IV C 34.68).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BVerwG
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht