Rechtsprechung
| BVerwG, 28.02.1975 - IV C 37.72 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Minden, 07.01.1971 - 1 K 724/69
- OVG Nordrhein-Westfalen, 28.02.1972 - IX A 287/71
- BVerwG, 28.02.1975 - IV C 37.72
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 17.11.1972 - IV C 21.69
Zurückweisung einer Revision - Anordnung über Schutzanlagen in einem …
Auszug aus BVerwG, 28.02.1975 - IV C 37.72
Geltung kommt ihnen vielmehr immer nur insoweit zu, als sie in der jeweiligen gesetzlichen Regelung konkret zum Ausdruck gebracht sind (vgl. z.B. Urteil vom 24. Oktober 1967 - BVerwG IV C 229.65 - in BVerwGE 28, 139 [144]; Urteil vom 17. November 1972 - BVerwG IV C 21.69 - in BVerwGE 41, 178 [187]; Urteil vom 12. Oktober 1973 - BVerwG IV C 56.70 - in Buchholz 407.2 Nr. 6 S. 13). - BVerwG, 12.10.1973 - IV C 56.70
Unterhaltungslast für die Straßenflächen und die Beleuchtungseinrichtungen - …
Auszug aus BVerwG, 28.02.1975 - IV C 37.72
Geltung kommt ihnen vielmehr immer nur insoweit zu, als sie in der jeweiligen gesetzlichen Regelung konkret zum Ausdruck gebracht sind (vgl. z.B. Urteil vom 24. Oktober 1967 - BVerwG IV C 229.65 - in BVerwGE 28, 139 [144]; Urteil vom 17. November 1972 - BVerwG IV C 21.69 - in BVerwGE 41, 178 [187]; Urteil vom 12. Oktober 1973 - BVerwG IV C 56.70 - in Buchholz 407.2 Nr. 6 S. 13). - BVerwG, 24.10.1967 - IV C 229.65
Auszug aus BVerwG, 28.02.1975 - IV C 37.72
Geltung kommt ihnen vielmehr immer nur insoweit zu, als sie in der jeweiligen gesetzlichen Regelung konkret zum Ausdruck gebracht sind (vgl. z.B. Urteil vom 24. Oktober 1967 - BVerwG IV C 229.65 - in BVerwGE 28, 139 [144]; Urteil vom 17. November 1972 - BVerwG IV C 21.69 - in BVerwGE 41, 178 [187]; Urteil vom 12. Oktober 1973 - BVerwG IV C 56.70 - in Buchholz 407.2 Nr. 6 S. 13).
- BVerwG, 14.05.1992 - 4 C 28.90
Eisenbahnkreuzung - Änderung - Erhaltungsmaßnahme - Kreuzungsrechtliche Baulast
Ob der einzelne Beteiligte diese Änderung hätte vornehmen müssen, richtet sich im Unterschied zum Straßen- und Wasserstraßenkreuzungsrecht (vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 28. Februar 1975 - BVerwG 4 C 37.72 - Buchholz 445.5 § 41 WaStrG Nr. 1; Urteil vom 18. September 1987 - BVerwG 4 C 24.84 - Buchholz 407.4 § 12 FStrG Nr. 3), über die Baulastvorschriften hinaus, die für seinen eigenen Verkehrsweg maßgeblich sind, nach § 3 EKrG , der dem kreuzungsrechtlichen Gemeinschaftsverhältnis im Anwendungsbereich des Eisenbahnkreuzungsrechts ein besonderes Gepräge verleiht, das dem Fernstraßengesetz und dem Wasserstraßengesetz schon deshalb fremd ist, weil sich in diesen Normierungen vergleichbare Vorschriften nicht finden. - BVerwG, 17.12.1993 - 7 C 43.93
Kostenbeteiligung nach dem Wasserstaßenrecht für Kosten einer Kreuzungsänderung - …
Das Gesetz stellt also nicht, wie es nach dem Wortlaut den Anschein hat, auf einen zeitlichen Faktor ab, sondern verwendet das Merkmal der Gleichzeitigkeit fiktiv zur Herbeiführung der damit erstrebten Kostenbeteiligung des Trägers der Straßenbaulast nach Maßgabe seines tatsächlich geäußerten oder doch unterstellten eigenen Interesses (BVerwG, Urteil vom 28. Februar 1975 - BVerwG 4 C 37.72 - Buchholz 445.5 § 41 WaStrG Nr. 1 S. 4).Dieses "Verlangenmüssen" setzt ebenso wie in § 12 EKrG und § 12 Abs. 3 FStrG voraus, daß die Änderung des Verkehrsweges nach Maßgabe der für den jeweiligen Kreuzungsbeteiligten geltenden Baulast objektiv geboten ist (BVerwG, Urteil vom 28. Februar 1975, a.a.O. S. 5; Urteil vom 18. September 1987 - BVerwG 4 C 24.84 - Buchholz 407.4 § 12 FStrG Nr. 3 S. 5;… Friesecke, Bundeswasserstraßengesetz, 2. Aufl., § 41, Rdnr. 10;… vgl. ferner Marschall/Schweinsberg, Eisenbahnkreuzungsgesetz, 4. Aufl., § 12, Rdnr. 3.3;… Marschall/Schroedter/Kastner, Bundesfernstraßengesetz, 4. Aufl., § 12, Rdnr. 7.1).
An dieser Auffassung, die dem ebenfalls zu § 41 Abs. 5 WaStrG ergangenen Urteil des 4. Senats vom 28. Februar 1975 (a.a.O.) - wenn auch unausgesprochen - zugrunde liegt, hält der Senat fest, obwohl nunmehr der 4. Senat in seinem Urteil vom 18. September 1987 zu § 12 Abs. 3 FStrG (…a.a.O.) der Auffassung ist, maßgeblich für den Änderungszwang sei nach Wortlaut und Zweck der Vorschrift der Zeitpunkt vor der Änderung des Brückenbauwerks; eine Pflicht zur Kostenbeteiligung bestehe deshalb nur, wenn der Baulastträger des kreuzenden Verkehrsweges im Zeitpunkt des Planfeststellungsantrages durch den anderen Kreuzungsbeteiligten seinerseits verpflichtet gewesen wäre, eine Planfeststellung für die umstrittene Änderung der Brücke zu beantragen.
- BVerwG, 25.03.2026 - 7 C 9.24
Sanierung der Neunkirchener "Plättchesdole": Oberverwaltungsgericht muss erneut …
Entscheidend ist mithin, ob die Änderung auch nach Maßgabe der für den anderen Verkehrsträger geltenden Baulast zur Sicherung und/oder Abwicklung des dortigen Verkehrs objektiv geboten ist (vgl. BVerwG, Urteile vom 28. Februar 1975 - 4 C 37.72 - juris Rn. 15, vom 11. März 1993 - 7 C 35.92 - Buchholz 407.2 EKrG Nr. 20 S. 22 f. und vom 17. Dezember 1993 - 7 C 43.93 - NVwZ-RR 1995, 131 ).Es liegt deshalb nicht in der Befugnis des Gerichts, je nach Sachlage im Einzelfall eine unter Billigkeitsgesichtspunkten möglicherweise "gerechtere" Kostenverteilung vorzunehmen (vgl. BVerwG, Urteile vom 28. Februar 1975 - 4 C 37.72 - juris Rn. 15, vom 10. Mai 1985 - 4 C 52.82 - NVwZ 1987, 129 …und vom 4. Mai 2006 - 9 C 3.05 - BVerwGE 126, 14 Rn. 26, 29).
- OVG Sachsen-Anhalt, 22.10.2009 - 2 L 244/08
Kosten für die Verlegung einer Telekommunikationsleitung
Dieses Prinzip hat keine rechtsverbindliche Wirkung aus sich selbst heraus; Geltung kommt ihm vielmehr immer nur insoweit zu, als es in einer gesetzlichen Regelung konkret zum Ausdruck gebracht wird (BVerwG, Urt. v. 28.02.1975 - IV C 37.72 -, BayVBl 1976, 375;… BGH, Urt. v. 21.06.2001 - III ZR 185/00 -, BGHZ 148, 129;… Urt. v. 17.03.1994 - III ZR 10/93 -, BGHZ 125, 293 [296 f.], jew. m. w. Nachw.). - OVG Saarland, 07.11.2024 - 1 A 45/22
Erhaltung/Änderung einer Eisenbahnkreuzung, Sanierung des Durchlasses für ein …
Im Kreuzungsrecht ist anerkannt, dass diese Prinzipien nicht aus sich selbst heraus rechtsverbindliche Wirkung haben, sondern immer nur insoweit, als sie der konkreten gesetzlichen Regelung zugrunde liegen.[BVerwG, Urteile vom 12.10.1973 - IV C 56/70 -, juris Rn. 24, und vom 28.2.1975 - IV C 37/72 -, juris Rn. 12][BVerwG, Urteile vom 12.10.1973 - IV C 56/70 -, juris Rn. 24, und vom 28.2.1975 - IV C 37/72 -, juris Rn. 12] Es gibt keinen allgemeinen Grundsatz im Eisenbahnkreuzungsgesetz, der besagt, dass Mehrerhaltungskosten zu erstatten oder abzulösen sind.[Marschall/Maas, a.a.O., § 15 Rn. 3][Marschall/Maas, a.a.O., § 15 Rn. 3] Das Eisenbahnkreuzungsgesetz zielt nicht darauf ab, etwa auf der Grundlage des Veranlassungsprinzips oder des Interessenprinzips möglichst gerechte - damit aber auch differenziertere - Regelungen zu treffen.[BVerwG, Urteil vom 11.12.1981 - 4 C 97/79 -, juris Rn. 21][BVerwG, Urteil vom 11.12.1981 - 4 C 97/79 -, juris Rn. 21] Der Kostenausgleich zwischen den öffentlichen Haushalten (einschließlich des von der Bundesrepublik Deutschland verwalteten Sondervermögens der Deutschen Bundesbahn) muss nicht in allen Einzelheiten "gerecht" sein, sondern darf - insbesondere zur Vermeidung eines größeren Verwaltungsaufwands - auch in gröberer Weise geregelt sein.[BVerwG, Urteile vom 11.12.1981, a.a.O., Rn. 21 und 23, vom 16.11.1984 - 4 C 36/81 -, juris Rn. 14, und vom 10.5.1985 - 4 C 52.82 -, juris Rn. 11, wonach es nicht Sache des Gerichts ist, eine möglicherweise gerechtere Kostenverteilung zu bewirken][BVerwG, Urteile vom 11.12.1981, a.a.O., Rn. 21 und 23, vom 16.11.1984 - 4 C 36/81 -, juris Rn. 14, und vom 10.5.1985 - 4 C 52.82 -, juris Rn. 11, wonach es nicht Sache des Gerichts ist, eine möglicherweise gerechtere Kostenverteilung zu bewirken] Es ist, so das Bundesverwaltungsgericht, nicht Aufgabe der Gerichte, eine am Interessenprinzip ausgerichtete - je nach Sachlage in einigen Fällen möglicherweise gerechtere - Verteilung der Kosten zu bewirken.[BVerwG, Urteil vom 10.5.1985 - 4 C 52/82 -, juris Rn. 11][BVerwG, Urteil vom 10.5.1985 - 4 C 52/82 -, juris Rn. 11]. - VGH Baden-Württemberg, 27.01.1998 - 5 S 2224/95
Sonderbaulast für eine Brücke
Rn. 8 Daß sich aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28.02.1975 (IV C 37.72, VkBl 1975, 549 = RdL 1975, 278) nichts ergibt, was dem Anspruch des Klägers entgegenstehen könnte, hat das Verwaltungsgericht bereits zutreffend dargelegt. - OVG Saarland, 29.11.2024 - 1 A 45/22
Änderung; Anlage; Aufwendungen; Bahnlinie; drittschützend; Durchlass; Eigentümer; …
BVerwG, Urteile vom 12.10.1973 - IV C 56/70 -, juris Rn. 24, und vom 28.2.1975 - IV C 37/72 -, juris Rn. 12 < schließen Es gibt keinen allgemeinen Grundsatz im Eisenbahnkreuzungsgesetz , der besagt, dass Mehrerhaltungskosten zu erstatten oder abzulösen sind. - BVerwG, 04.06.1982 - 4 C 28.79
Anforderungen an den Ausbau einer Bundesfernstraße in einer Ortsdurchfahrt - …
Diese Prinzipien haben rechtsverbindliche Wirkung nicht aus sich selbst heraus, sondern immer nur insoweit, als sie in der jeweiligen gesetzlichen Regelung konkret zum Ausdruck gebracht sind(Urteil vom 12. Oktober 1973 - BVerwG 4 C 56.70 -, Buchholz 407.2 EKrG Nr. 6 S. 7 [13];Urteil vom 28. Februar 1975 - BVerwG 4 C 37.72 -, Buchholz 445.5 § 41 WaStrG Nr. 1 S. 1 [3]). - OVG Niedersachsen, 22.01.2014 - 7 LC 76/12
Einbeziehung von Brücken als gemeinschaftliche Anlagen in das in einem …
Die frühere Rechtspraxis ging dahin, dass im Falle einer Unterbrechung von Straßen oder Wegen beim Bau von Schifffahrtskanälen dem Kanalunternehmer zum Ausgleich der von ihm verursachten Störung im Wegenetz in der Regel die Errichtung und Unterhaltung der erforderlichen Straßenbrücken in einem behördlichen Planfeststellungs-, Genehmigungs- oder Verleihungsverfahren nach Maßgabe einschlägiger Gesetze (Wasser-, Enteignungsgesetze - hier vermutlich: Preußisches Wassergesetz - vgl. Bl. 382 GA) auferlegt oder von ihm vertraglich übernommen wurde (…Stahlhut, a. a. O., S. 679 f., Kap. 22 Rn. 2.1; vgl. BVerwG, Urt. v. 28.2. 1975 - BVerwG IV C 37.72 -, Buchholz 445.5 § 41 WaStrG Nr. 1, hier zitiert nach juris, Langtext Rnrn. 6, 7, 17 und 18). - OVG Mecklenburg-Vorpommern, 06.07.2011 - 3 L 108/09
Anspruch auf Herstellung eines Wasserzählerschachts
Dieses Prinzip hat keine rechtsverbindliche Wirkung aus sich selbst heraus; Geltung kommt ihm vielmehr immer nur insoweit zu, als es in einer gesetzlichen Regelung konkret zum Ausdruck gebracht wird (BVerwG, U. v. 28.02.1975 - IV C 37.72 -, BayVBl 1976, 375; BGH, U. v. 21.06.2001 - III ZR 185/00 -, BGHZ 148, 129, jew. m. w. Nachw.). - VGH Bayern, 20.12.2007 - 8 A 06.40028
- VG Münster, 27.04.2012 - 7 K 1552/09
Öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch, Dortmund-Ems-Kanal, …
- VG Freiburg, 30.07.1993 - 10 K 1151/92
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