Rechtsprechung
| BVerwG, 10.07.1957 - IV C 47.57 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Regensburg, 03.02.1956 - 40 IV a 55
- BVerwG, 04.06.1957 - IV C 47.57
- BVerwG, 10.07.1957 - IV C 47.57
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 10.07.1957 - IV C 212.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.07.1957 - IV C 47.57
Mit dem ersten Bedenken, der Geschädigte dürfe nicht zwischen mehreren ihm gleich nahestehenden Kindern dasjenige auswählen, durch welches ihm die Vergünstigungen des Lastenausgleichs zuflössen, hat sich der Senat in der gleichzeitig entschiedenen Sache BVerwG IV C 212.56 eingehend auseinandergesetzt, so daß auf jenes Urteil Bezug genommen werden darf. - BVerwG, 01.10.1954 - IV C 32.54
Auszug aus BVerwG, 10.07.1957 - IV C 47.57
Zudem kann der jahrelange Aufenthalt des Klägers in Österreich wohl kaum noch als bloßer Zwischenaufenthalt (Bundesverwaltungsgericht , Urteile vom 17. Dezember 1953 - BVerwG III A 272.53 - ZLA 1954, 77; vom 1. Oktober 1954 - BVerwG IV C 32.54 - ZLA 1955, 43; vom 24. Februar 1955 - BVerwG III C 50.54 - ZLA 1955, 89) gewartet werden. - BVerwG, 24.02.1955 - III C 50.54
Auszug aus BVerwG, 10.07.1957 - IV C 47.57
Zudem kann der jahrelange Aufenthalt des Klägers in Österreich wohl kaum noch als bloßer Zwischenaufenthalt (Bundesverwaltungsgericht , Urteile vom 17. Dezember 1953 - BVerwG III A 272.53 - ZLA 1954, 77; vom 1. Oktober 1954 - BVerwG IV C 32.54 - ZLA 1955, 43; vom 24. Februar 1955 - BVerwG III C 50.54 - ZLA 1955, 89) gewartet werden.
- BVerwG, 16.02.1956 - III C 127.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.07.1957 - IV C 47.57
Nun verlangt der Begriff "Zuziehen" aber keineswegs Aufnahme in den Haushalt; ihm kann vielmehr auch bei der Unterbringung in der Nähe des Familienmitgliedes genügt sein (zu vgl. Urteile BVerwG III C 127.55 vom 16. Februar 1956 und BVerwG III C 154.55/107.56 vom 7. Mai 1957), wobei noch eine Rolle spielen mag, ob die Betreuung mehr wirtschaftlicher - z.B. geldliche Unterstützung, Verschaffung freier Wohnung oder Stellen einer Pflegeperson - oder mehr persönlicher Art - z.B. körperliche Pflege - ist. - BVerwG, 07.05.1957 - III C 154.55
Familienzusammenführung zwischen Eltern und Kindern nach § 230 Abs. 2 Nr. 3 …
Auszug aus BVerwG, 10.07.1957 - IV C 47.57
Nun verlangt der Begriff "Zuziehen" aber keineswegs Aufnahme in den Haushalt; ihm kann vielmehr auch bei der Unterbringung in der Nähe des Familienmitgliedes genügt sein (zu vgl. Urteile BVerwG III C 127.55 vom 16. Februar 1956 und BVerwG III C 154.55/107.56 vom 7. Mai 1957), wobei noch eine Rolle spielen mag, ob die Betreuung mehr wirtschaftlicher - z.B. geldliche Unterstützung, Verschaffung freier Wohnung oder Stellen einer Pflegeperson - oder mehr persönlicher Art - z.B. körperliche Pflege - ist. - BVerwG, 08.05.1957 - III C 22.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.07.1957 - IV C 47.57
Ein solcher Stichtag bedeutet, wie kürzlich der ebenfalls mit Lastenausgleichsstreitigkeiten befaßte III. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in seinem Urteil vom 8. Mai 1957 (BVerwG III C 22.56) ausgesprochen hat, das Ende einer Ausschlußfrist.
- BVerwG, 20.08.2007 - 3 B 18.07
Lastenausgleichsrecht; Vertriebener; Vertreibungsschaden; Aufenthaltsstichtag; …
Dies steht auch im Einklang mit der Rechtsnatur der übrigen Fristbestimmungen in § 230 Abs. 1 und 2 LAG, die von der Rechtsprechung ebenfalls als einer Nachsichtgewährung nicht zugängliche Ausschlussfristen angesehen werden (Urteil vom 10. Juli 1957 - BVerwG 4 C 47.57 - Buchholz 427.3 § 230 LAG Nr. 8;… Beschluss vom 7. April 1960 - BVerwG 3 B 152.59 /3 C 221.59 - Buchholz a.a.O. Nr. 31). - BVerwG, 30.05.1974 - III C 52.73
Feststellung von Vertreibungsschäden durch Umsiedlung - Ausstellung eines …
Andernfalls wird das Verwaltungsgericht unter Berücksichtigung der einschlägigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu prüfen haben, ob und inwieweit sein Aufenthalt in DP-Lagern als "ständiger Aufenthalt" im Sinne des § 230 LAG anrechenbar ist oder ob es sich nur um einen sogenannten Zwischenaufenthalt gehandelt hat (vgl. Urteil vom 1. Oktober 1954 - BVerwG IV C 32.54 - [Buchholz 427.3 § 230 Nr. 3];… Urteil vom 22. Februar 1957 - BVerwG IV C 122.56 - [Buchholz a.a.O. Nr. 7]; Urteil vom 13. Februar 1957 - BVerwG V C 307.56 - Urteil vom 10. Juli 1957 - BVerwG IV C 47.57 - [Buchholz 427.3 § 230 Nr. 8];… Beschluß vom 3. November 1966 - BVerwG III B 68.66 - [Buchholz a.a.O. Nr. 87];… Urteil vom 11. Juni 1968 - BVerwG III C 6.67 - [Buchholz a.a.O. Nr. 91]; Urteil vom 28. November 1969 - BVerwG III C 133.68 - [BVerwGE 34, 234 = ZLA 1970, 86]; Beschluß vom 5. Mai 1971 - BVerwG III CB 2.71 - [ZLA 1971, 116]). - BVerwG, 07.04.1960 - III B 152.59
Versäumung der Sechsmonatsfrist des § 230 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 …
Da es sich hier um eine Ausschlußfrist handelt, kann ihrer Versäumung insbesondere nicht mit Erwägungen begegnet werden, wie sie für die Gewährung von Nachsicht oder von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand maßgebend sein können (Urteile vom 8. Mai 1957 - BVerwG III C 22.56 - [IFLA 1958 S. 13] und vom 10. Juli 1957 - BVerwG IV C 47.57 - [Buchholz BVerwG 427.3 § 230 LAG Nr. 8 = ZLA 1957 S. 329]).
- BVerwG, 14.03.1963 - II C 73.62
Rechtsmittel
In der Rechtsprechung der auf dem Gebiet des Lastenausgleichsrechts zuständigen Senate des Bundesverwaltungsgerichts zu § 230 LAG ist bereits ausgeführt worden, daß zwar eine räumliche, eine laufende Betreuung ermöglichende Nähe zwischen der Wohnung des Aufnehmenden und der des Aufgenommenen bestehen muß, daß aber eine kilometermäßige Höchstgrenze nicht festgesetzt werden kann und daß auch der Zuzug in dieselbe politische Gemeinde nicht erforderlich ist (vgl. Urteile vom 7. Mai 1957 - BVerwG III C 154.55 - [NJW 1957 S. 1330] , vom 10. Juli 1957 - BVerwG IV C 212.56 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 230 LAG Nr. 9] und - BVerwG IV C 47.57 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 230 LAG Nr. 8] und vom 7. Januar 1960 - BVerwG III C 120.58 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 230 LAG Nr. 26]). - BVerwG, 04.12.1968 - V C 177.66
Rechtsmittel
Dabei verlangt der Begriff des Zuziehens nicht unbedingt die Aufnahme in den Haushalt, sondern läßt eine Unterbringung in der Nähe genügen (vgl. Urteile vom 10. Juli 1957 - BVerwG IV C 47.57 und BVerwG IV C 212.56 - [Buchholz BVerwG 427.3, § 230 LAG Nrn. 8 und 9]). - BVerwG, 21.04.1963 - IV CB 215.62
Rechtsmittel
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG III C 22.56; BVerwG IV C 47.57) bedeutet ein solcher Stichtag das Ende einer Ausschlußfrist und ist damit Erwägungen, wie sie für die Gewährung von Nachsicht oder Wiedereinsetzung in den vorigen Stand erheblich sein könnten, nicht zugänglich. - BVerwG, 20.03.1958 - III C 407.56 Der Senat hat in diesem Urteil bereits eindeutig darauf abgestellt, daß es weder auf einen vorübergehenden Aufenthalt im Bundesgebiet im Jahre 1945 ankommt, noch auf die Umstände, die einen Antragsteller zum Verlassen des nachmaligen Bundesgebiets oder zu der - verspäteten - Aufenthaltnahme geführt haben und ob sie irgendwie entschuldbar erscheinen oder nicht (vgl. auch Urteil des IV. Senatsvom 10. Juli 1957 - BVerwG IV C 47.57 - in ZLA 1957 S. 329).
- BVerwG, 22.08.1962 - III C 312.59
Rechtsmittel
Entschuldbare Gründe für die Versäumung des Stichtages gebe es nicht, wie aus den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Juli 1957 - BVerwG IV C 47.57 - (Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 427.3 Nr. 8 zu § 230 LAG) und vom 20. März 1958 - BVerwG III C 407.56 - nicht 40.56 - (IFLA 1959 S. 13) hervorgehe. - BVerwG, 03.10.1958 - IV B 81.57
Rechtsmittel
Wie der erkennende Senat bereits mehrfach entschieden hat, handelt es sich bei den in § 230 LAG bestimmten Stichtagserfordernissen um Ausschlußfristen, von deren Einhaltung auch dann keine Ausnahme gemacht werden kann, wenn die Aufenthaltsnahme im Bundesgebiet aus zwingenden, in der Person des Antragstellers liegenden Gründen - z.B. wegen Krankheit - verspätet erfolgt (vgl.Urteil vom 10. Juli 1957 - BVerwG IV C 47.57 -). - BVerwG, 03.10.1958 - IV B 100.57
Rechtsmittel
Wie der erkennende Senat bereits mehrfach ausgesprochen hat, handelt es sich bei den in § 230 LAG bestimmten Stichtagserfordernissen um Ausschlußfristen, von deren Einhaltung auch dann keine Ausnahme gemacht werden kann, wenn die Aufenthaltnahme im Bundesgebiet aus zwingenden Gründen in der Person des Antragstellers verspätet erfolgte (vgl.Urteil vom 10. Juli 1957 - BVerwG IV C 47.57 -). - BVerwG, 19.12.1957 - IV B 152.56
Rechtsmittel
- BVerwG, 28.03.1963 - II C 47.60
Begriff des Wohnsitzes - Aufgabe eines Wohnsitzes - Versäumung des …
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| BVerwG, 04.06.1957 - IV C 47.57 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- VG Regensburg, 03.02.1956 - 40 IV a 55
- BVerwG, 04.06.1957 - IV C 47.57
- BVerwG, 10.07.1957 - IV C 47.57
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".