Rechtsprechung
| BFH, 14.12.1989 - IV R 116/88 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Kürzung des Gewerbeertrags um den Gewerbeverlust (Fehlbetrag) - Erfordernis der Unternehmensidentität zwischen ertragserzielendem und verlustanrechnendem Unternehmen
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (21)
- BFH, 12.01.1978 - IV R 26/73
Berücksichtigung des Gewerbeverlustes bei Einbringung eines Einzelunternehmens in …
Auszug aus BFH, 14.12.1989 - IV R 116/88
Die Rechtsprechung hat auch diese Gesetzesänderung für das Erfordernis der Unternehmeridentität herangezogen (BFH-Entscheidungen vom 12. Januar 1978 IV R 26/73, BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348; vom 24. Juni 1981 I S 3/81, BFHE 133, 564, BStBl II 1981, 748; vom 19. Dezember 1984 I R 165/80, BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403).Sie hat im Falle der Einbringung eines Unternehmens durch einen Gesellschafter einen Unternehmerwechsel i. S. von § 2 Abs. 5 Satz 1 GewStG verneint und angenommen, daß der bisherige Einzelunternehmer teilweise Inhaber des Unternehmens geblieben sei; deshalb sei ein Gewerbeverlust des Einzelunternehmers von seinem Anteil als Gesellschafter am Gewerbeertrag der Gesellschaft abzusetzen und dieser Gewerbeertrag entsprechend zu verringern (BFH-Urteile vom 25. November 1958 I 159/58 U, BFHE 68, 294, BStBl III 1959, 115; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348).
Dementsprechend wurde auch für den nach dem Ausscheiden aller anderen Gesellschafter verbleibenden Gesellschafter angenommen, daß er teilweise Inhaber des Unternehmens geblieben sei; sein Anteil am Gewerbeverlust der Personengesellschaft war vom späteren Gewerbeertrag des von ihm allein fortgeführten Unternehmens abzusetzen (vgl. BFH in BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348; vom 2. März 1983 I 85/79, BFHE 138, 94, BStBl II 1983, 427; BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403;… vom 15. Juli 1986 VIII R 269/81, BFH/NV 1986, 696).
Diese Rechtsprechung hatte zur weiteren Konsequenz, daß auch ein während der Gesellschaftszugehörigkeit entstehender Gewerbeverlust den Gesellschaftern unter Zugrundelegung der Gewinnverteilungsabrede zugerechnet wurde und daß die Möglichkeit des Verlustabzugs für die Gesellschaft verlorenging, wenn der Gesellschafter durch Tod oder durch Rechtsgeschäft aus der Gesellschaft ausschied; denn der Wechsel der Gesellschafter berühre die Unternehmergleichheit (BFH-Urteile vom 4. Februar 1966 VI 272/63, BFHE 86, 123, BStBl III 1966, 374; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348; vom 12. Januar 1978 IV R 38/77, nicht veröffentlicht - NV -).
Diese Gesetzesauslegung entspricht bisheriger Auffassung (z. B. BFH in BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348; Urteil vom 21. Februar 1980 I R 95/76, BFHE 130, 403, BStBl II 1980, 465; BFHE 133, 564, BStBl II 1981, 748).
Die Rechtsprechung hat in diesem Zusammenhang auf die Beteiligung des Gesellschafters am Gesellschaftsgewinn abgestellt (BFH in BFHE 68, 249, BStBl III 1959, 115; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348).
Dieser gesetzlich ebenfalls nicht geregelte Fall ist nach der Zielsetzung des § 10a GewStG dahin zu lösen, daß der verbleibende Gesellschafter einen Gewerbeverlust der Gesellschaft insoweit geltend machen kann, als dieser unter Zugrundelegung der Gewinnverteilung auf ihn entfiel (vgl. bisher BFH in BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348, BFHE 138, 94, BStBl II 1983, 427; BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403;… BFH/NV 1986, 696).
Dabei wird der Gewerbeertrag unter Berücksichtigung von Hinzurechnungen und Kürzungen nach dem Gewinnverteilungsschlüssel auf die Gesellschafter aufgeteilt (BFH in BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348).
- BFH, 19.12.1984 - I R 165/80
Geltendmachung von Gewerbeverlusten - Unternehmensgleichheit - Zweigliedrige OHG …
Auszug aus BFH, 14.12.1989 - IV R 116/88
Die Rechtsprechung hat auch diese Gesetzesänderung für das Erfordernis der Unternehmeridentität herangezogen (BFH-Entscheidungen vom 12. Januar 1978 IV R 26/73, BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348; vom 24. Juni 1981 I S 3/81, BFHE 133, 564, BStBl II 1981, 748; vom 19. Dezember 1984 I R 165/80, BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403).Dementsprechend wurde auch für den nach dem Ausscheiden aller anderen Gesellschafter verbleibenden Gesellschafter angenommen, daß er teilweise Inhaber des Unternehmens geblieben sei; sein Anteil am Gewerbeverlust der Personengesellschaft war vom späteren Gewerbeertrag des von ihm allein fortgeführten Unternehmens abzusetzen (vgl. BFH in BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348; vom 2. März 1983 I 85/79, BFHE 138, 94, BStBl II 1983, 427; BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403;… vom 15. Juli 1986 VIII R 269/81, BFH/NV 1986, 696).
Dieser gesetzlich ebenfalls nicht geregelte Fall ist nach der Zielsetzung des § 10a GewStG dahin zu lösen, daß der verbleibende Gesellschafter einen Gewerbeverlust der Gesellschaft insoweit geltend machen kann, als dieser unter Zugrundelegung der Gewinnverteilung auf ihn entfiel (vgl. bisher BFH in BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348, BFHE 138, 94, BStBl II 1983, 427; BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403;… BFH/NV 1986, 696).
- BFH, 19.12.1957 - IV 666/55 U
Anrechnung von Gewerbeverlusten bei Unternehmenswechsel
Auszug aus BFH, 14.12.1989 - IV R 116/88
Die Rechtsprechung hat hieraus geschlossen, daß die Kürzung nur demjenigen Gewerbetreibenden zustehe, der auch den Verlust erlitten habe (Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 26. August 1942 VI 236/42, RStBl 1942, 1024; Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 19. Dezember 1957 IV 666/55 U, BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; vom 23. Juli 1958 I 139/57 U, BFHE 67, 400, BStBl III 1958, 426).Dementsprechend wurde auch für den nach dem Ausscheiden aller anderen Gesellschafter verbleibenden Gesellschafter angenommen, daß er teilweise Inhaber des Unternehmens geblieben sei; sein Anteil am Gewerbeverlust der Personengesellschaft war vom späteren Gewerbeertrag des von ihm allein fortgeführten Unternehmens abzusetzen (vgl. BFH in BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348; vom 2. März 1983 I 85/79, BFHE 138, 94, BStBl II 1983, 427; BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403;… vom 15. Juli 1986 VIII R 269/81, BFH/NV 1986, 696).
Dieser gesetzlich ebenfalls nicht geregelte Fall ist nach der Zielsetzung des § 10a GewStG dahin zu lösen, daß der verbleibende Gesellschafter einen Gewerbeverlust der Gesellschaft insoweit geltend machen kann, als dieser unter Zugrundelegung der Gewinnverteilung auf ihn entfiel (vgl. bisher BFH in BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348, BFHE 138, 94, BStBl II 1983, 427; BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403;… BFH/NV 1986, 696).
- BFH, 24.06.1981 - I S 3/81
Mitunternehmer - Gewerbeverlust - Ermittlung des Gewerbeertrags
Auszug aus BFH, 14.12.1989 - IV R 116/88
Die Rechtsprechung hat auch diese Gesetzesänderung für das Erfordernis der Unternehmeridentität herangezogen (BFH-Entscheidungen vom 12. Januar 1978 IV R 26/73, BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348; vom 24. Juni 1981 I S 3/81, BFHE 133, 564, BStBl II 1981, 748; vom 19. Dezember 1984 I R 165/80, BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403).Diese Gesetzesauslegung entspricht bisheriger Auffassung (z. B. BFH in BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348; Urteil vom 21. Februar 1980 I R 95/76, BFHE 130, 403, BStBl II 1980, 465; BFHE 133, 564, BStBl II 1981, 748).
Ob eine Personengesellschaft dann als Unternehmer anzusehen ist, wenn sie ihrerseits Gesellschafterin einer anderen Personengesellschaft ist (vgl. BFH in BFHE 133, 564, BStBl II 1981, 748; Urteil vom 13. November 1984 VIII R 312/82, BFHE 143, 135, BStBl II 1985, 334) kann auf sich beruhen; um einen derartigen Sachverhalt geht es im Streitfall nicht.
- BFH, 25.11.1958 - I 159/58 U
Höhe des Abzug des Gewerbeverlusts bei Personengleichheit zwischen Einzelfirma …
Auszug aus BFH, 14.12.1989 - IV R 116/88
Sie hat im Falle der Einbringung eines Unternehmens durch einen Gesellschafter einen Unternehmerwechsel i. S. von § 2 Abs. 5 Satz 1 GewStG verneint und angenommen, daß der bisherige Einzelunternehmer teilweise Inhaber des Unternehmens geblieben sei; deshalb sei ein Gewerbeverlust des Einzelunternehmers von seinem Anteil als Gesellschafter am Gewerbeertrag der Gesellschaft abzusetzen und dieser Gewerbeertrag entsprechend zu verringern (BFH-Urteile vom 25. November 1958 I 159/58 U, BFHE 68, 294, BStBl III 1959, 115; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348).Die Rechtsprechung hat in diesem Zusammenhang auf die Beteiligung des Gesellschafters am Gesellschaftsgewinn abgestellt (BFH in BFHE 68, 249, BStBl III 1959, 115; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348).
Der Verlustabzug kann danach nicht gewährt werden, wenn er unmittelbar nach der Einbringung des Unternehmens aus der Gesellschaft ausscheidet oder vor der Inanspruchnahme des Abzugs verstirbt (vgl. BFH in BFHE 68, 249, BStBl III 1959, 115).
- BFH, 02.03.1983 - I R 85/79
Berücksichtigung früherer Verluste aus der Beteiligung als Mitunternehmer an …
Auszug aus BFH, 14.12.1989 - IV R 116/88
Dementsprechend wurde auch für den nach dem Ausscheiden aller anderen Gesellschafter verbleibenden Gesellschafter angenommen, daß er teilweise Inhaber des Unternehmens geblieben sei; sein Anteil am Gewerbeverlust der Personengesellschaft war vom späteren Gewerbeertrag des von ihm allein fortgeführten Unternehmens abzusetzen (vgl. BFH in BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348; vom 2. März 1983 I 85/79, BFHE 138, 94, BStBl II 1983, 427; BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403;… vom 15. Juli 1986 VIII R 269/81, BFH/NV 1986, 696).Dieser gesetzlich ebenfalls nicht geregelte Fall ist nach der Zielsetzung des § 10a GewStG dahin zu lösen, daß der verbleibende Gesellschafter einen Gewerbeverlust der Gesellschaft insoweit geltend machen kann, als dieser unter Zugrundelegung der Gewinnverteilung auf ihn entfiel (vgl. bisher BFH in BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348, BFHE 138, 94, BStBl II 1983, 427; BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403;… BFH/NV 1986, 696).
- BFH, 15.07.1986 - VIII R 269/81
Verlustvortrag auf einen Erhebungszeitraum, in dem gleichzeitig begünstigte …
Auszug aus BFH, 14.12.1989 - IV R 116/88
Dementsprechend wurde auch für den nach dem Ausscheiden aller anderen Gesellschafter verbleibenden Gesellschafter angenommen, daß er teilweise Inhaber des Unternehmens geblieben sei; sein Anteil am Gewerbeverlust der Personengesellschaft war vom späteren Gewerbeertrag des von ihm allein fortgeführten Unternehmens abzusetzen (vgl. BFH in BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348; vom 2. März 1983 I 85/79, BFHE 138, 94, BStBl II 1983, 427; BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403; vom 15. Juli 1986 VIII R 269/81, BFH/NV 1986, 696).Dieser gesetzlich ebenfalls nicht geregelte Fall ist nach der Zielsetzung des § 10a GewStG dahin zu lösen, daß der verbleibende Gesellschafter einen Gewerbeverlust der Gesellschaft insoweit geltend machen kann, als dieser unter Zugrundelegung der Gewinnverteilung auf ihn entfiel (vgl. bisher BFH in BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; BFHE 124, 348, BStBl II 1978, 348, BFHE 138, 94, BStBl II 1983, 427; BFHE 143, 276, BStBl II 1985, 403; BFH/NV 1986, 696).
- BFH, 25.06.1984 - GrS 4/82
Zur ertragsteuerrechtlichen Behandlung der GmbH & Co. KG
Auszug aus BFH, 14.12.1989 - IV R 116/88
Aus dem Zusammenwirken der Gesellschafter werden auch Folgerungen für die Gewinnermittlung und für die Verwirklichung der Einkünftetatbestände des EStG gezogen (BFH-Beschluß vom 10. November 1980 GrS 1/79, BFHE 132, 244, BStBl II 1981, 164; vom 25. Juni 1984 GrS 4/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1985, 751).Danach ist anzunehmen, daß die Gesellschaft das gewerbliche Unternehmen betreibt, daß Unternehmer im Sinne des Einkommensteuerrechts aber jeweils die Gesellschafter in eigener Person sind (vgl. BFHE 141, 405, 424, BStBl II 1984, 751, 761, m.w.N.).
- BFH, 23.07.1958 - I 139/57 U
Anrechenbarkeit eines Gewerbeverlustes bei Wechsel des Unternehmensträgers
Auszug aus BFH, 14.12.1989 - IV R 116/88
Die Rechtsprechung hat hieraus geschlossen, daß die Kürzung nur demjenigen Gewerbetreibenden zustehe, der auch den Verlust erlitten habe (Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 26. August 1942 VI 236/42, RStBl 1942, 1024; Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 19. Dezember 1957 IV 666/55 U, BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; vom 23. Juli 1958 I 139/57 U, BFHE 67, 400, BStBl III 1958, 426).Sie erlosch mit dem Tode des Gesellschafters und konnte von den als Erben nachrückenden Gesellschaftern nicht in Anspruch genommen werden, weil sie nicht mit der Person identisch seien, die den Verlust erlitten habe (BFH-Urteil in BFHE 67, 400, BStBl III 1958, 426).
- BGH, 04.10.1982 - GSZ 1/82
Anpassung des in einem Prozeßvergleich vereinbarten Unterhalts
Auszug aus BFH, 14.12.1989 - IV R 116/88
An einer derart gefestigten Rechtsprechung ist im Hinblick auf Rechtssicherheit und Vertrauensschutz grundsätzlich festzuhalten, sofern nicht überwiegende oder zwingende Gründe für ihre Aufgabe sprechen (vgl. Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 4. Oktober 1982 GSZ 1/82, BGHZ 85, 64, 66, und des BFH vom 27. November 1989 GrS 1/88, Abschn. C III 4, m.w.N., BFHE 158, 563, BStBl II 1990, 160). - BFH, 27.11.1989 - GrS 1/88
Keine Anerkennung von Arbeits- oder Mietverhältnissen zwischen Ehegatten bei …
- BFH, 19.02.1987 - IV R 72/83
Ausgleichszahlungen an Kommissionsagenten als laufender Gewinn
- BFH, 18.05.1972 - I R 153/70
Kein Unternehmerwechsel bei Fortführung eines bisher zum Gesamtgut einer …
- BFH, 19.07.1988 - VIII R 220/79
Rechtmäßigkeit der Umrechnung und Herabsetzung des einheitlichen …
- BFH, 10.11.1980 - GrS 1/79
Negatives Kapitalkonto des Kommanditisten
- BFH, 31.07.1985 - VIII R 261/81
Zur Hinzurechnung wegen gemieteter Wirtschaftsgüter bei Nutzungsüberlassung an …
- BFH, 21.02.1980 - I R 95/76
Keine Unternehmenseinheit zwischen Personengesellschaften bei der Gewerbesteuer
- BFH, 06.11.1980 - IV R 182/77
Gewinn aus der Veräußerung von Sonderbetriebsvermögen eines Gesellschafters einer …
- BFH, 09.04.1981 - IV R 178/80
Schulden, die im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Mitunternehmeranteils stehen, …
- BFH, 13.11.1984 - VIII R 312/82
Personenhandelsgesellschaft - Beteiligung - Unternehmeridentität - …
- BFH, 04.02.1966 - VI 272/63
- BFH, 27.01.1994 - IV R 137/91
GbR - Betriebsaufspaltung - KG - Verlustabzug - Gewerbesteuer - …
Die Unternehmeridentität ist vielmehr entsprechend der bisherigen Rechtsprechung zum Verlustabzug in Einbringungsfällen (vgl. Senatsurteil vom 14. Dezember 1989 IV R 116/88, BFH/NV 1991, 112) gegeben, da HK und WK die alleinigen Gesellschafter und Mitunternehmer sowohl der GbR als auch der KG waren.Bei der Einbringung eines Betriebs kann der gesamte Fehlbetrag des eingebrachten Betriebs abgezogen werden, allerdings nur von den Anteilen am Gewerbeertrag, die entsprechend dem Gewinnverteilungsschlüssel auf die Gesellschafter (Mitunternehmer) entfallen, die den Betrieb eingebracht haben (vgl. Urteil in BFH/NV 1991, 112, und Beschluß in BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616).
- BFH, 07.12.1993 - VIII R 160/86
Verlustabzug nach § 10a GewStG entfällt, soweit der Verlust auf einen …
Nachdem der Große Senat in der Änderung der Fassung des § 10 a Satz 1 GewStG durch das StBereinG 1986 keinen Grund sieht, von dem Erfordernis der Unternehmeridentität als Voraussetzung des Verlustabzugs abzugehen, sieht auch der erkennende Senat keine Veranlassung, von dieser Rechtsprechung des BFH abzuweichen, die wiederholt bestätigt worden ist (BFH-Urteile vom 14. Dezember 1989 IV R 116/88, BFH/NV 1991, 112; IV R 117/88, BFHE 159, 528, BStBl II 1990, 436, zu 2.; vgl. auch BFH-Urteile vom 18. Mai 1972 I R 153/70, BFHE 106, 225, 228, BStBl II 1972, 775, und vom 14. November 1968 I R 16/66, BFHE 94, 342, BStBl II 1969, 169). - FG Sachsen, 09.08.2007 - 3 K 2094/06
Gewerbeverlustvortrag bei Anwachsung der Obergesellschaft in Folge Verschmelzung …
Zugleich wird aber in Nr. 68 Abs. 3 Satz 7 Nr. 4 GewStR 1998 unter Verweis auf das Urteil des BFH vom 02.03.1983 I R 85/79, BFHE 138, 94 = BStBl II 1983, 427 (ebenso das BFH-Urteil vom 14.12.1989 IV R 116/88, BFH/NV 1991, 112 m.w.N.) hervorgehoben, dass dann wenn nach dem Ausscheiden von Gesellschaftern aus einer Personengesellschaft der Gewerbebetrieb von dem einen Gesellschafter fortgeführt wird, dieser vom Gewerbeertrag des Einzelunternehmens einen verbleibenden Fehlbetrag der Gesellschaft insoweit abziehen kann, als dieser Betrag entsprechend dem sich aus dem Gesellschaftsvertrag ergebenden Gewinnverteilungsschlüssel des Verlustentstehungsjahres auf ihn entfällt, und zwar - was für den vorliegenden Fall entscheidend ist - auch dann, wenn der den Gewerbebetrieb fortführende Gesellschafter eine Kapitalgesellschaft ist.
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